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Inhalte mit der höchsten Reputation seit 17.04.2025 in allen Bereichen anzeigen
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Link: https://play.google.com/store/apps/details?id=appinventor.ai_mwoswo.Fang In jedem Level kommt eine neue Maus dazu. Schaffst du es, sie alle zu fangen. Und wenn du mit Freunden spielst, könnt ihr schauen, wer von euch schneller ist.2 Punkte
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DFB verliert viele Talente Deutschland bekommt jetzt Folgen des Özil-Dramas zu spüren Focus, 27.03.2026 In der Bundesliga tummeln sich immer mehr Fußballtalente, die in Deutschland geboren wurden, aber heute nicht für Deutschland spielen. Die Motive: vielschichtig. Und alles begann mit Mesut Özil. Als Mesut Özil sein Arsenal-Trikot gemeinsam mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in die Kamera hielt, entstand ein Bild, das so viele gesellschaftspolitische Sub- und Metaebenen aufwies, dass es die Gelehrten bis heute beschäftigt. Die Gedanken deutsch-türkischer Fußballer offenbar auch. Acht Jahre danach. Seit Özils Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft, nach der WM 2018, debütierten im DFB-Team nur zwei Profis, die ebenso für die Türkei hätten auflaufen können (Suat Serdar, Deniz Undav). Andersherum entschieden sich sechs in Deutschland geborene Spieler für die Türkei. Zufall? Eher nicht. Vielmehr kriegt Deutschland die Folgen des Özil-Dramas zu spüren. "Der ein oder andere denkt zweimal nach, ob er für Deutschland spielen möchte" "Ich glaube schon, dass das einen Nachgeschmack hinterlassen hat. Da denkt der eine oder andere zweimal nach, ob er für Deutschland spielen möchte", sagt Hamit Altintop, bis 2024 Sportvorstand beim türkischen Verband, im Gespräch mit "11Freunde". Das Fußballmagazin hat sich der Frage angenähert, warum viele deutsche Toptalente mit Migrationshintergrund am Ende nicht beim DFB landen (möchten). Es sind ja nicht nur die Deutsch-Türken. In der Bundesliga tummeln sich zahlreiche Spieler, die aus Deutschland stammen, aber heute nicht für Deutschland spielen. Eine Auswahl: Fisnik Asllani und Ibrahim Maza aus Berlin, Can Uzun aus Regensburg, Josip Stanisic aus München, Malik Tilmann aus Nürnberg, Igor Matanovic und Ermedin Demirovic aus Hamburg, Jens Castrop aus Düsseldorf. Die Motive: vielschichtig, selbstverständlich. Mal sind es emotional-kulturelle Beweggründe. Mal (womöglich falsche) Versprechen konkurrierender Verbände. Mal späte Entwicklungs- und Leistungssprünge, sodass Verband B profitierte, weil es für Verband A nicht gereicht hatte. Zunächst die Fakten. 42,6 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren hatten 2024 in Deutschland einen Migrationshintergrund. Im Fußball liegt die Zahl noch höher; aktuell sind von der U15 bis zur U21 beim DFB rund 60 Prozent aller Spieler "betroffen". Entsprechend sensibilisiert – und alarmiert – zeigen sich die Bosse. "Wir haben es zu einem Prioritätsthema gemacht und stecken viel Energie hinein. Es geht um die Substanz des deutschen Fußballs", trommelt DFB-Sportchef Andreas Rettig via "11Freunde". "Opferrolle", "Arroganz": Kämpft DFB nicht genug um seine Fußballjuwelen? Allerdings zitiert das Blatt mehrere anonym gebliebene Spielerberater, die dem DFB in diesem Kontext kein gutes Zeugnis ausstellen. Von "Opferrolle", "Arroganz" und "halbherzigen Gesprächen" ist die Rede, vom öffentlichen Lamentieren statt eigener Schuldeingeständnisse. Kämpft der DFB denn nicht genug um seine Fußballjuwelen? Am Beispiel von Leverkusens Ibrahim Maza setzt sich Rettig energisch zur Wehr: Maza wäre 2026 sicherlich ein WM-Kandidat für Julian Nagelsmann, wählte 2024 aber Algerien. Zuvor war er deutscher U20-Nationalspieler. "Es tut richtig weh, dass wir ihn verloren haben", bekennt Rettig. "Wir hatten gehofft, dass er seine Perspektive bei uns erkennt." Hat er nicht. Weil Algerien bereits heftig um Maza buhlte, als der noch in der Hertha-Jugend kickte. Die Afrikaner lockten mit der Aussicht auf Afrika-Cup und WM-Teilnahme und umgarnten Maza, als wäre er ein Star. So etwas illustriere, wie kompliziert es sei, "Vertrauen und Bindung aufzubauen, wenn andere Verbände mit Angeboten kommen, die wir nicht mitgehen können und wollen", sagt Deutschlands U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo bei "11Freunde". Maza, so der Eindruck, habe es beim DFB an Wertschätzung gefehlt. Dieses Wort – Wertschätzung – blinkt bei Di Salvo feuerrot auf dem Index: "Da merkst du, dass du keine Chance hast", sagt U21-Nationaltrainer Di Salvo Bremens Torwart Mio Backhaus bestätigt Di Salvo. Mangelnde Wertschätzung? "Überhaupt nicht", sagt er. "Ich bin seit der U15 dabei, und um mich wurde sich immer gut gekümmert." Bei Backhaus, deutscher Vater, japanische Mutter, steht der sportliche Nationenentschluss noch aus. Die Japaner wollen ihn. Vielleicht sogar für die WM. "Wenn ich mich jetzt gegen den DFB und für Japan entscheiden würde", sinniert der 21-Jährige, "dann beträfe das ja gefühlt 100 Menschen, die sich in all den Jahren liebevoll und großartig um mich gekümmert haben. Ich überlege schon, ob sie dann denken würden: Wofür haben wir das eigentlich gemacht?" Backhaus ist ein Profi, wie ihn sich der DFB wünscht: einer, der besonnen abwägt. Andere folgen schneller dem Ruf der sportlichen Quantensprünge, auch wenn die Fälle nie zu pauschalisieren sind und es töricht wäre, gleich berechnendes Kalkül zu unterstellen. Hoffenheims Fisnik Asslani war in den U-Teams lange für Deutschland am Ball, ehe ihn der Kosovo für sich gewann – als A-Nationalspieler, ohne Umschweife. "Da merkst du, dass du keine Chance hast", sagt Di Salvo lakonisch. Freiburgs Igor Matanovic klingt ähnlich: "Wenn man mit 20 schon A-Nationalspieler für ein anderes Land werden kann, ist es schwer, geduldig zu bleiben." Wobei es ihm ohnehin um die persönliche Komponente ging, um Heimat und Verbundenheit: "Es war immer mein Traum, das kroatische Trikot zu tragen." Da half nicht einmal, dass sich U20-Coach Hannes Wolf selbst dann bei ihm erkundigte, als er in der 2. Liga bei St. Pauli keine Tore schoss. Kam die Özil-Entscheidung für Deutschland wirklich von Herzen? Eine abweichende Sachlage gab es bei Frankfurts Can Uzun. Erst spielte er in der Jugend für Deutschland, dann für die Türkei, ehe eine erneute Kehrtwende zum Thema wurde. Di Salvo und Kollegen vermittelten die DFB-Sicht, allerdings saß Uzun einer falschen Annahme auf – jener nämlich, dass er anschließend wieder zurückwechseln könnte. Was ein Trugschluss war. 2024 sagte Uzun dem DFB ab und sprach von einer "Herzensentscheidung" pro Türkei. Eine wuchtige Vokabel. War es damals auch eine bei Özil, der Deutschland vorzog, was ihn in der Türkei zum Verräter machte? Der Özil-Vertraute Altintop – in Gelsenkirchen geboren, aber für die Türkei aktiv – äußerte gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" im Jahr 2010 seine Zweifel. Pikant, wie sich Altintops Worte mit dem Wissen von heute lesen: Über die Hälfte der deutschen A-Nationalspieler hat Migrationshintergrund Der DFB und die Flucht der Fußballtalente. Was ist zu tun, was soll geschehen? Rettig sagt: "Wir werden mit keiner Strategie verhindern können, dass es weitere Fälle wie Uzun und Maza gibt." Zugleich lässt sich das Ganze ja von der anderen Seite betrachten. Über die Hälfte der aktuellen deutschen A-Nationalspieler hat einen Migrationshintergrund. "11Freunde" listet es wie folgt auf: Jamal Musiala hätte auch für England oder Nigeria spielen können, Leroy Sané für Frankreich oder Senegal, Karim Adeyemi für Nigeria oder Rumänien, Aleksandar Pavlovic für Serbien, Jamie Leweling für Ghana, Serge Gnabry für die Elfenbeinküste, Kevin Schade für Nigeria, Assan Ouédraogo für Burkina Faso, Felix Nmecha für England oder Nigeria, Jonathan Tah für die Elfenbeinküste, Malik Thiaw für Finnland oder Senegal, Antonio Rüdiger für Sierra Leone, Ridle Baku für DR Kongo und Waldemar Anton für Usbekistan. Im Nationenkampf um Fußballer mit afrikanischen Wurzeln geht der DFB also verlässlich als Sieger hervor. Die exakten Gründe dafür würden weitere Seiten füllen.1 Punkt
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Man kann nicht mitbeten, nur weil das vom Fernsehen ausgestrahlt wird. Eine Bedingung des gemeinschaftlichen Gebetes ist es, vor Ort dabei zu sein.1 Punkt
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Weder an der Kleidung, noch an den Taten kann man wissen, wie stark oder schwach jemand gläubig ist. Denn nur Allah kennt die Herzen der Menschen. Daher ist es auch nicht unsere Aufgabe, dies einzuschätzen. Vielmehr sollten wir uns auf unseren eigenen Iman konzentrieren.1 Punkt
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Milli Görüs IGMG hat ein eigenes Halal Zertifikat: EHZ. Die Sucuk Marken Selam und Afiyet haben dieses Zertifikat.1 Punkt
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Die Ablehnung Israels, Palästina als Staat anzuerkennen, wird von vielen Beobachtern als radikal und stur und als Hauptgrund für die andauerende Blockade der Friedensbemühungen in der Region angesehen. Diese Haltung steht im Widerspruch zum international anerkannten Ziel einer Zwei-Staaten-Lösung, die einen unabhängigen palästinensischen Staat neben dem Staat Israel vorsieht. Diplomatische Isolation Israels Mit der jüngsten Anerkennung Palästinas durch Länder wie Großbritannien, Kanada, Australien, Portugal und Frankreich grät Israel zunehmend in eine diplomatische Isolation. Der internationale Druck auf Israel, seine Position zu überdenken, wächst, da immer mehr Länder überzeugt sind, dass der bisherige Ansatz gescheitert ist und eine neue Strategie erforderlich ist. Die Anerkennung soll dabei als Anreiz für Verhandlungen und als politisches Druckmittel dienen. Die Ablehnung Israels, Palästina als Staat anzuerkennen, steht somit im direkten Widerspruch zu den Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Region und führt zu einer Vertiefung des Konflikts.1 Punkt
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Von Tunesien aus Enissa Amani will mit der »Global Sumud Flotilla« nach Gaza segeln Aktivisten haben sich erneut per Schiff auf den Weg Richtung Gaza gemacht. Mit an Bord ist unter anderem Greta Thunberg. Nun will sich auch die deutsche Schauspielerin und Komikerin Enissa Amani der Reise anschließen. Anfang September haben sich erneut Aktivistinnen und Aktivisten aufgemacht, um mit einer Hilfsflotte nach Gaza zu segeln. Rund 300 Aktivisten der Gruppe »Global Sumud Flotilla« seien unter palästinensischer Flagge von Barcelona aus in See gestochen. Gut eine Woche nach dem Aufbruch meldeten die Organisatoren, eins der Hauptboote sei in tunesischen Gewässern von einer Drohne getroffen worden. Die tunesischen Behörden wiesen die Darstellung zurück und sprachen von einem Feuer an Bord, das von einer brennenden Rettungsweste ausgegangen sei. Comedy-Star Enissa Amani Teil der Mission Nun wurde bekannt, dass sich auch eine deutsche Prominente der Mission angeschlossen habe: Die Schauspielerin und Komikerin Enissa Amani, 43, schrieb auf Instagram, dass sie sich derzeit in Tunesien befinde, um mit der »Global Sumud Flotilla« weiter nach Gaza zu segeln. In ihrem Posting ist von 42 Booten die Rede, die sich auf den Weg machen würden. Zudem richtete sie sich mit ihrem Statement explizit an ihre Follower: »Ich brauche Euch für diese Mission. Ihr seid mein Schutz und somit auch Schutz für die anderen auf meinem Boot. Ich bin deutsche Staatsbürgerin und gehöre zur deutschen Delegation.« Ziel der Mission sei es, so Amani weiter, »gewaltfrei und legal auf das Unrecht aufmerksam zu machen und Hilfe zu bringen in jeder Form.« https://www.spiegel.de/kultur/1 Punkt
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Ortadoğuda neden sürekli savaşlar var? Ortadoğu, insanlık tarihinin en eski medeniyetlerine ev sahipliği yapmış, dinlerin ve kültürlerin kesişim noktası olmuş bir coğrafyadır. Ancak aynı zamanda yüzyıllardır savaş, kriz ve çatışmalarla da anılmaktadır. Bu durumun tesadüf olmadığı, aksine derin tarihsel, siyasal ve sosyolojik nedenlere dayandığı açıktır. Özellikle 20. yüzyılın başında atılan adımlar, bugünkü istikrarsızlığın temellerini oluşturmuştur. Sykes-Picot Anlaşması: Cetvelle Çizilen Sınırlar Öncelikle 1916 yılında İngiltere ve Fransa arasında imzalanan Sykes-Picot Anlaşması, Ortadoğu’nun kaderini değiştiren en kritik dönüm noktalarından biridir. Birinci Dünya Savaşı’nın gölgesinde imzalanan bu anlaşma ile Osmanlı toprakları, bölge halklarının iradesi ve tarihsel bağları hiçe sayılarak masa başında cetvelle bölüştürüldü. Coğrafyanın etnik, dini ve kültürel çeşitliliği göz ardı edildi, yapay sınırlar çizildi. Bu sınırlar, ilerleyen yıllarda Arap dünyasında derin ayrılıklara, etnik çatışmalara ve bitmeyen krizlere yol açtı. Bu yapay sınırlar yalnızca devletlerin haritalarını değil, aynı zamanda toplumların hafızasını da böldü. Bir gecede kardeş halklar farklı devletlerin vatandaşı haline gelirken, aynı sınırlar içinde yaşayan farklı topluluklar birbiriyle çatışmaya zorlandı. Dolayısıyla Sykes-Picot, sadece bir harita anlaşması değil, Ortadoğu’nun geleceğini ipotek altına alan bir tarihsel kırılma oldu. Krizler ve Milliyetçiliğin Yükselişi Ortadoğu’da 20. yüzyılın ortalarından itibaren hızla yayılan milliyetçilik hareketleri, Sykes-Picot’un oluşturduğu yapay sınırların üzerinde yeni gerilimler doğurdu. Osmanlı sonrası dönemde bağımsızlıklarını kazanan Arap devletleri, kendi ulusal kimliklerini inşa etmeye çalıştı. Ancak bu süreçte Arap milliyetçiliği, Kürt sorunu, Şii-Sünni ayrışmaları ve farklı etnik toplulukların talepleri birbirine karıştı. Kimi ülkelerde otoriter liderler milliyetçiliği kendi iktidarlarını pekiştirmek için kullandı, kimi yerlerde ise toplumsal hareketler bölgesel çatışmalara dönüştü. Bu krizler zinciri, dış güçlerin müdahaleleriyle daha da derinleşti. Ortadoğu artık sadece kendi iç meseleleriyle uğraşmıyor, aynı zamanda küresel güç mücadelelerinin arenası haline geliyordu. 2001: Dünya Ticaret Merkezi ve Yeni Bir Dönem 11 Eylül 2001’de Amerika Birleşik Devletleri’nde gerçekleşen Dünya Ticaret Merkezi saldırıları, sadece ABD’nin değil, tüm dünyanın güvenlik politikalarını kökten değiştirdi. “Teröre karşı savaş” adı altında başlatılan süreç, aslında büyük ölçüde Arap ve Müslüman dünyasını hedef aldı. Afganistan ve Irak işgalleri, bu stratejinin en somut örnekleri oldu. Guantanamo Hapishanesi ve gizli gözaltı merkezlerinde yaşanan işkenceler, uluslararası hukukun ve insan haklarının açıkça çiğnendiğini gösterdi. Bu uygulamalar, Müslüman toplumlarda Batı’ya yönelik büyük bir güvensizlik ve nefret duygusu oluşturdu. Batı’nın demokrasi ve özgürlük söylemleri, uygulamadaki çifte standartlar nedeniyle inandırıcılığını kaybetti. Ortadoğu halkları, kendilerini sürekli olarak potansiyel tehdit gibi gören bu yaklaşım karşısında derin bir hayal kırıklığı yaşadı. Arap Baharı: Umuttan Kaosa 2010 yılında Tunus’ta başlayan ve kısa sürede tüm Arap dünyasına yayılan Arap Baharı, başlangıçta büyük umutlarla karşılandı. Halklar özgürlük, adalet ve demokrasi talepleriyle meydanlara çıktı. İlk başlarda diktatörlerin devrilmesi, yeni bir dönemin habercisi gibi görünüyordu. Fakat kısa süre içinde bu umut yerini hayal kırıklığına bıraktı. Arap Baharı, Arap Sonbaharı haline geldi. Libya, Suriye ve Yemen’de iç savaşlar patlak verdi. Mısır’da askeri darbe ile halkın iradesi bastırıldı. Dış müdahaleler, bölgesel güç mücadeleleri ve terör örgütlerinin yükselişi, Arap Baharı’nın geleceğini karanlığa sürükledi. Sonuçta milyonlarca insan yerinden edildi, şehirler yıkıldı ve Ortadoğu’da kaos daha da derinleşti. İnsan Hakları İhlalleri ve Nefretin Büyümesi Hem Batı’nın müdahaleleri hem de bölge içindeki otoriter yönetimlerin baskıları, insan haklarının sistematik şekilde ihlal edilmesine neden oldu. İşkenceler, kitlesel gözaltılar, ifade özgürlüğünün kısıtlanması ve sivillere yönelik saldırılar, toplumların devletlerine ve dünya düzenine olan güvenini sarstı. Bu ihlaller, sadece bölgedeki istikrarsızlığı artırmakla kalmadı, aynı zamanda küresel ölçekte nefret, önyargı ve ayrımcılığı da besledi. Geleceğe Dair: Afrika, Rusya ve Çin Ortadoğu’daki savaş ve krizler, geleceğin jeopolitik dengeleriyle doğrudan bağlantılıdır. Önümüzdeki yıllarda Afrika’da artan istikrarsızlık, kıtadaki zengin yeraltı kaynaklarını hedefleyen küresel güçlerin müdahaleleriyle birleşebilir. Rusya, askeri ve siyasi hamleleriyle hem Ortadoğu’da hem Afrika’da daha etkin olmayı hedeflemektedir. Çin ise ekonomik yatırımları ve Kuşak-Yol Projesi üzerinden bölgedeki nüfuzunu artırmaktadır. Bu tablo, Ortadoğu’nun sadece kendi iç sorunlarıyla değil, aynı zamanda küresel güçlerin rekabetiyle de boğuşacağını göstermektedir. Ortadoğu, yüzyıllardır olduğu gibi önümüzdeki yüzyılda da dünya siyasetinin merkezinde kalmaya devam edecek gibi görünmektedir. Sonuç Ortadoğu’da savaşların ve krizlerin nedenlerini anlamak için 1916’daki Sykes-Picot Anlaşması’ndan başlayıp Arap Baharı’na, 2001 sonrası küresel politikalardan geleceğin Afrika, Rusya ve Çin merkezli rekabetine kadar geniş bir tarihsel çerçeveye bakmak gerekir. Bu coğrafyanın sorunları yalnızca yerel değil, aynı zamanda küresel bir boyuta sahiptir. İnsan hakları ihlalleri, milliyetçilik akımları, dış müdahaleler ve büyük güçlerin çıkar hesapları, Ortadoğu’yu adeta bir satranç tahtasına çevirmiştir. Gelecekte barışın ve istikrarın sağlanabilmesi, hem bölge halklarının iradesine hem de küresel güçlerin adil ve sorumlu davranmasına bağlı olacaktır. Dr. Cemil Şahinöz1 Punkt
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Danke für den Hinweis! Ich habe an dessen Stelle jetzt ein anderes China-Video gepostet. Wa alaikum salam.1 Punkt
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letztendlich musst selber wissen was mit dein Gewissen vereinbar ist, wenn du dich dabei nicht gut fühlst, dann kannst du das raustun1 Punkt
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ist das eine Reportage oder Berichterstattung über China? in diesem Fall geht es nicht um die Absicht der Verehrung, sondern die Absicht rein informativ, dann ist das erlaubt1 Punkt
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Gaza-Deklaration – Gemeinsamer Aufruf der islamischen Organisationen Europas für Gaza Juli 9, 2025 Wir sprechen im Namen islamischer Gemeinschaften aus ganz Europa. Wir repräsentieren Gemeinschaften mit über 15.000 Moscheen und islamischen Einrichtungen, durch die wir Millionen Gläubige erreichen. Wir übernehmen Verantwortung – für Gerechtigkeit, für das Leben, für das Völkerrecht und für das menschliche Miteinander. Die Situation im Gazastreifen ist eine massive humanitäre Krise. Mehr als 58.000 Menschen wurden bisher durch direkte Angriffe des israelischen Militärs getötet. Der Verbleib Hunderttausender Menschen ist unklar. Unter den Opfern sind zahlreiche Kinder. Familien wurden ausgelöscht, ganze Landstriche zerstört. Menschen sterben bei dem Versuch, Wasser oder Nahrung zu beschaffen. Hunger wird gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Humanitäre Hilfe wird eingeschränkt. Die Hoffnung schwindet. Wir haben das Töten unschuldiger Menschen stets verurteilt, egal ob es von Israel, der Hamas oder anderen ausgeht. Ziviler Opfer sind in keinem Fall akzeptabel. Wir haben uns immer wieder für eine Waffenruhe, für humanitäre Hilfe, für die Freilassung der Geiseln, für Frieden und für die Umsetzung der Zweistaatenlösung für Israel und Palästina ausgesprochen. Leider gab es bis heute keine Besserung, sondern nur eine Verschlimmerung der Situation. Dem seit Jahrzenten bestehenden Konflikt muss ein Ende gesetzt werden. Deshalb sind wir heute hier und möchten nochmal mit geeinter Stimme unsere Forderungen vortragen. Was wir erleben, geht über einen Krieg hinaus: Es ist eine systematische Zerstörung der zivilen Infrastruktur und der Lebensgrundlagen der palästinensischen Bevölkerung. Es mehren sich Aussagen hochrangiger israelischer Regierungsmitglieder, wonach Palästinenser in Gaza keine Zukunft haben sollen. Internationale Juristen, Menschenrechtsorganisationen und UN-Vertreter sprechen inzwischen von einem Genozid. Diesen Verbrechen gegen die Menschlichkeit muss endlich ein Ende gesetzt werden. Wir sind Zeugen von erschreckenden, menschenunwürdigen Bildern bei Verteilstationen für Lebensmittel. Die sogenannte „Gaza Humanitarian Foundation“ ersetzt inzwischen die UNRWA bei der Verteilung von Lebensmitteln. Doch der dadurch entstandene Rahmen verschärft die Not, erschwert den Zugang zur Hilfe und erhöht den Druck auf die Bevölkerung, den Norden Gazas zu verlassen. Eine Hilfsstruktur, die faktisch Vertreibung begünstigt, ist keine Lösung – sie verschärft die Krise. Die Berichte über die Tötung von Menschen, die sich für ein Stück Brot zu den Verteilstationen begeben, sind zutiefst erschütternd. Menschenrechtsorganisationen dokumentieren eine Vielzahl schwerer Völkerrechtsverletzungen, darunter schwere Kriegsverbrechen. In sozialen Netzwerken kursieren Videos, die diese Verstöße offen zur Schau stellen. Auch im Westjordanland eskaliert die Lage weiter: Enteignungen, gewaltsame Vertreibungen und der Ausbau völkerrechtswidriger Siedlungen schreiten voran. Tag für Tag, Haus für Haus. All das geschieht unter den Augen der Weltöffentlichkeit. Die Reaktionen europäischer Regierungen bleiben jedoch weitgehend symbolisch. Klare Konsequenzen bleiben aus. Das wirft Fragen auf: Wie lässt sich das Bekenntnis zu den Menschenrechten mit dieser Zurückhaltung vereinbaren? Wo liegen die roten Linien für die europäische Politik? Viele politische Stimmen in Israel sprechen offen von einer dauerhaften Kontrolle Gazas oder einer vollständigen Neubesiedlung. Ziel scheint zunehmend die Verhinderung palästinensischer Eigenstaatlichkeit und Existenz in diesem Gebiet zu sein. Wir halten fest: Wer Frieden will, muss sich für Gerechtigkeit einsetzen. Wer Gerechtigkeit fordert, muss sich an das Völkerrecht halten – auch dann, wenn es um enge Partner geht. Wir fordern: einen sofortigen Waffenstillstand und ein Ende des Völkermordes die Freilassung aller Geiseln und zu Unrecht verhafteter Menschen freien Zugang für humanitäre Hilfe keine Waffenlieferungen, solange diese für Kriegsverbrechen und völkerrechtswidrige Einsätze missbraucht werden Wir fordern, dass der Internationale Strafgerichtshof seine Arbeit ohne politischen Druck fortsetzen kann. Wir fordern einen ungehinderten Zugang für Journalisten nach Gaza und Gewährleistung ihrer Sicherheit für eine unabhängige Berichterstattung. Wir fordern die Anerkennung eines freien und souveränen palästinensischen Staates auf der Basis einer Zweistaatenlösung, für einen dauerhaften Frieden, damit beide Länder und Völker gemeinsam und in Würde leben http://koordinationsrat.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_7242-300x139.jpeg Die Mehrheit der europäischen Bevölkerung teilt unsere Perspektive. Umfragen zeigen breite Zustimmung für eine klare politische Positionierung. Doch in vielen Parlamenten bleibt diese Stimme ungehört.Die wachsende Distanz zwischen Bevölkerung und politischen Entscheidungen gefährdet das Vertrauen in das Bekenntnis politischer Entscheidungsträger. Auch aus Teilen der muslimischen Welt fehlt bislang eine gemeinsame, entschlossene diplomatische Initiative. Es wird gesprochen, aber konkrete Maßnahmen bleiben oft aus. Symbolik ersetzt Verantwortung – auch das sorgt für Enttäuschung. Wir stehen seit Jahrzehnten im Dialog mit jüdischen Gemeinden in Europa – auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt. In Europa gibt es gegenwärtig einen guten interreligiösen Dialog und Zusammenhalt. Wir werden nicht zulassen, dass Extremisten – woher sie auch kommen – einen Keil zwischen unsere Gemeinschaften treiben. Rassismus, Islamfeindlichkeit und Antisemitismus haben unter uns keinen Platz. Der Schmerz der palästinensischen und israelischen Familien, die Angehörige verloren haben und auf Lebenszeichen ihrer entführten bzw. zu unrecht festgehaltenen Familienangehörigen warten, sitzt tief. Palästinensern wird zudem jede Lebensgrundlage genommen. Wir wollen Frieden und Gerechtigkeit. Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Unser Dank gilt jenen europäischen Staaten, die sich klar positionieren, Palästina anerkennen und konkrete Maßnahmen gegen die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen fordern. Ebenso danken wir den vielen mutigen Stimmen – aus Kunst, Sport, Medien und Wissenschaft -, die kontinuierlich und öffentlich auf das Leid in Gaza und im Westjordanland hinweisen. Ihr Einsatz ist unverzichtbar. An die palästinensische Zivilbevölkerung: Wir können das unermessliche Leid, das Sie ertragen müssen, nur erahnen. Die Zahl der Toten, die Zerstörung ganzer Lebenswelten, das Leid unzähliger Familien – es erschüttert uns zutiefst. Die politische Untätigkeit und das Wegsehen vieler Entscheidungsträger weltweit tragen zur humanitären Katastrophe bei. Doch Ihr Leid und Ihre Hoffnung auf eine friedliche, gerechte und selbstbestimmte Zukunft dürfen nicht vergessen werden. Wir setzen uns dafür ein, dass Ihre Geschichten gehört, Ihre Rechte geachtet werden und Sie Ihre Zukunft selbst bestimmen können – in Freiheit, Würde und Sicherheit. Unsere Gebete und unser Engagement gelten dem Frieden – und der gemeinsamen Wiederherstellung eines lebenswerten Palästinas. Unterzeichnende muslimische Organisationen Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) Französischer Rat für den Islam (CFCM) Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) Exekutivorgan der Muslime in Belgien (EMB) Islamrat Norwegens (IRN) Kontaktorgan der Muslime und der Regierung in den Niederlanden (CMO) Dänisch-Muslimische Union (DMU) Union Islamischer Gemeinschaften und Organisationen Italiens (UCOI) 09.07.2025 – Brüssel1 Punkt
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Künstliche Intelligenz und Fatwa-Erstellung – Chancen und Gefahren Seit jeher stellen sich Menschen religiöse Fragen, die ihren Alltag betreffen. Ob es um moralische Dilemmata geht, politische Entscheidungen oder neue Technologien, der Bedarf an Orientierung im Licht des Glaubens ist geblieben. In der islamischen Welt war es über Jahrhunderte Aufgabe der Gelehrten, für diese Fragen religiöse Antworten zu finden. Diese Antworten nennt man Fatwas. Früher saßen diese Gelehrten in Moscheen oder Medresen, kannten die Überlieferungen auswendig, berieten sich, diskutierten und spürten die Verantwortung für das, was sie sagten. Heute passiert etwas Neues. Immer mehr Muslime geben ihre Fragen online ein und erhalten eine Antwort in Sekunden. Nicht selten stammt diese Antwort aus einer Datenbank, generiert von künstlicher Intelligenz. Vom Rechtsgelehrten zum Algorithmus Früher reichte ein Mensch eine Frage persönlich ein, oft mit einem langen Gespräch verbunden. Der Mufti hörte zu, stellte Gegenfragen, betrachtete die Lage der Person und entschied dann, was mit dem Koran, den Hadithen und den Usul al-Fiqh in Einklang stand. Jeder Fall wurde einzeln betrachtet, weil keine zwei Menschen genau gleich sind. Mit der Zeit wurden Fatwas dokumentiert, gesammelt, kommentiert und in Sammlungen weitergereicht. Die klassische Fatwa war daher nie nur ein Text, sie war Beziehung, Zuhören, Abwägen und Verantwortung. Im 20. Jahrhundert entstanden neue Formen. Bücher, Radiosendungen, Fernsehformate, später Websites. Die Fatwa wurde massentauglich. Sie verlor ein Stück ihrer persönlichen Tiefe, gewann aber Reichweite. Mit dem Einzug der Digitalisierung veränderte sich auch der Rhythmus der religiösen Antwort. Immer mehr Menschen wollten sofortige Antworten. Und plötzlich kam KI ins Spiel. Die Maschine antwortet Heute können Programme anhand von Millionen religiösen Texten Fragen beantworten. Ein Benutzer fragt, ob ein bestimmtes Lebensmittel halal ist oder wie er mit einem Erbstreit umgehen soll. Die Maschine durchsucht ihre Daten, gleicht Aussagen miteinander ab, erkennt Muster, spuckt eine Antwort aus. Viele Nutzer merken kaum noch, dass diese Antwort nicht von einem Menschen stammt. Sie sehen eine präzise formulierte Fatwa, logisch, ordentlich und schnell. Genau das, was man erwartet. Doch hier beginnt das eigentliche Problem. Fatwas sind kein technischer Output. Sie leben vom Herzen, vom Zuhören, von Erfahrung, von einem tiefen Verständnis der Lebensrealität. Eine KI weiß nicht, ob jemand verzweifelt ist oder nur neugierig fragt. Sie kennt keine Kultur, keine Dialekte, keine Zwischentöne. Sie gibt Antworten, aber sie trägt keine Verantwortung. Genau hier liegt die große Gefahr. Noch mehr Halluzinationen und erfundene Quellen Ein weiteres Problem zeigt sich in der Qualität der Daten, mit denen moderne KI-Systeme trainiert werden. Je neuer die Version, desto mehr schöpft sie aus einem Internet, das inzwischen überfüllt ist mit halluzinierten KI-Texten. Diese maschinell erzeugten Inhalte wirken oft überzeugend, sind aber inhaltlich falsch, ungenau oder erfunden. Wenn KI-Modelle wiederum mit solchen fehlerhaften Texten weitertrainiert werden, entsteht ein Kreislauf der Desinformation. Im Bereich der Fatwa-Erstellung führt das zu einer besonders heiklen Lage. Denn dort geht es nicht nur um Information, sondern um religiöse Verantwortung. Es häufen sich Fälle, in denen KI Fatwas generiert, die auf Quellen verweisen, die es gar nicht gibt. Sie nennt Bücher, Autoren, Hadithe oder Gelehrtenmeinungen, die nie existiert haben. Für Laien ist das kaum erkennbar. Die Autorität des Textes wirkt überzeugend, doch der Inhalt ist ein Trugbild. Das gefährdet nicht nur das Vertrauen in religiöse Urteile, sondern auch das religiöse Leben der Menschen selbst. Was KI nicht leisten kann Eine Fatwa ist also nicht nur ein Text. Sie ist ein Vertrauensverhältnis zwischen Fragendem und Antwortendem. Sie lebt von Empathie, von Fingerspitzengefühl, von einem inneren Maßstab, der nicht messbar ist. Kein Programm der Welt kann erkennen, wie die Stimmung im Raum ist oder ob jemand zwischen den Zeilen um Hilfe bittet. Auch kann keine KI sagen, wann Schweigen besser ist als Reden. Zudem droht die Gefahr der Vereinheitlichung. Künstliche Intelligenz arbeitet mit Mustern. Was oft vorkommt, wird bevorzugt. Seltene Meinungen verschwinden. So verliert die Vielfalt islamischer Gelehrsamkeit ihre Stimme. Minderheitenmeinungen, die in bestimmten Kontexten sinnvoll und nötig wären, geraten unter die Räder eines Systems, das auf Durchschnittlichkeit trainiert ist. Das Ergebnis: Fatwas werden glatt, stromlinienförmig, ohne Tiefe. Chancen gibt es auch Natürlich bietet KI auch Möglichkeiten. Sie kann helfen, Informationen schneller zugänglich zu machen. Sie kann Gelehrten bei der Recherche helfen, Texte vergleichen, historische Urteile einordnen. In Regionen ohne Zugang zu Muftis kann sie erste Orientierung bieten. Doch sie darf niemals an die Stelle des Gelehrten treten. Wer sich allein auf Programme verlässt, wird bald aufhören zu fragen. Er bekommt keine Rückfragen mehr, keine Kritik, keine Sorge. Nur Antworten. Und das ist gefährlich. Die Zukunft braucht Maß und Grenzen Für Muslime bedeutet diese Entwicklung eine Herausforderung. Es geht darum, Technik nicht zu verteufeln, aber auch nicht blind zu vertrauen. Fatwas müssen menschlich bleiben. Sie brauchen Zeit, Raum, Nähe. Es reicht nicht, dass eine Antwort korrekt ist. Sie muss auch passen. Nicht zur Theorie, sondern zum Menschen. Und das kann keine Maschine leisten. Die islamische Welt steht an einem Wendepunkt. Zwischen Tradition und Technik, zwischen Nähe und Algorithmus. Wer den Islam bewahren will, muss verstehen, dass religiöses Wissen nicht nur in Büchern steht. Es lebt in Gesichtern, in Gesprächen, in Erfahrungen. Und in einer Verantwortung, die kein Programm tragen kann. Die Frage ist also nicht, ob KI Fatwas erstellen kann, sondern ob sie darf. Und wer das entscheidet. Dr. Cemil Şahinöz, Islamische Zeitung, Juli 2025 https://islamische-zeitung.de/ki-und-fatwas-chancen-und-gefahren/ 1 Punkt
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In der hanafitischen Madhhab gilt das Witr-Gebet als wajib. Obwohl es nicht verpflichtend ist, ist es ein stark empfohlenes Gebet. In den anderen drei Madhhabs, der Shafi'i, der Maliki und der Hanbali, gilt das Witrr-Gebet als sunnah al-muakkada. Das bedeutet, dass es zwar nicht so verpflichtend ist wie das Pflichtgebet, aber dennoch von großer Bedeutung ist, weil es ein Gebet ist, das der Prophet kontinuierlich verrichtet hat.1 Punkt
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Wassalam, Wenn die Bilder islamisch korrekt sind, dann kannst du sie doch verwenden.1 Punkt
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Guten Tag ......, vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Mitteilung der erforderlichen Daten. Gerne teile ich Ihnen mit, dass das Produkt keine tierischen und keine alkoholischen Bestandteile enthält. Der Emulgator ist pflanzlichen Ursprungs. Bitte beachten Sie, dass sich diese Aussage auf den Artikel mit der Artikelcodierung 8842634-S5385 (befindet sich auf der Verpackung) bezieht. Sollten Ihrerseits noch Fragen offen sein, so bitten wir um Rückmeldung unter Bezug auf das Aktenzeichen. Nutzen Sie dann bitte den Button „Antworten“ in Ihrem E-Mail-Programm, so bekomme ich direkt Ihre Rückmeldung. Vielen Dank. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und stehe Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen ..... Kundenservice der Qualitätssicherung REWE1 Punkt
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Wa alaikum selam wa rahmatullah lieber Bruder, zunächst einmal möge Allah dir Geduld, Kraft und Sabr geben und deine ehrlichen Absichten segnen. Es ist spürbar, dass du aufrichtig, gottesfürchtig und mit reinem Herzen den Wunsch nach Ehe verfolgst, das ist keine Schwäche, sondern eine Stärke. Der Prophet Muhammad (saw) sagte: „Die Ehe ist meine Sunnah. Wer sich von meiner Sunnah abwendet, gehört nicht zu mir.“ (Ibn Majah). Allein schon dein Wunsch, auf halal-Weg eine Frau zu finden, ist in unserer heutigen Zeit etwas sehr Wertvolles. Möge Allah dir dafür Lohn geben. Was auffällt: In deinem ersten Beitrag war viel Selbstzweifel und Traurigkeit spürbar, du hattest noch keine Erfahrungen und hast dich klein gefühlt im Vergleich zu deinen Altersgenossen. Doch jetzt, ein Jahr später, sieht man, dass du mutige Schritte gegangen bist. Zwei Treffen hast du gehabt, und du zeigst dich offen, ehrlich und zielstrebig, das ist eine sehr gute Entwicklung, alhamdulillah. Auch dein Plan, die Umrah zu machen, ist ein großer Schritt, sowohl spirituell als auch vielleicht für dein Anliegen. Zu deiner Sorge: Viele muslimische Männer erleben Ähnliches. Sie sind ernsthaft, aber die Kommunikation gestaltet sich schwierig. Du bist nicht allein. Viele Schwestern berichten auf der anderen Seite, dass sie sich Männer wünschen, die klare Absichten haben. Dass du das schon beim ersten Treffen äußerst, ist zwar ehrlich, aber vielleicht etwas zu früh. Frauen wünschen sich Sicherheit, Vertrauen und auch das Gefühl, dass man sich zunächst auf menschlicher Ebene kennt. Ernsthaftigkeit ist wichtig, aber Timing ist auch eine Form von Weisheit (hikma). Was du tun kannst:Geduldig bleiben, aber nicht passiv. Allah sagt im Qur'an: „Wahrlich, nach der Erschwernis kommt die Erleichterung.“ (94:6). Dein Weg ist nicht ungewöhnlich. Manche finden mit 20 die Ehefrau, andere mit 30 oder später. Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern um Qualität. Arbeite weiter an dir selbst. Du bist in Ausbildung, bald fertig, das ist stark. Zeig dich weiterhin als verantwortungsvoller, reifer Mann. Frauen spüren das. Sei sozial aktiv, offline: Geh regelmäßig zur Moschee, mach dort mit, sprich mit Brüdern, sei präsent. Der Weg zur Ehe geht oft über Empfehlungen und Gemeinschaft. Ja, sprich mit einem Hodscha oder Imam. Ein Imam kann dir vielleicht helfen, dich einer Familie oder einer Schwester vorzustellen, die ähnliche Absichten hat. Und was die Umrah betrifft: Subhanallah, es ist möglich! Manche fanden ihren Ehepartner tatsächlich durch spirituelle Begegnungen. Mach deine Umrah mit aufrichtigem Herzen. Mach Du'a bei der Kaaba, auf Arafat oder in Medina. Dort sind Türen offen, die wir nicht sehen. Ein Tipp zu den Treffen: Sei weiterhin ehrlich, aber gib den Schwestern Raum. Zeig deine Ernsthaftigkeit, ohne direkt Druck aufzubauen. Frag mehr nach ihren Wünschen, Zielen, Vorstellungen. So schaffst du Vertrauen. Also, du bist nicht verzweifelt, du bist auf dem Weg. Und jeder, der sich bemüht, bekommt, was Allah für ihn bestimmt hat. Vielleicht prüft Allah deine Geduld, um dir eine Frau zu geben, die genau zu dir passt. Vielleicht prüft Er dich, um dich Ihm näherzubringen. Vergiss nicht: Die beste Ehe ist nicht die früheste, sondern die, die Allah segnet. Möge Allah dir eine gläubige, liebevolle und passende Partnerin schenken, die dir Kühle deiner Augen ist, wie es im Qur'an heißt (25:74). Selam und viel Baraka auf deinem Weg.1 Punkt
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Wenn man es zahlen muss, kann man natürlich nichts dagegen tun. Aber man sollte trotzdem aufpassen, dass man nicht in Schulden verfällt.1 Punkt
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Schulden gab es auch zu Zeiten des Propheten. Selbstverständlich kann man bewusst oder unbewusst Schulden machen. Im Koran steht sogar, dass man Schulden nehmen kann und dies aufschreiben soll: "O die ihr glaubt, wenn ihr auf eine festgesetzte Frist, einer vom anderen, eine Geldschuld aufnehmt, dann schreibt es auf. Und ein Schreiber soll (es) für euch gerecht aufschreiben. Und kein Schreiber soll sich weigern zu schreiben, so wie Allah (es) ihn gelehrt hat. So soll er denn schreiben, und diktieren soll der Schuldner, und er soll Allah, seinen Herrn, fürchten und nichts davon schmälern. Wenn aber der Schuldner töricht oder schwach ist oder unfähig, selbst zu diktieren, so soll sein Sachwalter (es) gerecht diktieren. Und bringt zwei Männer von euch als Zeugen. Wenn es keine zwei Männer sein (können), dann sollen es ein Mann und zwei Frauen sein, mit denen als Zeugen ihr zufrieden seid, – damit, wenn eine von beiden sich irrt, eine die andere erinnere. Und die Zeugen sollen sich nicht weigern, wenn sie aufgefordert werden. Und seid nicht abgeneigt, es – (seien es) klein(e) oder groß(e Beträge) – mit seiner (vereinbarten) Frist aufzuschreiben! Das ist gerechter vor Allah und richtiger für das Zeugnis und eher geeignet, daß ihr nicht zweifelt; es sei denn, es ist ein sofortiger Handel, den ihr unter euch tätigt. Dann ist es keine Sünde für euch, wenn ihr es nicht aufschreibt. Und nehmt Zeugen, wenn ihr untereinander einen Verkauf abschließt. Und kein Schreiber oder Zeuge soll zu Schaden kommen. Wenn ihr (es) aber (dennoch) tut, so ist es ein Frevel von euch. Und fürchtet Allah! Und Allah lehrt euch. Allah weiß über alles Bescheid." (2:282). Aber es ist nicht zulässig, bewusst ein Kredit mit Zinsen aufzunehmen.1 Punkt
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Im Islam ist der Verzehr von Zinsen (Riba) streng verboten, basierend auf klare Koranverse, Jedoch subhanallah prophezeien Hadithe die Allgegenwart von Zinsen in der Endzeit Angesichts des vorherrschenden zinsbasierten Wirtschaftssystem kann das islamische prinzip der Notwendigkeit (Darura) in extremen Notfällen die Aufnahme von Zinsschulden erlauben, um größeren Schaden abzuwenden1 Punkt
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Bad Wimpfen, den 14.05.2025 Ihre Nachricht vom ..... Guten Tag Herr ......., herzlichen Dank, dass Sie sich mit Ihrem Anliegen an uns wenden. Wir haben den betreffenden Lieferanten zu dem Artikel "Confiserie Firenze Apfel-Streuselkuchen" kontaktiert und leiten gern die Informationen an Sie weiter: Der o.g. Artikel enthält als tierische Zutat Ei. Des Weiteren wird ein Aroma in geringen Mengen eingesetzt, dessen Trägerstoff Ethanol ist. Dies ist der einzige alkoholische Bestandteil im Produkt. Bitte beachten Sie, dass die Angabe zeitlich befristet sind. Das liegt daran, dass wir das gleiche Produkt mitunter von unterschiedlichen Lieferanten beziehen und von Zeit zu Zeit Rezepturwechsel vornehmen. Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unseren Produkten und freuen uns, Sie wieder in einer unserer Lidl-Filialen begrüßen zu dürfen. Herzliche Grüße1 Punkt
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Es wurde von Abu Huraira ra. berichtet, dass ein Mann Abu Bakr ra. beschimpfte, während der Prophet saw. anwesend war. Abu Bakr ra. schwieg zunächst. Als der Mann jedoch über das Maß hinausging, antwortete Abu Bakr ra. auf einige seiner Beleidigungen. Da stand der Prophet saw. auf und ging weg. Abu Bakr eilte ihm nach und sagte "O Gesandter Allah warst du verärgert über mich?" Der Prophet saw. sagte: " Wahrlich als du schwiegst, waren Engel die in deiner Verteidigung sprachen, aber als du antwortest , gingen die Engel weg, und der Satan trat an ihre Stelle. Und ich sitze nicht dort, wo der Satan ist" Musnad Ahmed: 9624 und Sunan Abu Dauud: 4879 عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رضي الله عنه أَنَّ رَجُلًا شَتَمَ أَبَا بَكْرٍ وَالنَّبِيُّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ جَالِسٌ ، فَجَعَلَ النَّبِيُّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَعْجَبُ وَيَتَبَسَّمُ ، فَلَمَّا أَكْثَرَ رَدَّ عَلَيْهِ بَعْضَ قَوْلِهِ ، فَغَضِبَ النَّبِيُّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ وَقَامَ ، فَلَحِقَهُ أَبُو بَكْرٍ ، فَقَالَ: يَا رَسُولَ اللهِ كَانَ يَشْتُمُنِي وَأَنْتَ جَالِسٌ ، فَلَمَّا رَدَدْتُ عَلَيْهِ بَعْضَ قَوْلِهِ ، غَضِبْتَ وَقُمْتَ ، قَالَ: " إِنَّهُ كَانَ مَعَكَ مَلَكٌ يَرُدُّ عَنْكَ ، فَلَمَّا رَدَدْتَ عَلَيْهِ بَعْضَ قَوْلِهِ ، وَقَعَ الشَّيْطَانُ ، فَلَمْ أَكُنْ لِأَقْعُدَ مَعَ الشَّيْطَانِ " . أخرجه أحمد في "مسنده" (9624) ، وأبو داود في "سننه" (4879)1 Punkt
