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Thema: Auswanderung

  1. #1
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    Auswanderung

    Ein Webmaster hat in einem Forum folgendes geschrieben: In Deutschland können Muslime ihren Glauben nicht richtig leben. Darum sollten sie in ein islamisches Land auswandern
    Ist die Auswanderung für einen deutschen Muslim wirklich empfehlenswert?

    Freundliche Grüße

  2. #2
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    Wenn die Einschneidungen so weit gehen, dass die obligatorisch-religiösen Pflichten nicht erfüllt werden können - wie das fünf Mal tägliche Gebet oder Bekleidungsvorschriften- so wäre eine Auswanderung sogar eine Pflicht. Denn im heilgen Koran steht:

    "Siehe, zu denjenigen, welche wider sich gesündigt hatten, sprechen die Engel, wenn sie sie fortnehmen:»Wozu gehört ihr?« Sie sagen: »Wir waren die Hilflosen im Land.« Sie sprechen: »Ist nicht Allahs Land weit genug, sodass ihr hättet auswandern können?« Ihre Behausung ist die Hölle, und schlimm ist die Fahrt (dorthin)." (an-Nasa 4/97)

    LG
    Wir leben alle unter dem selben Himmel, haben aber nicht die selben Horizonte.

  3. #3
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    Zitat Zitat von noebaum Beitrag anzeigen
    Ein Webmaster hat in einem Forum folgendes geschrieben: In Deutschland können Muslime ihren Glauben nicht richtig leben. Darum sollten sie in ein islamisches Land auswandern
    Ist die Auswanderung für einen deutschen Muslim wirklich empfehlenswert?

    Freundliche Grüße
    Wo können den Muslime ihren Glauben in Deutschland nicht leben? Beten-Fasten-Pilgern-Moschee-Gebete....

  4. #4
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    Das fünfmalige Gebet ist in Deutschland kaum möglich. Die Arbeitswelt lässt das nicht zu. Murad Hofmann schreibt in seinem Buch: Der Islam als Alternative: Wer nicht fünf mal am Tag betet, ist kein Moslem.

    Freundliche Grüße Noebaum

  5. #5
    Unantastbar Avatar von Serbederan-19
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    Zitat Zitat von noebaum Beitrag anzeigen
    Murad Hofmann schreibt in seinem Buch: Der Islam als Alternative: Wer nicht fünf mal am Tag betet, ist kein Moslem.
    Murad Hofmann ist kein Islamgelehrte. Diese bezeichnen einen nichtbetenden Muslim als Sünder und nicht als Ungläubigen. Einen Muslim als "kein Moslem" zu bezeichen ist ein schwerwiegender Vorwurf.

    In einem Hadith in „Sahih Al-Bukhary“ (6104) und Muslim (60) wurde von ˈAbdullah Ibn ˈUmar berichtet, dass der Prophet -Allahs Segen und Frieden auf ihm- sagte: „Wenn ein Mann seinen Bruder des Unglaubens bezichtigt (sprich vom Islam ausschließt), so trifft es auf einen von ihnen beiden zu. Es ist entweder so wie er es sagte, oder es kehrt zu ihm zurück (er selbst wird zum Ungläubigen).“

    Das Gebet ist für alle Muslime absolut bindend. Arbeiten oder Schule ist kein Grund es auszulassen... es gibt immer eine Lösung.
    Viele Firmen haben nichts dagegen, wenn man ihnen das vernünftig erklärt und klarmacht, dass man nicht die Arbeit vernachlässigt, das Gebet wenn möglich den Pausenzeiten anpasst, Kollegen nicht belästigt und vor dem Gebet abstempelt.
    Meine Vater und mein Bruder gingen sogar jeden Freitag zur Moschee, dafür haben sie sich Samstags verpflichtet zu arbeiten.
    Meine Töchter durften in der Schule beten, nachdem ich mit dem Schulleiter gesprochen und die Wichtigkeit erklärt hatte. Er hat dafür sogar sein Büro angeboten.
    In Abi hat meine Tochter zur passenden Zeit gefragt, ob sie austreten darf und hat in der leeren Mensa schnell nur Fard-Teil gebetet. Die Lehrer dachten, sie geht aufs Klo (sie waren etwas eigen)
    Jetz in der Berufschule findet sie keine Möglichkeit, sie geht auf den Parkplatz und betet im Auto. (solche Gebete sollte man Zuhause nachbeten) Aber hauptsache nicht vernachlässigen.

    Leider geben viele Geschwister zu schnell auf und machen andere dafür verantwortlich...wo ein Wille da auch ein Weg.

    LG
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  6. #6
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    (solche Gebete sollte man Zuhause nachbeten) Aber hauptsache nicht vernachlässigen.
    Das kann aber keine befriedigende Dauerlösung sein.
    Es dürfte nicht viele Muslime geben die sich solche Mühe um das Gebet machen.

    Feundliche Grüße Noebaum

  7. #7
    Unantastbar Avatar von Serbederan-19
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    Das wäre dann der Unterschied zwischen einem (nur) Bekennenden und einem Tugendhaft-Gottesfürchtigen.
    Alles ist eine Prüfung. Einige sind froh, wenn sie grademal so durch die Prüfung kommen und andere wiederum wollen Erfolgreich sein...

    "Allah ist Der, Der denTod und das Leben schuf, um zu prüfen, wer von euch am besten handelt." (Mulk 67/2)

    LG
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  8. #8
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    Um allen Verpflichtungen nachzukommen muss man sehr viel Mühe aufwenden. Entscheidend sind die Verpflichungen für den Erfolg...
    Ist das so?

    Allah schafft das Leben und tötet auch. Warum tötet er? Auch wenn der Mensch sich abmüht, er tötet trotz dem.

    Freundliche Grüße Noebaum

  9. #9
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    Zitat Zitat von noebaum Beitrag anzeigen
    Um allen Verpflichtungen nachzukommen muss man sehr viel Mühe aufwenden. Entscheidend sind die Verpflichungen für den Erfolg...
    Ist das so?
    Nein, entscheident ist, mit wie viel Wohlwollen ein Muslim seinen Verpflichtungen nachkommt.
    Diese Erfolgsformel müssen die Muslime vor jedem Gottesdienst und vor allen Gebeten als Absichtsbekundung kundtun:
    "Ich habe mir vorgenommen, nur um das Wohlgefallen Allahs zu erreichen, (...) zu verrichten."
    Das Ziel ist das Wohlgefallen und Zuneigung Gottes; demnach orientiert sich auch der Erfolg. Alles andere wäre nur ermüdent.
    Viele kommen augenscheinlich ihren religiösen Verpflichtungen nach, aber nicht alle haben das Ziel vor Augen.
    Deshalb können auftretende Schwierigkeiten nicht überwunden werden oder die Aufrichtigkeit nicht aufrechtgehalten werden.
    Wer aber das Ziel vor Augen hat, sieht seine Anstrengungen nicht als Mühe, sondern als Liebesbeweis.



    Zitat Zitat von noebaum Beitrag anzeigen
    Allah schafft das Leben und tötet auch. Warum tötet er? Auch wenn der Mensch sich abmüht, er tötet trotz dem.
    Der Tod ist der Sinn des Lebens!
    Stell die vor, wir würden in einer Welt leben, wo der Tod nicht existiert...

    Außerdem bewerten wir Menschen den Tod als eine Strafe, wo hingegen Gott ihn als einen Tausch beschreibt und als den Übergang in ein noch besseres, vollkommenes und unendliches Leben.
    ("Gott kaufte den Gläubigen ihr Leben und ihre Güter ab, dafür, dass sie den Paradiesgarten bekommen [...]" 9/111
    Gute Taten, Gebete oder Gottesdienst sollen den Menschen nicht vor dem Tod schützen, sondern ihm ein angenehmeres Leben nach dem Tod bescheren.

    Auf dieser Erde werden nur unsere fleischlichen und vergänglichen Bedürfnisse gedeckt. Die Bedürfnisse unserer Seele/Geist werden nicht gänzlich gedeckt.
    Vorrangig ist das Bedürfnis der Seele unendlich zu leben. Auf dieser Erde ist die Seele aber an den fleischlichen Körper gebunden und unzertrennlich.
    Die Erfüllung dieses Wunschs bedarf demnach unbegrenzte Vorrat an Nahrung und Recoursen; was unmöglich ist, da wir uns auch vermehren und die vorhandenen Recoursen immer aufgeteilt werden müssen.
    Damit die Seele unbeschwert unendlich leben kann, muss sie ihren irdischen Körper aufgeben, um von irdischen Bedürfnissen befreit zu sein.
    Eben diese Aufgabe des Körpers nennen wir "den Tod".
    Die Religiösen Gebote, die einzuhalten sind, geben je nach ihrer Erfüllung, der befreiten Seele im Jenseit ihrer Stellung.

    LG
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  10. #10
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    Bitte die Diskussion "Warum gibt es den Tod?" hier weiterführen:
    http://forum.misawa.de/showthread.ph...ibt-es-den-Tod
    "[...]the Circumstances of one's birth are irrelevant. It is what you do with the gift of life that determines who you are." -Mewtwo

  11. #11
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    Da stimme ich Serbederan komplett zu. Außerdem gibt es immer eine Möglichkeit zu beten. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass fast jeder Arbeitgeber, der das Beten auch selbst einmal betrachtet hat, und dadurch sieht wie kurz, unkompliziert und einfach es ist, dies auch gestattet.

  12. #12
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    Man kann doch überall beten, in Deutschland gibt es Religionsfreiheit und viele Moscheen. am besten betet man allein, wo nur Gott ihn sieht mitten in der Nacht, wo alle Leute noch schlafen und in einem versteckten Ort, und nicht, um anzugeben, ja schaut Leute, ich bete ich bin Gläubig ich bin gut, ich bin toll..
    إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسْلِيمًا

  13. #13
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    Man kann doch überall beten, in Deutschland gibt es Religionsfreiheit und viele Moscheen. am besten betet man allein, wo nur Gott ihn sieht mitten in der Nacht, wo alle Leute noch schlafen und in einem versteckten Ort, und nicht, um anzugeben, ja schaut Leute, ich bete ich bin Gläubig ich bin gut, ich bin toll..

    Das heißt doch wohl: Das Beten ist entscheidend, nicht das 5 malige Gebet

    Freundliche Grüße Noebaum

  14. #14
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    Zitat Zitat von noebaum Beitrag anzeigen

    Das heißt doch wohl: Das Beten ist entscheidend, nicht das 5 malige Gebet

    Freundliche Grüße Noebaum
    Beten ist entscheidend, aber das in das 5 malige Gebet stecken viele mystische Geheimnisse und sind für gläubige Muslime bindend, weil Zeiten haben bestimmte Bedeutungen, genauso wie bestimmte heilige Tage, wo man beten soll. man muss sie wie möglich einhalten, aber wenn man nicht kann, owohl man unbedingt möchte, dann zählt als ob man das gemacht hätte, und muss man das dann nur nachholen. Es gibt aber nicht nur diese 5 mal bindende Gebete, sondern man kann beten, wann man auch möchte, außer in besteimmten Zeiten und gibt es bestimmte Zeiten, wo man am besten das macht, z.B. in letzen drittel des Nachtes.

    Beten ist entscheidend, deshalb, weil, wenn ich was nicht kann, dann kann ich Allah, um erleichterung bitten, um das zu können, selbst das verrichten des Gebetes in seiner Zeit, also alles mögliche...
    إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسْلِيمًا

  15. #15
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    Mir fällt kein einziger Grund ein, warum man die 5-mal täglichen Gebete nicht verrichten könnte.

  16. #16
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    Zitat Zitat von Legend Killer Beitrag anzeigen
    Mir fällt kein einziger Grund ein, warum man die 5-mal täglichen Gebete nicht verrichten könnte.
    Wenn das so ist, dann musst du auch nie dich beklagen und um irgendwelche Rechte kämpfen, weil du glücklicher verpasst du nie deine Gebete und werden sie von Allah bestimmt immer akzeptiert und deine bittgebete sofort erfüllt. und musst auch gar nicht auswandern und daheim bleiben. sehr tolle Sache.
    إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسْلِيمًا

  17. #17
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    Wo oder Wann Kann man den nicht beten, würde ich mich jetzt auch fragen. Es gibt doch immer Alternativen. Auswandern muss man ganz gewiss nicht.

  18. #18
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    Das 5 malige Gebet ist also doch äußerst wichtig. Sicher gibt es Berufe wo das 5 malige Gebet zur richtigen Zeit möglich ist. Aber in vielen Berufen ist das nicht möglich. Und wenn es ein Dauerzustand ist, dass das 5 malige Gebet nicht möglich ist, dann hast Du ein großes Problem.

  19. #19
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    Zitat Zitat von noebaum Beitrag anzeigen
    Das 5 malige Gebet ist also doch äußerst wichtig. Sicher gibt es Berufe wo das 5 malige Gebet zur richtigen Zeit möglich ist. Aber in vielen Berufen ist das nicht möglich. Und wenn es ein Dauerzustand ist, dass das 5 malige Gebet nicht möglich ist, dann hast Du ein großes Problem.
    Wie gesagt, wenn man das nicht kann, obwohl möchte das gerne, zählt als ob das man gemacht hätte, man hat mal bestimmt die Gelegenheit zu beten, außerhalb der bestimmten Zeiten, oder kann man das abweckselend mit anderen Mitarbeitern organisieren. Auf jeden Fall gibt es einen Hadith, wo der Prophet Mohammed saw. sagt, dass am Ende der Zeit, werden "nur Zwei Raka'ats" besser als das Leben und was anbietet. Wahrscheinlich, weil die meisten werden keine Zeit haben oder vom Stress des Lebens mitgenommen, weil das Gebet im Islam ist zum Ausruhen vom Stress des Lebens gedacht: "arihna biha ya bilal"
    إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسْلِيمًا

  20. #20
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    Zitat Zitat von Peace Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, wenn man das nicht kann, obwohl möchte das gerne, zählt als ob das man gemacht hätte,
    Das ist doch nicht dein Ernst oder? Das gilt nur bei freiwilligen Gottesdiensten, wie z.B. Sadaka usw. Das 5-mal täglich Gebet ist, wie die anderen auch schrieben, unersetzbar. Alle 4 Mezheps sagen, dass es kein Nachhol-Gebet gibt. Das machen wir nur, weil wir dadurch eine Vergebung hoffen. Aber in Wirklichkeit gibt es dass nur, wenn man unbewusst das Gebet vergessen hat.

  21. #21
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    Also Bruder Ali B. ich kenne niemand, der nie einen Gebet verpasst hat, kennst du vielleicht einen? oder bist du das? Auf jeden Fall ich kann das nicht von mir behaupten, ich hab meinen Herrn Allah swt. nicht so, wie Er mir gebührt gedient, ich hab viel in meinem Leben gesündigt und hoffe jeden Tag und jede Angelegenheit auf Barmherzigkeit und Vergebung von dem Allmächtigen.
    إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسْلِيمًا

  22. #22
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    Darum geht es doch gar nicht. Wir alle sündigen. Aber wenn du schreibst "wenn man das nicht kann, obwohl möchte das gerne, zählt als ob das man gemacht hätte," ist das falsch liebe Peace. Das gilt nicht für die 5-mal täglichen Gebete. Ansonsten stimme ich dir zu.

  23. #23
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    Zitat Zitat von Ali B. Beitrag anzeigen
    Darum geht es doch gar nicht. Wir alle sündigen. Aber wenn du schreibst "wenn man das nicht kann, obwohl möchte das gerne, zählt als ob das man gemacht hätte," ist das falsch liebe Peace. Das gilt nicht für die 5-mal täglichen Gebete. Ansonsten stimme ich dir zu.
    Woher sollst du wissen, dass das falsch ist? hat Allah dir das gesagt?!

    Ich als Sufi-Frau, glaube, dass die Absicht zählt und nicht der Tat an sich, z.B. du willst beten gehen und ist irgendwas passiert, und hast du dein Gebet verpasst oder jemand hat dich verhindert, dann zählt, als ob das gemacht hättest, ja! und wenn du gezwungen wrst irgend was Haram zu machen, obwohl du das nicht willst, zählt nicht als Sünde, das heißt im Quran "idhtirar, ohne das zu wollen"

    Dazu gibt's viele andere Geheimnisse im Quran, die darauf hinweisen, z.B. da kann jemand sein ganzes Leben beten oder fasten oder spenden oder auch immer und wird von ihm von Allah das nicht akzeptiert, und gebt es jemand, der bete oder fastet oder spendet nur gelegentlich und zählt, als ob er Ewigketen das gemacht hätte und zählt viel. und das steht im Quran mein lieber. "yuda3ifu liman yascha'a"
    إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسْلِيمًا

  24. #24
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    Zitat Zitat von Serbederan-19 Beitrag anzeigen
    Wenn die Einschneidungen so weit gehen, dass die obligatorisch-religiösen Pflichten nicht erfüllt werden können - wie das fünf Mal tägliche Gebet oder Bekleidungsvorschriften- so wäre eine Auswanderung sogar eine Pflicht. Denn im heilgen Koran steht:

    "Siehe, zu denjenigen, welche wider sich gesündigt hatten, sprechen die Engel, wenn sie sie fortnehmen:»Wozu gehört ihr?« Sie sagen: »Wir waren die Hilflosen im Land.« Sie sprechen: »Ist nicht Allahs Land weit genug, sodass ihr hättet auswandern können?« Ihre Behausung ist die Hölle, und schlimm ist die Fahrt (dorthin)." (an-Nasa 4/97)

    LG
    Schwester die übersetzung stimmt nicht, es steht nicht "Siehe, zu denjenigen, welche wider sich gesündigt hatten"

    sondern:
    Diejenigen, die die Engel abberufen, während sie sich selbst Unrecht tun, (zu jenen) sagen sie: „Worin habt ihr euch befunden?“ Sie sagen: „Wir waren Unterdrückte im Lande.“ Sie (die Engel) sagen: „War Allahs Erde nicht weit, so daß ihr darauf hättet auswandern können?“ Jene aber, – ihr Zufluchtsort wird die Hölle sein, und (wie) böse ist der Ausgang!97
    Ausgenommen die Unterdrückten unter den Männern, Frauen und Kindern, die keine Möglichkeit haben auszuwandern und auf dem Weg nicht rechtgeleitet sind 98Jenen wird Allah vielleicht verzeihen. Allah ist Allverzeihend und Allvergebend.99
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  25. #25
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    Zitat Zitat von Peace Beitrag anzeigen
    Woher sollst du wissen, dass das falsch ist? hat Allah dir das gesagt?!

    Ich als Sufi-Frau, glaube, dass die Absicht zählt und nicht der Tat an sich, z.B. du willst beten gehen und ist irgendwas passiert, und hast du dein Gebet verpasst oder jemand hat dich verhindert, dann zählt, als ob das gemacht hättest, ja! und wenn du gezwungen wrst irgend was Haram zu machen, obwohl du das nicht willst, zählt nicht als Sünde, das heißt im Quran "idhtirar, ohne das zu wollen"

    Dazu gibt's viele andere Geheimnisse im Quran, die darauf hinweisen, z.B. da kann jemand sein ganzes Leben beten oder fasten oder spenden oder auch immer und wird von ihm von Allah das nicht akzeptiert, und gebt es jemand, der bete oder fastet oder spendet nur gelegentlich und zählt, als ob er Ewigketen das gemacht hätte und zählt viel. und das steht im Quran mein lieber. "yuda3ifu liman yascha'a"
    Hier sind so viele Fehler und Themen werden mit Themen vermischt, da weiß man gar nicht, welches man korrigieren soll. Ganz schlimm ist folgender Satz:
    "du willst beten gehen und ist irgendwas passiert, und hast du dein Gebet verpasst oder jemand hat dich verhindert, dann zählt, als ob das gemacht hättest, ja!"
    Ich würde dir dringend raten, dass du da mal selber noch einmal nachforscht, frag dein Scheich, wenn du eine Sufi bist usw.

  26. #26
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    Ich rede und rede und einer von euch oder einer unter verschiedenen Namen kommt und sagt ein satz, das ist falsch bla..bla. Das ist keine Diskussion.

    Antworte einfach auf die Frage: hast du dein Gebet nie verpasst in dein Leben?!
    إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسْلِيمًا

  27. #27
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    So wie du es beschrieben hast, dass man beten möchte, dass man dann abgehalten wird usw., nein das ist mir hamdulillah noch nie passiert. Ist auch kompletter Unsinn. Welche Ablenkung für das Gebet könnte es den geben?

  28. #28
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    Noch eine Ergänzung, Menschen sündigen, das ist normal. Jeder sündigt. Aber wenn z.B. jemand Alkohol trinkt, mit dem Bewusstsein, dass es haram ist, ist er trotzdem noch im Rahmen der Definition eines Muslims, weil er das Haramseins des Alkohols nicht abstreitet. Aber wenn jemand Alkohol trinkt und gleichzeitig sagt, es sei nicht haram, ist das schon was ganz anderes.

    Deswegen, kannst du nicht einfach sagen, ich verpasse das Gebet auf Grund von XY, aber ich wollte es ja beten, deshalb nimmt das Allah an. Zeig uns nur eine einzige Quelle? Aber wenn du sagtst, ich verpasse das Gebet ab und zu, möge Allah mir vergeben ist das wieder was anderes.

  29. #29
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    Du widersprist dich ja selbst. was heißt Vergeben? Vergeben heißt, als, ob du das gemacht hättest. Wenn mir Allah swt. meine Sünden mir vergibt, dann werde ich rein von Sünden, das heißt, als ob, ich sie nie gemacht hätte. O.K. Dazu kommt, dass wenn du sagst:"Ich verpasse das Gebet ab und zu" d.h. irgendwas hat dich davon abgehalten, aber vorher fragst du "Welche Ablenkung für das Gebet könnte es den geben?mir ist das so nie passiert, mich kann niemand davon abhalten. Aber du bist nicht alle Leute und kennst ihre Gegebenheiten und Geheimnisse, Nur Allah kennt alle Menschen und ihr Leben, deswegen darf Er auch allein über sie urteilen, verzeihen oder nicht verzeihen. Ich glaube jetzt sind wir uns einig.
    إِنَّ اللَّهَ وَمَلَائِكَتَهُ يُصَلُّونَ عَلَى النَّبِيِّ يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا صَلُّوا عَلَيْهِ وَسَلِّمُوا تَسْلِيمًا

  30. #30
    Unantastbar Avatar von Serbederan-19
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    hier haben wir wieder unser schwester Peace in ihrer gewohnt aufrechter manier, wie eine Löwin ))

    sister, ich mache buchübersetzungen aber koranübersetzungen gehören nicht dazu; ich suche schutz bei Allah vor dingen, die meine kompetenzen überschreiten.
    du weis, dass übersetzungen sich im wortlaut unterscheiden können, weil eine übersetzung halt nicht das ganze wiedergibt.
    im übrigen ändert sich aber nichts am inhalt: wer verhindert wird die fard auszuüben aber nicht keine möglichkeit findet diesen nachzukommen, muss auswandern; es sei denn er wurde auch am auswandern gehindert.

    was deine äußerungen über das gebet angeht: da muss ich die sufi-gelehten in Schutz nehmen. ich fürchte du wirfst da einiges zusammen.
    zwar ist die absicht vorrangig und ja, wenn ich an einem gebet verhindert werde, das ich aufrichtig verrichten wollte und daran gehindert worden bin, wird Allah mich insaAllah mit nachsicht behandeln und nicht deshalb gleich bestrafen. aber die frage ist doch: muss ich dann solche verpasseten fard-gebete auch nachbeten oder nicht?
    da die antwort "ja" bedeutet, beschützt mich meine absicht zwar vor einer bestrafung aber besfreit micht nicht vom last und pflicht eines gebets.

    und da bleibt als resultat immer noch die klärung, ob dies eine ausnahmezustand war oder immer wieder passiert. die beantwortung dieser frage jedes einzelnen für sich, bringt die diskussion der auswanderung auf den tisch.
    das muss jeder für sich nach seinen möglichkeiten entscheiden, da gibt es keine allgemeine entscheidung.

    Allah gruß, friede und segen auf uns allen. hab dich lieb sister, sei gesegnet
    Wir leben alle unter dem selben Himmel, haben aber nicht die selben Horizonte.

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