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Thema: Kirche darf in Bier investieren - aber nicht in Schnaps

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    Kirche darf in Bier investieren - aber nicht in Schnaps

    Ethik-Leitfaden

    Kirche darf in Bier investieren - aber nicht in Schnaps


    Die evangelischen Kirchen ziehen Lehren aus der Finanzmarktkrise: Ein neuer Leitfaden definiert, welche Geldanlagen für sie ethisch vertretbar sind. Demnach sind Bierbrauereien als Investitionsobjekt in Ordnung - Hersteller hochprozentiger Spirituosen allerdings nicht.

    Hannover - Hochprozentiges ist tabu - zumindest als Geldanlage: Evangelische Kirchen dürfen ihr Geld zwar in Bierbrauereien investieren, nicht aber in Schnapsfabriken. Dies geht aus einem Leitfaden für ethische Geldanlagen hervor, den die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) als Konsequenz aus der Finanzmarktkrise veröffentlicht hat. Gerade beim Konsum hochprozentigen Alkohols bestehe eine erhöhte Suchtgefahr, heißt es zur Begründung.

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    Das Risiko einer Abhängigkeit schätzen die Verfasser bei Bier und Wein geringer ein. Bei Herstellern alkoholischer Getränke mit bis zu 14 Prozent Alkoholgehalt sei eine kirchliche Investition in Ordnung, präzisiert der Leitfaden. Doch nicht nur Schnaps ist für Investitionen der evangelischen Kirchen ungeeignet: Auch Geldanlagen in Rüstungsfirmen, Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut, Tabakwaren sowie in Staaten, in denen die Todesstrafe gilt oder die als besonders korrupt gelten, sind laut dem neuen Leitfaden nicht verantwortbar. Mit spitzen Fingern seien Hedgefonds zu behandeln, da eine Geldanlage dort aus ethisch nachhaltiger Sicht problematisch sei.
    Nötig sei zudem ein hohes Maß an Sachwissen. "Es geht uns darum, deutlich zu machen, dass Geld kein Selbstzweck ist, sondern - wie alles, was wir tun - verantwortlich vor Gott und den Menschen eingesetzt werden muss", sagte der Leiter der EKD-Finanzabteilung, Thomas Begrich.
    Die evangelische Kirche war weitgehend ungeschoren durch die Finanzmarktkrise gekommen. Die Oldenburger Landeskirche hatte im Zuge der Lehman-Pleite allerdings 4,3 Millionen Euro abschreiben müssen - die Kirche war über ihre Hausbank bei dem US-Geldinstitut engagiert.
    fdi/dpa
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  2. #2
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    Zitat Zitat von Webmaster Beitrag anzeigen
    "Es geht uns darum, deutlich zu machen, dass Geld kein Selbstzweck ist, sondern - wie alles, was wir tun - verantwortlich vor Gott und den Menschen eingesetzt werden muss", sagte der Leiter der EKD-Finanzabteilung, Thomas Begrich.
    Herr Thomaz Begrich, bitte lesen sie diese kleine Liste von Anfang bis ...ein Ende ist nicht abzusehen, und legen Sie İhr Hand aufs Herz wenn Sie diese obige Aussage zu halten versuchen.
    Alkohl - Es beginnt immer mit dem ersten Schluck ; wenn Sie es so wollen mit dem 'ersten Prozent'

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