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amira

 

wenn ich mir deine beiträge so ansehe, denke ich schon, das ddu einen schaden abbekommen hast, und das du versuchst es hier im forum zu verarbeiten. welch eine große rolle für dich sex spielt finde ich schon als unnormal und abartig

 

 

unnormal und abartig

 

Yeah, willkommen im 3.Reich.

 

ps: dieses bonmot hab ich per dingens gespeichert. ;-)

Bearbeitet von Gast
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@lubeyda

Stimme dir vollkommen zu

 

@Amira

Etwas mehr Anstand bitte.

@galama

Du musst sie nicht unter dein Schutz nehmen. Sie hat mangelndes Anstand gezeigt. Akzeptier es.

 

 

Edit: Um gerecht zu sein (nicht so wie galama) möchte ich folgendes anmerken:

@lubeyda du hast oben eine ähnliche stelle wie amira gepostet.

 

Ich nehme hier niemanden unter Schutz, und wenn geht dich das nichts an.

Wenn du solche Aussagen wie Lubeydas zustimmst, eine ähnliche hast du Amira gegenüber ja auch schon getätigt dann sind es schon zwei, nein drei oder noch mehr..... Herrenmenschlein hier.

Schönen Tag euch :-)

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selam hakancim

 

natürlich schätze ich deinen schamgefühl. aber bitte bedenke, dass das was ich geschrieben habe (den verwerflichen teil), teil eines buches war und nicht meine gedanken. wie hätte ich sonst am besten beweisen können, das die bücher, die in den schulen als aufklärung dienen sollen, nicht gesund sind für unsere kindersind.

 

wesselam

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@galama Herrenmenschlein ist nicht in meinem Wortschatz vorhanden.

 

Warum benimmst du/ihr dich/euch dann so? Ihr entscheidet über "abartig" und "unnormal"? Schlag mal dein Geschichtsbuch auf und wenn du das gelesen hast, dann können wir weiterreden.

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amira

 

wenn ich mir deine beiträge so ansehe, denke ich schon, das ddu einen schaden abbekommen hast, und das du versuchst es hier im forum zu verarbeiten. welch eine große rolle für dich sex spielt finde ich schon als unnormal und abartig

 

Aus zwei Threads zu dem Thema schließt du also, dass ich unnormal und abartig bin? Wenn ich ein Problem mit Sex hätte, würde ich dafür sicherlich nicht in ein muslimisches Forum gehen. Da gibt es wesentlich erfoglsversprechendere Orte.

 

Ich finde es eher seltsam, dass du glaubst, dass einen ein Biologiebuch und Biounterricht erregen können.

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Frankfurter Rundschau, 19. JULI 2013

 

STUDIE ZUR SEXUALITÄT VON SCHÜLERN VERBOTENHeikle Fragen

 

Von KATJA TICHOMIROWA

http://www.fr-online.de/image/view/2013/6/19/23767232,20729004,dmFlashTeaserRes,3crq5156.jpgNur keine unangemessenen Fragen (Symbolfoto). Foto: dpa

 

Forscher wollen 13-bis 16 jährige Schüler nach ihren Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch befragen. Doch dazu kommt es nicht: Vier Bundesländer verbieten die Studie - die Fragen erscheinen den Behörden zu heikel.

 

Darf man Schülerinnen und Schüler der 8. oder 9. Klasse Fragen nach ihrer Sexualität stellen? Und falls ja, wie explizit dürfen diese Fragen sein? Eine Studie der Universität Regensburg wollte das im Auftrag des Bundesfamilienministeriums tun. Ziel der Befragung war es, herauszufinden wie viele Kinder einer bestimmten Altersklasse sexuellen Missbrauch erfahren haben. Die Bildungsministerien in vier Bundesländern haben nun entschieden, die Studie an ihren Schulen nicht zuzulassen.

Schutzraum Schule

 

Die Fragen sind den Behörden in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Hamburg zu heikel, um sie Schülern im Alter von 13 bis 16 Jahren stellen zu können. Das bayerische Kultusministerium meldete „schwere pädagogische Bedenken“ an. Aufgabe der Schule sei es, die Schüler vor unangemessenen Fragen zu schützen, hieß es.

Dass die Fragen, die den Schülern gestellt werden sollten, unangemessen oder verletzend seien sollen, kann die Leiterin der Studie, Janina Neutze, nicht nachvollziehen. “ Kinder werden in diesem Alter vielfach mit dem Thema Sexualität konfrontiert, sagte Neutze der FR am Freitag.

Auf die grundsätzliche Frage, ob man Kinder gezielt auf ihre eigene Sexualität ansprechen darf, antwortete sie mit einem klaren Ja. „Das wird auch immer wieder getan und dabei wird häufig nicht berücksichtigt, dass diese Kinder auch Opfer von sexuellem Missbrauch geworden sein können.“

Neutze bedauerte die Entscheidung der Bundesländer. „Die Aufregung beruht sicher darauf, dass einzelne Medien im Zusammenhang mit der Studie Behauptungen in Umlauf gebracht haben, die nicht stimmen“, sagte sie. „Wir wollten den Schutzraum Schule gerade nicht verletzen, sondern ihn nutzen, um eine solche Befragung unter dem größtmöglichen Schutz für die Kinder durchführen zu können.“

Dass dieses Vorgehen nun umgekehrt und verzerrt dargestellt werde, findet Neutze „verstörend“. Auch müssten Schüler und Eltern vor einer anonymisierten Befragung ihre Zustimmung zur Teilnahme geben.

Die Studie ist Teil des Projekts „Missbrauch von Kindern. Aetiologie. Dunkelfeld. Opfer“, kurz MiKADO. Ziel des Projekts ist es Häufigkeit, Risiken, Ursachen, Bedingungen und Folgen sexueller Grenzverletzungen gegenüber Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu erforschen.

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  • 1 Jahr später...

SEXUALKUNDE-STREIT

[h=2]"So schön ist, dass es schöner nicht werden kann"[/h]VON MIRIAM HOLLSTEINWelt, 23.04.13

 

Der Streit um die Aufklärung an Grundschulen spitzt sich zu, wenn Eltern nicht einbezogen werden. Denn es sind sehr eindeutige Lehrmaterialien im Umlauf, die in Punkto Sexualität nichts auslassen.

Als ihr zehnjähriger Sohn zum ersten Mal über den Sexualkundeunterricht erzählte, da wunderte sich seine Mutter ein wenig. Er habe gelernt, dass Frauen "da unten bluten", sagte der Viertklässler. Einen Tag später kannte er bereits Kondome und vier Bezeichnungen für das weibliche Geschlechtsteil.

 

Schockiert war die junge Frau aber erst am dritten Tag: Da berichtete das Kind etwas verwirrt, er wisse jetzt, wie sich Lesben befriedigen und dass sie sich dabei "mit der Zunge lecken" würden.

"Ich dachte, ich sei im falschen Film", beschreibt die Mutter aus Baden-Württemberg in einem Familienforum im Internet ihr Entsetzen: "Wozu muss ein 10-Jähriger solches Wissen haben? Dieses Thema gehört nicht in den Sexualkundeunterricht." Als mehrere Eltern sich beschwerten, entschied der Direktor der Schule, die betreffenden Lehrerin nicht mehr im Sexualkundeunterricht einzusetzen.

Die Pädagogin selbst zeigte sich uneinsichtig. Sie sehe keinen Bedarf für einen Elternabend, um über den Vorfall zu sprechen, teilte sie den empörten Eltern mit. Bei den Kindern war der Schaden schon angerichtet. Im Forum berichtet die Mutter, ein Klassenkamerad ihres Sohnes habe nach dem Unterricht erklärt, er wolle nie mit einer Frau etwas haben.

[h=2]Geschlechtsakt detailliert beschrieben[/h]Wie weit sollte Sexualerziehung an Schulen gehen? Um dieses Thema gibt es immer wieder Streit. Vor einigen Tagen hatte ein Vorfall an einer Grundschule in Berlin-Kreuzberg für Aufregung gesorgt. Eltern hatten sich beschwert, weil in einer Klasse schon bei den Erstklässlern ein sehr explizites Aufklärungsbuch zum Einsatz kommen sollte. In "Wo kommst du her?" werden nicht nur erigierte Penisse gezeigt, sondern auch der Geschlechtsakt detailliert beschrieben.

"Wenn es so schön ist, dass es schöner nicht mehr werden kann, haben Lisa und Lars einen Orgasmus", heißt es in dem ab fünf Jahren und von Pro Familie empfohlenen Werk. "Das ist schön kribbelig und warm in der Scheide und am Penis." Das ging den Eltern zu weit. Doch bei der Lehrerin fanden sie nach eigenen Angaben kein Gehör. Erst als die Berliner Tageszeitung B.Z. berichtete, wurde auch die Schulleitung aufmerksam.

[h=2]Früh, aber kindgerecht beginnen[/h]Kritisch sieht die Berliner Bundestagsabgeordnete Monika Grütters (CDU) den Fall. Zwar könne sie sich über die Details des Falls kein Urteil erlauben, sagte Grütters der "Welt": "Ich warne aber vor einem unnötigen Übereifer. Die Eltern selbst müssen entscheiden, wann sie ihre Kinder mit welchen Themen konfrontieren."

Gerade in Berlin gebe es genügend Möglichkeiten, die Kinder "selbstverständlich" aufzuklären: "Das muss ihnen nicht von der Schule in einem Alter aufgedrängt werden, in dem sie die Fragen vielleicht noch gar nicht stellen. So viel Vertrauen in die Familie muss sein."

Die familienpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Katja Dörner, findet es wichtig, "schon früh, aber kindgerecht mit der Sexualerziehung zu beginnen". "Sexualkundeunterricht findet dort seine Grenze, wo er nicht mehr altersgerecht ist und nicht mehr in erster Linie die Fragen beantwortet, die Kinder stellen, sondern stattdessen zu viele weitere Fragen aufwirft", sagt die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Dorothee Bär (CSU), der "Welt": "Sexualkundeunterricht sollte die Entwicklung der Kinder begleiten, aber nicht noch beschleunigen."

Die betroffene Grundschule will sich zu dem Fall nicht äußern. Bei der zuständigen Senatsverwaltung wird erst auf mehrfache Nachfrage eingeräumt, dass das Buch an der Schule vorhanden ist. Es sei "jedoch nicht zugänglich für die Kinder". Der Senat habe in der Vergangenheit auch noch keine Beschwerden über den Sexualkundeunterricht in Berlin bekommen.

[h=2]"Nivellierung von unterschiedlichen Lebensformen"[/h]Diese Aussage mutet seltsam an. Denn vor zwei Jahren sorgte ein Medienkoffer zur "sexuellen Vielfalt", den der Berliner Schulsenat als Infomaterial für Grundschulen präsentiert hatte, für Aufregung. In den Büchern des Koffers wurden auch schwule "Königspaare" und Transsexualität thematisiert. In einer zusätzlichen Handreichung für Lehrer fand sich Material, um Siebtklässler zu pantomimischen Rollenspielen rund um die Begriffe "Orgasmus", "Porno" und "Sado-Maso" zu ermutigen.

Kirchen und Verbände kritisierten das Material als "ungefragte Sexualisierung von Kindern" und "Nivellierung von unterschiedlichen Lebensformen". Der Medienkoffer ist trotz der Proteste bis heute verfügbar und kann von Lehrern angefordert werden. Die Nachfrage sei aber "äußert gering", heißt es in der Senatsverwaltung.

Sexualerziehung ist ein heikles Thema. Bis Ende der sechziger Jahre blieb sie den Familien überlassen. Aufklärung war Privatsache. Die 68er trieben die Enttabuisierung ins Extrem. Thesen wie die des Sexualforschers Wilhelm Reich (1897-1957), die Unterdrückung von Sexualität sei der Ursprung autoritärer Gesellschaften, führten dazu, dass auch die Sexualerziehung von Kindern zur tabulosen Zone erklärt wurde – bis hin zur Tolerierung von Pädophilie in bestimmten Gesellschaftskreisen.

Auch die Institutionen reagierten auf die Entwicklung. Am 3. Oktober 1968 beschloss die Kultusministerkonferenz die "Empfehlungen zur Sexualerziehung in den Schulen". Nun sollten auch die Lehrer an den Schulen Aufklärung betreiben, das Thema wurde in den Lehrplan aufgenommen. Das Problem: Die meisten Pädagogen waren darauf weder vorbereitet noch dafür ausgebildet.

[h=2]Eltern müssen über Unterrichtsinhalte informiert werden[/h]Eltern, kirchliche Verbände und andere Organisationen reagierten mit Protesten. 1977 entschied das Bundesverfassungsgericht, die schulische Sexualerziehung habe sich auf die Wissensvermittlung zu beschränken und müsse auf die "religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen" der Eltern Rücksicht nehmen.

Dies vorausgesetzt, sei keine besondere Zustimmung zum Unterricht notwendig. Allerdings müssten Eltern rechtzeitig über Inhalt und Methodik des Unterrichts informiert werden. Die Entscheidung über die Einführung der Sexualerziehung sei dabei Ländersache.

Dies ist bis heute so und führt dazu, dass die Sexualerziehung von Bundesland zu Bundesland, manchmal sogar von Schule zu Schule, verschieden ist. Sehr konkrete Vorgaben gibt es in Bayern: Erst- und Zweitklässer sollen die Unterschiede zwischen Männern und Frauen kennenlernen sowie sich gegen unangenehme Berührungen behaupten können (Prävention von sexuellem Missbrauch).

Erst ab Jahrgangsstufe Fünf geht es um "die Entstehung von menschlichem Leben". Die Eltern werden bei den Klassenelternversammlungen informiert; auf Wunsch können auch Extra-Infoabende einberufen werden.

"Auf die bildliche und schriftliche Darstellung von Unterrichtsinhalten durch die Schüler" sei in der Grundschule zu verzichten, heißt es in den "Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerische Schulen". Die stammen von 2002 und werden derzeit überarbeitet. Die neuen Richtlinien sollen Ende des Jahres in Kraft treten und dann auch das Thema "queere Lebensformen" beinhalten.

[h=2]"Starre Bilder" sollen hinterfragt werden[/h]Auch in Berlin sollen Grundschüler der ersten und zweiten Klasse zunächst Körperteile und Geschlechtsmerkmale benennen, über Rollenverhalten reflektieren und über den eigenen Körper selbst bestimmen lernen. Bereits in Klasse 3 und 4 geht es dann um Zeugung und Geburt sowie hetero- und homosexuelle "Lebensweisen".

Im Vergleich zu Bayern heißt es über die Einbindung der Eltern in den Richtlinien relativ vage, diese hätten das Recht, "konkret über die geltenden Richtlinien, die Inhalte und Methoden der Sexualerziehung in der Schule informiert zu werden".

Dies "könne" durch Elternabend oder ergänzende Veranstaltungen geschehen. Ein längerer Passus ist dem Problem gewidmet, dass Eltern mit Migrationshintergrund der schulischen Sexualerziehung oft sehr ablehnend gegenüberstehen. Ebenfalls länger fällt das Kapitel ist den zu den "gleichgeschlechtlichen Lebensformen" in den Richtlinien aus. "Starre Bilder" von Männlichkeit und Weiblichkeit seien zu hinterfragen; die Toleranz für andere Lebensformen solle durch die schulische Erziehung gefördert werden.

In Nordrhein-Westfalen wird die konkrete Ausgestaltung der Sexualerziehung weitgehend den Schulen überlassen. Schwerpunkt der Sexualerziehung ist die Sekundarstufe 1, in der Primarstufe sollen "in altersgerechter, ihrem Verständnis angemessener Form" Themen wie "Geschlechterrollen" und "Körper und Sexualität" behandelt werden.

Eltern sollen "zeitig" über Form und Inhalt des Unterrichts informiert werden, da dies für den "Erfolg schulischer Sexualerziehung" ausschlaggebend sei. Der Einsatz von "schockierenden oder stimulierenden Darstellungen" im Unterricht sei nicht geeignet. Im Zweifel müssten sich die Lehrer vorher die Zustimmung der Eltern einholen.

[h=2]Die neuen Bücher sind weniger explizit[/h]Probleme, das zeigen die Fälle der Vergangenheit, gibt es immer dann, wenn die Eltern nicht ausreichend informiert waren. Das in Berlin umstrittene Aufklärungsbuch "Wo kommst du her?", das 1991 erstmals veröffentlicht wurde, zählte lange zu den best verkauftesten Schultiteln des Loewe Verlags zum Thema Aufklärung. Probleme gibt es erst in jüngerer Zeit. So kam es in der Schweiz im vergangenen Jahr zu landesweiten Protesten, als im Kanton Basel-Stadt an Primarschulen und Kindergärten "Sexkoffer" verteilt wurden.

Zum Inhalt gehörten neben Plüschvaginas und Holzpenisse auch das Buch "Wo kommst du her?". Inzwischen wird es nicht mehr neu aufgelegt. "Unsere neuen Bücher sind weniger explizit", sagt Jeannette Hammerschmidt, Pressesprecherin des Loewe Verlags. Beim Verlag führt man das auch auf eine "veränderte Kultur" in Sachen Sexualerziehung zurück: "Deutschland hat sich da stärker an amerikanische Verhältnisse angeglichen."

[h=2]Liberalität wird kritischer betrachtet[/h]Ähnlich sieht es Konrad Weller, Professor für Sexualwissenschaft an der Fachhochschule Merseburg. "Der Diskurs über sexuelle Gewalt in den vergangenen Jahren hat dazu geführt, dass die seit den 70er Jahren herrschende Liberalität kritischer betrachtet wird", sagt Weller. Hauptinstanz bei der Aufklärung sei immer noch das Elternhaus.

Allerdings werde die Schule in Zeiten des Internets, das dazu führt, dass schon Kinder Pornofilmchen konsumieren, immer wichtiger. Seinen Studenten schärft Weller ein, dass sie es bei der Sexualerziehung mit drei Zielgruppen zu tun haben: den Kindern, ihren Eltern und den Lehrern. "Wenn dieses Dreieck nicht funktioniert, wird das Projekt scheitern."

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  • 2 Wochen später...

Petition richtet sich an Präsident des Niedersächsischen Landtages - Hannover

 

Diese Petition wird versendet an:

 

Präsident des Niedersächsischen Landtages - Hannover

 

Wir lehnen die Absicht der Landesregierung ab, in Niedersachsen die sog. „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema an Grundschulen zu machen. Der rechtliche Status quo soll daher erhalten bleiben.

 

Gerriet Kohls

 

Langenhagen, Deutschland

 

12.006

 

Unterstützer/innen

 

Petition

 

*

 

Wir lehnen die Absicht der rot-grünen Landesregierung ab, in Niedersachsen die sogenannte „sexuelle Vielfalt“ zum Unterrichtsthema zu machen.

 

Wir sind gegen die Frühsexualisierung der Kinder an unseren Schulen! **

 

Wir fürchten, dass die Grundschule durch Sexuelle Vielfalt, Gender-Ideologie und Frühsexualisierung „auf den Kopf“ gestellt wird!

 

Daher fordern die Unterzeichner dieser Petition:

 

1. Der rechtliche Status quo bleibt erhalten. Es gibt keine Notwendigkeit, die vorgeschriebene Praxis im Bezug auf den Sexualkundeunterricht an den Schulen in Niedersachsen zu verändern.

 

2.*Lehrmittel und Unterricht für die Sexualkunde müssen altersgerecht sein.

 

3. Keine Beeinflussung der sexuellen Orientierung im Sexualkundeunterrich​t.

 

Begründung:

 

Als Rechtsgrundlage haben sich die §§ 2 und 96 Nds. Schulgesetz (NSchG) über Jahre bewährt. Auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegungen, soll die Persönlichkeit des Schülers weiterentwickelt werden.

 

Die schulische Sexualerziehung ist im Sinne des § 96 NSchG eine allgemeine Erziehungs*aufgabe, die in gemeinsamer Verantwortung von Elternhaus und Schule wahrgenommen wird. Dabei baut die Sexualerziehung in der Schule auf der im Elternhaus des Kindes individuell stattfindenden Sexualerziehung auf und ergänzt sie.

 

Das Erwachsenwerden verläuft individuell in einer zeitlichen Spannweite. In der Grundschule sind die Kinder aber durchweg in der vorpubertären Phase. Den Kindern soll die Kindheit erhalten bleiben. Die Darstellung konkreter Sexualpraktiken haben daher in der Grundschule nichts zu suchen.

 

Im Rahmen des Sexualkundeunterrich​ts darf keinerlei Beeinflussung auf Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer sexuellen Orientierung ausgeübt werden. Der ausgebildete und an der jeweiligen Schule tätige Lehrer ist für den Unterricht zuständig und verantwortlich.

 

Der Grundsatz muß lauten, dass die Sexualität eine höchst private Angelegenheit ist, aus der sich Staat und Interessensgruppen heraus zu halten haben.

 

*

 

Links zu weiteren Informationen:

 

*

 

http://www.birgit-kelle.de/**

 

*

 

http://www.gabriele-kuby.de/

 

*

 

http://www.kohls.biz

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  • 8 Jahre später...

[h=2]Hessens SchulenStreit um Lehrplan für Sexualerziehung[/h]Der neue Lehrplan für Hessen sieht auch die „Akzeptanz“ homosexueller Lebensweisen als Unterrichtsziel vor. Der Elternbeirat lehnt das ab. Das Land hält am Plan fest.

20.09.2016, von MATTHIAS TRAUTSCH, WIESBADEN

 

gen das Votum des Landeselternbeirats ist in Hessen ein neuer Lehrplan zur Sexualerziehung in Kraft getreten. Die Maßgabe für die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sieht vor, dass fächerübergreifend „ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt“ gelehrt wird. Ziel des Unterrichts soll nicht nur die Information „über die Existenz unterschiedlicher Partnerschaftsformen und Verständnisse von Familie, sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten“sein, sondern auch „deren Akzeptanz“.

 

Einer Mehrheit des Landeselternbeirats ging die Forderung nach „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“ zu weit. Wie ein Sprecher des Kultusministeriums bestätigte, versagten die Eltern dem Lehrplan die Zustimmung. In Kraft treten konnte er vor wenigen Tagen trotzdem - das Beteiligungsverfahren hat nur beratende, keine bindende Wirkung. Wie der Sprecher weiter sagte, haben die übrigen Interessenvertreter, darunter Kirchen, Landesschülervertretung und Hauptpersonalrat, den Plan nicht beanstandet.

 

[h=2]Toleranz oder Akzeptanz?[/h]Im Koalitionsvertrag hatten CDU und Grüne unter der Überschrift „Gleichstellung verwirklichen“ vereinbart, einen „Aktionsplan für Akzeptanz“ zu erarbeiten. Dazu gehöre insbesondere eine bessere Begleitung von jungen Menschen in der Phase des „Coming-out“ und die stärkere Sensibilisierung für das Thema in Schulen.

 

 

Der Vorsitzende des Landeselternbeirats, Reiner Pilz, sagte, der Lehrplan sei in der Elternvertretung kontrovers diskutiert worden, wobei es im Wesentlichen um die Unterscheidung zwischen Toleranz und Akzeptanz gegangen sei.

Das Kultusministerium hält an dem Plan trotz der Kritik fest. Die vorhergehende Version aus dem Jahr 2007 sei überholt gewesen, sagte der Sprecher. Die Überarbeitung trage den gesellschaftlichen und rechtlichen Veränderungen Rechnung, nehme aber auch Rücksicht auf das Erziehungsrecht der Eltern. Die Schulen seien nun angehalten, auf dieser Basis Unterrichtskonzepte zu entwickeln - für Biologie, aber auch für Fächer wie Deutsch, Ethik, Fremdsprachen, Geschichte, Politik und Wirtschaft.

[h=2]Lehrer sollen eventuell beim „Coming-out“ helfen[/h]In der Grundschule soll es laut Plan nicht nur um den menschlichen Körper, seine Entwicklung, Schwangerschaft und Geburt gehen, sondern auch um „unterschiedliche Familiensituationen (z. B. Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Pflegefamilien, gleichgeschlechtliche Partnerschaften)“.

Zu Beginn der weiterführenden Schule stehen unter anderem Frauen- und Männerrollen, Pubertät, erste Liebe und „unterschiedliche sexuelle Orientierungen und geschlechtliche Identitäten (Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität)“ auf dem Lehrplan. Mit Teenagern sollen die Lehrer dann nur über Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaftsverhütung sprechen, sie über „sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität“ aufklären und gegebenenfalls beim „Coming-out“ unterstützen.

Die Grüne Jugend Hessen äußerte Unverständnis über das ablehnende Votum des Landeselternbeirats. Es sei höchste Zeit, dass verschiedenste sexuelle Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Lebensentwürfe als normaler Teil der Gesellschaft gleichberechtigt im Unterricht behandelt würden. Besonders erfreulich sei es, dass der Lehrplan nicht nur Toleranz oder Respekt, sondern Akzeptanz festschreibe. Lesben, Schwulen, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle müssten „nicht nur ertragen und hingenommen, sondern anerkannt werden und dazugehören“.

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