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Bei einem Streit mit ihren Arbeitgebern sind in Griechenland 27 ausländische Saisonarbeiter durch Schüsse verletzt worden. Die vor allem aus Bangladesch stammenden Verletzten gehörten zu etwa 200 in der Ortschaft Manolada auf dem Peloponnes angeheuerten Erdbeerpflückern, die die Auszahlung von sechs ausstehenden Monatslöhnen von ihren Arbeitgebern gefordert hatten, wie die örtliche Polizei mitteilte.

Drei Männer, die als Aufseher angestellt waren, hätten mit Gewehren auf die Arbeiter geschossen, um sie auseinanderzutreiben. Die Polizei nahm den 57-jährigen Plantagenbesitzer fest und fahndete nach den Männern, die die Schüsse abgefeuert haben sollen. Die Verletzten wurden in Krankenhäusern behandelt.

Ein großes Polizeiaufgebot wurde abgestellt, um weitere Zwischenfälle in dem Betrieb zu verhindern. Manolada ist ein wichtiges Erdbeer-Anbaugebiet. Im Frühjahr 2008 hatte es dort Streiks und Demonstrationen für höhere Löhne und gegen die Arbeitsbedingungen gegeben, unter denen die Migranten dort in den bis zu 40 Grad heißen Treibhäusern arbeiten. Im Jahr 2009 waren zwei griechische Landwirte festgenommen worden, weil sie zwei Migranten aus Bangladesch, denen sie den Diebstahl von Schafen vorwarfen, an ihrem Motorrad festgebunden und hinter sich hergezogen hatten.

 

Siehe auch:

Griechenland - Flucht ins Nirgendwo (ORF-Dokumentation)

Rechtsruck in Europa? Griechenland

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