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Thema: Misawa Forum in der aktuellen Studie des Inneministeriums (UNBEDINGT LESEN)

  1. #1
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    Misawa Forum in der aktuellen Studie des Inneministeriums (UNBEDINGT LESEN)

    "Lebenswelten junger Muslime in Deutschland"



    http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Do...ublicationFile
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  2. #2
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    Ich werde insaallah später dazu eine Presseerklärung abgeben.
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  3. #3
    galama
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    Sehr interessant zu lesen. Ich hab allerdings bei Seitte 448 angefangen. Und werde wohl heute, morgen und übermorgen nicht alles schaffen.

  4. #4
    Freund/in Avatar von Ashalina Habiba
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    Leider viel zu viel zum Lesen. Gibt es da ein Problem, was Muslime betrifft ?

  5. #5
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    Das kommt drauf an, wie man es sieht. Es gibt positive aber auch negative Punkte.
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  6. #6
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    (02.03.2012) Muslime-Studie: misawa.de kommt bei Untersuchung des Innenministeriums gut an
    Muslime-Studie: misawa.de kommt bei Untersuchung des Innenministeriums gut an


    Die Studie über die muslimische Community in Deutschland im Auftrag des Bundesinnenministeriums hat den Einfluss des Internets erkannt. Cemil Sahinöz beschlich ein „komisches Gefühl“, als er sah, dass sein Misawa-Forum Teil der Studie war, doch das war unbegründet.



    Der deutsch-türkische Soziologe Cemil Sahinöz war skeptisch, als er von seiner Umgebung hörte, dass das von ihm betriebene Forum misawa.de in einer bundesweiten Studie des Innenministeriums erwähnt wird. Nach der ersten Welle der Aufregung in den Medien, dürfte das kein Wunder sein. Schließlich hieß es vor erscheinen der Studie, diese gäbe Aufschluss über die integrationsunwilligen muslimischen Jugendlichen, die zu Gewalt neigen (das ganze entpuppte sich aber als sehr differenziert – mehr hier).



    Cemil Sahinöz: „Foren sind eben out“

    „Letztendlich hat sich aber auch in dieser Studie das Misawa-Forum als sehr gut erwiesen“, so Sahinöz in einer Presseerklärung. Dieses und andere Foren, in denen sich die jungen Muslime tummeln sollen, wurden in die Studie miteinbezogen. Dass die in der Studie genannten Foren auch bei den vielen Muslimen nicht sehr bekannt sind, ist kein Wunder. „Foren sind eben out“, sagt Cemil Sahinöz im Gespräch mit den Deutsch Türkischen Nachrichten. Drei der ausgewerteten Foren hätten „eindeutig religiösen Fokus“, heißt es in dem Bericht und besonders bei den Foren „Way 2 Allah und Misawa spielen religiöse Termini die Hauptrolle“.

    „Religiöse Termini in religiösen Foren sollten nicht überraschen. In einem Physikkurs erwartet man letztendlich auch keine Fachbegriffe der Erziehungswissenschaften“, so Sahinöz.

    Die Studie an sich habe ihn zunächst nicht sehr interessiert. „In regelmäßigen Abständen“ werde in den Medien über Muslime und neue Umfragen und Studien gesprochen. Für ihn sei das schon „Normalität“ (Innenminister Friedrich sprach mit den Deutsch Türkischen Nachrichten über die Muslime in Deutschland – mehr hier).

    Die Rolle des Internets im Bereich der Integration will er nicht überbewerten. „Unsere Diskussionen werden in der Tat sehr sachlich, objektiv, neutral und wissenschaftlich geführt. Das ist auch das einzige, was ein Forum leisten kann. Von einem Internetforum zu erwarten, dass Annäherungen stattfinden, wäre übertrieben. Das ganze bleibt eben eine Cyberwelt. Die tatsächliche Annäherung findet auf der Straße, in der realen Welt statt, mit den Erkenntnissen, die man aus diesen sachlichen Foren gewonnen hat. Daher wäre es eine falsche Schlussfolgerung auf Grund von Internetforendiskussionen Ergebnisse zur Annäherung in der realen Welt abzuleiten“, glaubt Sahinöz.

    Was ihn als Soziologen und Psychologen an dieser und ähnlichen Studien stört, ist vor allem die Herangehensweise. „Wenn man von vorneherein messen will, ob beispielsweise muslimische Jugendliche gewaltbereiter sind als andere, dann kann dabei nichts Gutes rauskommen“. Schon die Methode unterstelle dieser Gruppe von jungen Menschen eine Tendenz zur Gewalt. Für ihn verwunderlich ist zudem die geringe Zahl der Befragten. „700 Muslime können nicht repräsentativ für vier Millionen in Deutschland sein“, betont er.



    Deutsch Türkische Nachrichten | Veröffentlicht: 02.03.12, 18:04 | Aktualisiert: 02.03.12, 18:05

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  7. #7
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    Das Misawa Forum in der Studie “Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“



    Als mich die Nachricht erreichte, dass das Misawa-Forum (www.misawa.de) schon wieder Untersuchungsgegenstand einer Studie ist, war ich zuerst nicht überrascht. Als ich aber dann hörte, dass es sich um eine Forschung des Innenministeriums, also des Innenministers Friedrich handelte, war ich sehr erstaunt.

    Bisher war unser Forum immer gut weggekommen. Z.B. wurden in einer Forschungsarbeit für den Lehrstuhl für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie an der Europa-Universität Viadrina 42 Islam-Foren untersucht. Das Endergebnis zeigte, dass das Misawa-Forum vor allem in den Bereichen “Offenheit”, “Dialog”, “Meinungsfreiheit” und “Demokratisch” am Besten abschnitt.

    Auch haben wir schon mehrmals radikale User gelöscht und deren IP an das Bundeskriminalamt weitergeleitet. In einem Fall wurde der Täter erfolgreich erwischt.

    Zudem ist das Misawa-Forum Deutschlands größtes und unabhängigstes Islamforum mit mehr als 14.000 Themen, mehr als 184.000 Beiträgen und mehr als 1780 Benutzern.

    Letztendlich hat sich aber auch in dieser Studie das Misawa-Forum als sehr gut erwiesen. Schauen wir uns daher zunächst an, was wesentlich zum Misawa-Forum gesagt wird und im Anschluss darauf widmen wir uns den Gesamtergebnissen der Studie.

    Das Misawa-Forum in der Studie

    „Dabei handelt es sich nach erstem Augenschein einerseits um drei Foren mit eindeutig religiösem Fokus“ (S.441).

    Dem ist nichts entgegenzusetzen. Der Fokus des Misawa-Forums liegt in der Tat in der Thematik Religion, jedoch mit der Verknüpfung zur Wissenschaft. Misawa ist zu dem das einzige Islamforum, das keine islamischen Namen hat. Die Bedeutung des Namens „Misawa“ wird jedoch auf Grund eines Insidergags nicht verraten.

    „Bei […] Misawa spielen religiöse Termini die Hauptrolle (Gebet, Halal und Haram, Christen)“ (S.447)

    Religiöse Termini in religiösen Foren sollten nicht überraschen. In einem Physikkurs erwartet man letztendlich auch keine Fachbegriffe der Erziehungswissenschaften.

    „Besonders im Misawa-Forum […] geht es sehr häufig um religiöse Gebote und Verbote (Halal und Haram) und um die religiöse Praxis (Gebetsverrichtung, religiöse Pflichten)“ (S.453).

    Auch das sollte in einem spezifischen Forum, das sich auf das Thema Islam und Religion spezialisiert und professionalisiert hat, kein Wunder sein. In einem spezialisierten Handy-Forum geht es auch zu 99% um Handys.

    „Gerade bei […] Misawa finden sich auch einige Diskussionen mit Christen und Atheisten, die größtenteils sehr sachlich und unter dem Vorzeichen gegenseitigen Respekts geführt werden, allerdings ohne dass letztendlich eine Annäherung stattfindet“ (S.453).

    Unsere Diskussionen werden in der Tat sehr sachlich, objektiv, neutral und wissenschaftlich geführt. Das ist auch das einzige, was ein Forum leisten kann. Von einem Internetforum zu erwarten, dass Annäherungen stattfinden, wäre übertrieben. Das ganze bleibt eben eine Cyberwelt. Die tatsächliche Annäherung findet auf der Straße, in der realen Welt statt, mit den Erkenntnissen, die man aus diesen sachlichen Foren gewonnen hat. Daher wäre es eine falsche Schlussfolgerung auf Grund von Internetforendiskussionen Ergebnisse zur Annäherung in der realen Welt abzuleiten.

    „[…] distanzieren sich die User […] durchweg ganz deutlich von Terrorismus beziehungsweise religiös motivierter Gewalt. […] Allerdings wird durchgehend respektiert, dass Deutschland kein islamisches Land ist und dass die hiesigen Gesetze zu respektieren sind“ (S.454).

    Wir distanzieren uns nicht nur vom Salafismus, Wahhabismus und Dschihadismus, sondern wir werden hierfür auch ständig von diesen Seiten angegriffen und angefeindet.

    Vor allem in […] Misawa tauchen die Begriffe Terrorismus und Jihad eigentlich nur auf, wenn über die Fehler der islamistischen Extremisten bei der Interpretation des Islams diskutiert wird. In diesen sehr religiösen Communitys scheinen mehr User die Argumentationsmuster islamistischer Extremisten zu kennen, als dies in den säkularenmoderaten Foren der Fall ist. Allerdings werden die Ansichten der Extremisten nicht geteilt. Anstelle eines militanten Jihad wird hier – wenn überhaupt der Begriff Jihad verwendet wird – ein Jihad im Sinne einer vorbildlichen Lebensführung als Muslim propagiert. Dabei ist auch ein Ziel, andere durch das persönliche Beispiel vom eigenen Glauben zu überzeugen (Da’wa). Hauptadressaten der Aussagen der User […] sind eindeutig säkulare Muslime, in deren Leben der Glaube keine Rolle (mehr) spielt. „Terroristen“ und Vertreter eines militanten Jihad werden hier als fehlgeleitete Eiferer wahrgenommen, denen bei der Auslegung ihres Glaubens massive und schwerwiegende Fehler unterlaufen sind“ (S.460).

    Dem ist nichts hinzuzufügen. So fühlen wir uns richtig verstanden. Wir sind der Meinung Said Nursis, dass der Dienst am Glauben und dem Koran mit friedlichen Mitteln und positivem Handeln gemacht werden muss. Es geht hier also um einen „moralischen Jihad“. Ein Jihad ist demnach nicht mit Schwert und Waffen zu führen, sondern mit Argumenten und Verstand.

    Insgesamt kann also gesagt werden, dass das Misawa-Forum in der Studie gut dasteht.
    Wie sieht es aber insgesamt mit den Studienergebnissen aus?

    Die Gesamtergebnisse der Studie

    Die Methode der Untersuchung ist m.E. schlicht und einfach falsch. Die Empirie und die Erhebung sind nicht wissenschaftlich genug. Man hat die Muslime nur unter ihrem Nutzen der Gefahrenabwehr bemessen. So ist es ganz klar, dass es zu solchen populistischen Ergebnissen kommt oder dass sich bestimmte Medien nur bestimmte negative Aspekte aus der Studie herausgreifen und diese präsentieren.

    Denn Gewalt hat nichts damit zu tun, aus welcher Ethnie oder Religion man stammt. Diese Faktoren beeinflussen Gewalt nicht. Das Problem liegt eher an der Chancenungleichheit und an einem „Ausgegrenzheitsgefühl“ dieser Jugendlichen. Ich betone: … Gefühl…

    Es geht nicht darum, ob sie tatsächlich ausgegrenzt werden oder nicht. Es geht darum, dass sie so fühlen. Das muss ernst genommen werden.

    Und es ist ein höchst menschliches Gefühl – also weder christlich, muslimisch oder sonst religiös oder ideologisch – dass sich Menschen überall auf der Welt, wenn sie sich ausgegrenzt fühlen, sich in einem nächsten Schritt selbst differenzieren und abkapseln. Oftmals greifen sie dann eben zu der einzigen vermeintlichen Alternative: Gewalt.

    Daher sollte man hier an der Wurzel des Problems arbeiten. Dass man also diesen Jugendlichen, die sich ausgegrenzt fühlen, eben nicht dieses Gefühl gibt und sie als Teile dieser Gesellschaft fühlen lässt. Dass sie sehen, dass nicht Gewalt eine Alternative ist, sondern dass es andere Alternativen gibt.

    Zu dem wird im Drei-Monate-Rhythmus diesen jungen Muslimen soviel politische und mediale Demütigung zugemutet, da sollte man sich nicht wundern, dass so viele junge Menschen einfach nur noch zurückschrecken.

    Die Bloßstellung einer bestimmten Kultur radikalisiert und grenzt nur aus. Eine differenzierte Islam- und Integrationsdebatte ist schon dringend notwendig.

    Diese Jugendlichen müssen die Möglichkeit haben, ihre eigene Identität zu bilden. Nur diejenigen können tolerant zu anderen sein, die ihre religiöse Identität unzweifelhaft gewonnen haben und somit einen stabilen Rückhalt im Eigenen besitzen. Intoleranz und Gewalt übt oft derjenige aus, der eigene Zweifel nicht überwinden konnte und sie so fanatisch unterdrücken muss!




    Cemil Sahinöz, obensbloggt, 02.03.2012

    http://obensbloggt.de/das-misawa-for...n-deutschland/
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