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Thema: Auswanderung

  1. #1
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    Auswanderung

    Ein Webmaster hat in einem Forum folgendes geschrieben: In Deutschland können Muslime ihren Glauben nicht richtig leben. Darum sollten sie in ein islamisches Land auswandern
    Ist die Auswanderung für einen deutschen Muslim wirklich empfehlenswert?

    Freundliche Grüße

  2. #2
    Unantastbar Avatar von Serbederan-19
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    Wenn die Einschneidungen so weit gehen, dass die obligatorisch-religiösen Pflichten nicht erfüllt werden können - wie das fünf Mal tägliche Gebet oder Bekleidungsvorschriften- so wäre eine Auswanderung sogar eine Pflicht. Denn im heilgen Koran steht:

    "Siehe, zu denjenigen, welche wider sich gesündigt hatten, sprechen die Engel, wenn sie sie fortnehmen:»Wozu gehört ihr?« Sie sagen: »Wir waren die Hilflosen im Land.« Sie sprechen: »Ist nicht Allahs Land weit genug, sodass ihr hättet auswandern können?« Ihre Behausung ist die Hölle, und schlimm ist die Fahrt (dorthin)." (an-Nasa 4/97)

    LG
    Wir leben alle unter dem selben Himmel, haben aber nicht die selben Horizonte.

  3. #3
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    Zitat Zitat von noebaum Beitrag anzeigen
    Ein Webmaster hat in einem Forum folgendes geschrieben: In Deutschland können Muslime ihren Glauben nicht richtig leben. Darum sollten sie in ein islamisches Land auswandern
    Ist die Auswanderung für einen deutschen Muslim wirklich empfehlenswert?

    Freundliche Grüße
    Wo können den Muslime ihren Glauben in Deutschland nicht leben? Beten-Fasten-Pilgern-Moschee-Gebete....

  4. #4
    Ich hab´ nicht 'mal 25 Beiträge geschafft!
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    Das fünfmalige Gebet ist in Deutschland kaum möglich. Die Arbeitswelt lässt das nicht zu. Murad Hofmann schreibt in seinem Buch: Der Islam als Alternative: Wer nicht fünf mal am Tag betet, ist kein Moslem.

    Freundliche Grüße Noebaum

  5. #5
    Unantastbar Avatar von Serbederan-19
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    Zitat Zitat von noebaum Beitrag anzeigen
    Murad Hofmann schreibt in seinem Buch: Der Islam als Alternative: Wer nicht fünf mal am Tag betet, ist kein Moslem.
    Murad Hofmann ist kein Islamgelehrte. Diese bezeichnen einen nichtbetenden Muslim als Sünder und nicht als Ungläubigen. Einen Muslim als "kein Moslem" zu bezeichen ist ein schwerwiegender Vorwurf.

    In einem Hadith in „Sahih Al-Bukhary“ (6104) und Muslim (60) wurde von ˈAbdullah Ibn ˈUmar berichtet, dass der Prophet -Allahs Segen und Frieden auf ihm- sagte: „Wenn ein Mann seinen Bruder des Unglaubens bezichtigt (sprich vom Islam ausschließt), so trifft es auf einen von ihnen beiden zu. Es ist entweder so wie er es sagte, oder es kehrt zu ihm zurück (er selbst wird zum Ungläubigen).“

    Das Gebet ist für alle Muslime absolut bindend. Arbeiten oder Schule ist kein Grund es auszulassen... es gibt immer eine Lösung.
    Viele Firmen haben nichts dagegen, wenn man ihnen das vernünftig erklärt und klarmacht, dass man nicht die Arbeit vernachlässigt, das Gebet wenn möglich den Pausenzeiten anpasst, Kollegen nicht belästigt und vor dem Gebet abstempelt.
    Meine Vater und mein Bruder gingen sogar jeden Freitag zur Moschee, dafür haben sie sich Samstags verpflichtet zu arbeiten.
    Meine Töchter durften in der Schule beten, nachdem ich mit dem Schulleiter gesprochen und die Wichtigkeit erklärt hatte. Er hat dafür sogar sein Büro angeboten.
    In Abi hat meine Tochter zur passenden Zeit gefragt, ob sie austreten darf und hat in der leeren Mensa schnell nur Fard-Teil gebetet. Die Lehrer dachten, sie geht aufs Klo (sie waren etwas eigen)
    Jetz in der Berufschule findet sie keine Möglichkeit, sie geht auf den Parkplatz und betet im Auto. (solche Gebete sollte man Zuhause nachbeten) Aber hauptsache nicht vernachlässigen.

    Leider geben viele Geschwister zu schnell auf und machen andere dafür verantwortlich...wo ein Wille da auch ein Weg.

    LG
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  6. #6
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    (solche Gebete sollte man Zuhause nachbeten) Aber hauptsache nicht vernachlässigen.
    Das kann aber keine befriedigende Dauerlösung sein.
    Es dürfte nicht viele Muslime geben die sich solche Mühe um das Gebet machen.

    Feundliche Grüße Noebaum

  7. #7
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    Das wäre dann der Unterschied zwischen einem (nur) Bekennenden und einem Tugendhaft-Gottesfürchtigen.
    Alles ist eine Prüfung. Einige sind froh, wenn sie grademal so durch die Prüfung kommen und andere wiederum wollen Erfolgreich sein...

    "Allah ist Der, Der denTod und das Leben schuf, um zu prüfen, wer von euch am besten handelt." (Mulk 67/2)

    LG
    Wir leben alle unter dem selben Himmel, haben aber nicht die selben Horizonte.

  8. #8
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    Um allen Verpflichtungen nachzukommen muss man sehr viel Mühe aufwenden. Entscheidend sind die Verpflichungen für den Erfolg...
    Ist das so?

    Allah schafft das Leben und tötet auch. Warum tötet er? Auch wenn der Mensch sich abmüht, er tötet trotz dem.

    Freundliche Grüße Noebaum

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