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  1. DFB verliert viele Talente Deutschland bekommt jetzt Folgen des Özil-Dramas zu spüren Focus, 27.03.2026 In der Bundesliga tummeln sich immer mehr Fußballtalente, die in Deutschland geboren wurden, aber heute nicht für Deutschland spielen. Die Motive: vielschichtig. Und alles begann mit Mesut Özil. Als Mesut Özil sein Arsenal-Trikot gemeinsam mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in die Kamera hielt, entstand ein Bild, das so viele gesellschaftspolitische Sub- und Metaebenen aufwies, dass es die Gelehrten bis heute beschäftigt. Die Gedanken deutsch-türkischer Fußballer offenbar auch. Acht Jahre danach. Seit Özils Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft, nach der WM 2018, debütierten im DFB-Team nur zwei Profis, die ebenso für die Türkei hätten auflaufen können (Suat Serdar, Deniz Undav). Andersherum entschieden sich sechs in Deutschland geborene Spieler für die Türkei. Zufall? Eher nicht. Vielmehr kriegt Deutschland die Folgen des Özil-Dramas zu spüren. "Der ein oder andere denkt zweimal nach, ob er für Deutschland spielen möchte" "Ich glaube schon, dass das einen Nachgeschmack hinterlassen hat. Da denkt der eine oder andere zweimal nach, ob er für Deutschland spielen möchte", sagt Hamit Altintop, bis 2024 Sportvorstand beim türkischen Verband, im Gespräch mit "11Freunde". Das Fußballmagazin hat sich der Frage angenähert, warum viele deutsche Toptalente mit Migrationshintergrund am Ende nicht beim DFB landen (möchten). Es sind ja nicht nur die Deutsch-Türken. In der Bundesliga tummeln sich zahlreiche Spieler, die aus Deutschland stammen, aber heute nicht für Deutschland spielen. Eine Auswahl: Fisnik Asllani und Ibrahim Maza aus Berlin, Can Uzun aus Regensburg, Josip Stanisic aus München, Malik Tilmann aus Nürnberg, Igor Matanovic und Ermedin Demirovic aus Hamburg, Jens Castrop aus Düsseldorf. Die Motive: vielschichtig, selbstverständlich. Mal sind es emotional-kulturelle Beweggründe. Mal (womöglich falsche) Versprechen konkurrierender Verbände. Mal späte Entwicklungs- und Leistungssprünge, sodass Verband B profitierte, weil es für Verband A nicht gereicht hatte. Zunächst die Fakten. 42,6 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren hatten 2024 in Deutschland einen Migrationshintergrund. Im Fußball liegt die Zahl noch höher; aktuell sind von der U15 bis zur U21 beim DFB rund 60 Prozent aller Spieler "betroffen". Entsprechend sensibilisiert – und alarmiert – zeigen sich die Bosse. "Wir haben es zu einem Prioritätsthema gemacht und stecken viel Energie hinein. Es geht um die Substanz des deutschen Fußballs", trommelt DFB-Sportchef Andreas Rettig via "11Freunde". "Opferrolle", "Arroganz": Kämpft DFB nicht genug um seine Fußballjuwelen? Allerdings zitiert das Blatt mehrere anonym gebliebene Spielerberater, die dem DFB in diesem Kontext kein gutes Zeugnis ausstellen. Von "Opferrolle", "Arroganz" und "halbherzigen Gesprächen" ist die Rede, vom öffentlichen Lamentieren statt eigener Schuldeingeständnisse. Kämpft der DFB denn nicht genug um seine Fußballjuwelen? Am Beispiel von Leverkusens Ibrahim Maza setzt sich Rettig energisch zur Wehr: Maza wäre 2026 sicherlich ein WM-Kandidat für Julian Nagelsmann, wählte 2024 aber Algerien. Zuvor war er deutscher U20-Nationalspieler. "Es tut richtig weh, dass wir ihn verloren haben", bekennt Rettig. "Wir hatten gehofft, dass er seine Perspektive bei uns erkennt." Hat er nicht. Weil Algerien bereits heftig um Maza buhlte, als der noch in der Hertha-Jugend kickte. Die Afrikaner lockten mit der Aussicht auf Afrika-Cup und WM-Teilnahme und umgarnten Maza, als wäre er ein Star. So etwas illustriere, wie kompliziert es sei, "Vertrauen und Bindung aufzubauen, wenn andere Verbände mit Angeboten kommen, die wir nicht mitgehen können und wollen", sagt Deutschlands U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo bei "11Freunde". Maza, so der Eindruck, habe es beim DFB an Wertschätzung gefehlt. Dieses Wort – Wertschätzung – blinkt bei Di Salvo feuerrot auf dem Index: "Da merkst du, dass du keine Chance hast", sagt U21-Nationaltrainer Di Salvo Bremens Torwart Mio Backhaus bestätigt Di Salvo. Mangelnde Wertschätzung? "Überhaupt nicht", sagt er. "Ich bin seit der U15 dabei, und um mich wurde sich immer gut gekümmert." Bei Backhaus, deutscher Vater, japanische Mutter, steht der sportliche Nationenentschluss noch aus. Die Japaner wollen ihn. Vielleicht sogar für die WM. "Wenn ich mich jetzt gegen den DFB und für Japan entscheiden würde", sinniert der 21-Jährige, "dann beträfe das ja gefühlt 100 Menschen, die sich in all den Jahren liebevoll und großartig um mich gekümmert haben. Ich überlege schon, ob sie dann denken würden: Wofür haben wir das eigentlich gemacht?" Backhaus ist ein Profi, wie ihn sich der DFB wünscht: einer, der besonnen abwägt. Andere folgen schneller dem Ruf der sportlichen Quantensprünge, auch wenn die Fälle nie zu pauschalisieren sind und es töricht wäre, gleich berechnendes Kalkül zu unterstellen. Hoffenheims Fisnik Asslani war in den U-Teams lange für Deutschland am Ball, ehe ihn der Kosovo für sich gewann – als A-Nationalspieler, ohne Umschweife. "Da merkst du, dass du keine Chance hast", sagt Di Salvo lakonisch. Freiburgs Igor Matanovic klingt ähnlich: "Wenn man mit 20 schon A-Nationalspieler für ein anderes Land werden kann, ist es schwer, geduldig zu bleiben." Wobei es ihm ohnehin um die persönliche Komponente ging, um Heimat und Verbundenheit: "Es war immer mein Traum, das kroatische Trikot zu tragen." Da half nicht einmal, dass sich U20-Coach Hannes Wolf selbst dann bei ihm erkundigte, als er in der 2. Liga bei St. Pauli keine Tore schoss. Kam die Özil-Entscheidung für Deutschland wirklich von Herzen? Eine abweichende Sachlage gab es bei Frankfurts Can Uzun. Erst spielte er in der Jugend für Deutschland, dann für die Türkei, ehe eine erneute Kehrtwende zum Thema wurde. Di Salvo und Kollegen vermittelten die DFB-Sicht, allerdings saß Uzun einer falschen Annahme auf – jener nämlich, dass er anschließend wieder zurückwechseln könnte. Was ein Trugschluss war. 2024 sagte Uzun dem DFB ab und sprach von einer "Herzensentscheidung" pro Türkei. Eine wuchtige Vokabel. War es damals auch eine bei Özil, der Deutschland vorzog, was ihn in der Türkei zum Verräter machte? Der Özil-Vertraute Altintop – in Gelsenkirchen geboren, aber für die Türkei aktiv – äußerte gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" im Jahr 2010 seine Zweifel. Pikant, wie sich Altintops Worte mit dem Wissen von heute lesen: Über die Hälfte der deutschen A-Nationalspieler hat Migrationshintergrund Der DFB und die Flucht der Fußballtalente. Was ist zu tun, was soll geschehen? Rettig sagt: "Wir werden mit keiner Strategie verhindern können, dass es weitere Fälle wie Uzun und Maza gibt." Zugleich lässt sich das Ganze ja von der anderen Seite betrachten. Über die Hälfte der aktuellen deutschen A-Nationalspieler hat einen Migrationshintergrund. "11Freunde" listet es wie folgt auf: Jamal Musiala hätte auch für England oder Nigeria spielen können, Leroy Sané für Frankreich oder Senegal, Karim Adeyemi für Nigeria oder Rumänien, Aleksandar Pavlovic für Serbien, Jamie Leweling für Ghana, Serge Gnabry für die Elfenbeinküste, Kevin Schade für Nigeria, Assan Ouédraogo für Burkina Faso, Felix Nmecha für England oder Nigeria, Jonathan Tah für die Elfenbeinküste, Malik Thiaw für Finnland oder Senegal, Antonio Rüdiger für Sierra Leone, Ridle Baku für DR Kongo und Waldemar Anton für Usbekistan. Im Nationenkampf um Fußballer mit afrikanischen Wurzeln geht der DFB also verlässlich als Sieger hervor. Die exakten Gründe dafür würden weitere Seiten füllen.
  2. „Schweigen ist keine Option“ – Offener Brief an den Bundeskanzler und Bundesaußenminister zur aktuellen Lage in Gaza Juni 21, 2025 Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Friedrich Merz, sehr geehrter Herr Außenminister Johann Wadephul, seit dem 7. Oktober 2023 wurden über 55.000 Palästinenserinnen und Palästinenser, darunter mehr als 20.000 Kinder, im Gazastreifen getötet. Viele starben durch Bombardierungen ziviler Infrastruktur – darunter Krankenhäuser, Schulen, UN-Gebäude und Gotteshäuser. Der gezielte Beschuss von Flüchtlingsunterkünften sowie die Abriegelung des Gebiets, die zu Hunger, Seuchenausbrüchen und medizinischer Unterversorgung geführt hat, ist ein eklatanter Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und die universellen Menschenrechte. Organisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International haben mehrfach darauf hingewiesen, dass das Aushungern, die Verhinderung von Hilfslieferungen und die wahllose Bombardierung ziviler Einrichtungen als Kriegsverbrechen zu werten sind. Beispielsweise wurde das Al-Awda-Krankenhaus im Norden Gazas mehrfach unter Beschuss genommen, obwohl es unter UN-Schutz stand. Säuglinge starben dort, weil der Strom für Inkubatoren ausfiel. Schwangere Frauen mussten ohne Betäubung entbinden. Ärzte ohne Grenzen berichteten von Operationen ohne Narkose. Familien, die sich unter Trümmern versteckten, wurden bombardiert, während sie verzweifelt um Hilfe flehten. Palästinenserinnen und Palästinenser in Gaza wurden zuerst in ihren Häusern bombardiert, dann in den Zelten, in die sie fliehen mussten – und heute sterben sie in Warteschlangen für ein Stück Brot oder etwas Trinkwasser, sofern diese Hilfe überhaupt zugelassen wird. Diese dokumentierten Grausamkeiten fordern eine klare moralische und menschliche Haltung – nicht Schweigen. Wir haben den Terror der Hamas am 7. Oktober 2023 ohne jede Relativierung verurteilt. Wir haben grundsätzlich betont: Gewalt gegen Zivilisten – gleich von wem – ist durch nichts zu rechtfertigen. Auch haben wir von Anfang an gefordert, dass palästinensisches Menschenleben nicht so behandelt werden darf, als sei es minderwertig. Das Leben eines israelischen Kindes ist genauso wertvoll wie das eines palästinensischen. Deutschland trägt eine besondere Verantwortung aufgrund seiner Geschichte – nicht nur gegenüber dem jüdischen Volk, sondern gegenüber allen Menschen. Diese Verantwortung darf nicht in einer einseitigen Solidarität mit einer Regierung münden, die sich offen über die Grundprinzipien des humanitären Rechts hinwegsetzt und mit Ansage massenhaft Kriegsverbrechen begeht. Gerade aufgrund der Verantwortung Deutschlands aus dem Holocaust heraus muss jeder Form der Entrechtung, Entmenschlichung, Gewalt und des Genozids entschieden entgegengetreten werden – unabhängig von Ethnie, Religion, Kultur oder politischem Kontext. Diese universelle Haltung ist der Kern einer glaubwürdigen und wertebasierten Außenpolitik und in Artikel 1 des Grundgesetzes klar und deutlich verankert. Dieser Grundsatz darf unter keinen Umständen relativiert oder ausgeklammert werden. In diesem Zusammenhang darf die Unterstützung Israels nicht mit der Ausblendung der legitimen Rechte und dem Leid der Palästinenser einhergehen. So wie das Existenzrecht Israels außer Frage steht, so muss auch die Existenz eines freien, souveränen und lebensfähigen palästinensischen Staates fester Bestandteil des außenpolitischen Selbstverständnisses Deutschlands sein – nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Die internationale Gemeinschaft, darunter Deutschland, hat es versäumt, auf eine gerechte Lösung hinzuwirken. Gelegentliche Appelle und Mahnungen haben bislang nicht ansatzweise zu einer Verbesserung der Lage geführt. Im Gegenteil: Die Gewalt hat sich ausgeweitet – auch im Westjordanland, wo systematische Vertreibungen, Hauszerstörungen und der sogenannte „Siedlungsbau“ palästinensisches Land illegal enteignet, Familien entrechtet und damit den Friedensprozess torpediert. Die militärische Eskalationsbereitschaft der israelischen Regierung unter Netanjahu hat sich inzwischen weit über Gaza hinaus ausgeweitet. So wurde unter dem Verweis auf angebliche präventive Selbstverteidigungsschläge gegen ohnehin durch den 14 jährigen Bürgerkrieg weitestgehend angeschlagenen Syrien und der Iran angegriffen. Obwohl internationale Beobachter, US-Geheimdienste und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bislang keine Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende nukleare Bedrohung durch den Iran bestätigt haben. Zahlreiche Analysten und Stimmen aus Politik und Wissenschaft weltweit bezweifeln daher die sicherheitspolitische Notwendigkeit des Präventivschlags auf den Iran und sehen darin eine bewusste Eskalation, die auch von innenpolitischem Kalkül und dem Wunsch nach Ablenkung von der Situation in Gaza getragen sein könnte. Die junge muslimische Generation in Deutschland verfolgt mit wachsender Bestürzung, wie das massenhafte Leid der palästinensischen Bevölkerung von den politischen Institutionen unseres Landes weitgehend ausgeblendet wird – trotz unzähliger glaubwürdiger Berichte über schwerste Menschenrechtsverletzungen, Kriegsverbrechen und genozidale Handlungen. Diese doppelten Standards erschüttern nicht den Glauben an Demokratie oder Menschenrechte an sich, sondern an die Bereitschaft der politisch Verantwortlichen, sie konsequent und unabhängig vom Akteur zu verteidigen. Besonders junge Muslime empfinden eine zunehmende Entfremdung, wenn das Leid einer betroffenen Bevölkerung mit großer Anteilnahme betrauert wird, während das Leid einer anderen weitgehend unbeachtet bleibt. Wir fordern von der deutschen Bundesregierung daher mit allem Nachdruck Humanitäre Hilfe muss in den betroffenen Gebiete in Gaza sofort und ohne Hindernisse ermöglicht werden. Es muss ein sofortiger und dauerhafter Waffenstillstand vereinbart werden, wie ihn auch die Vereinten Nationen mehrfach gefordert haben. Angesichts der umfassend dokumentierten und durch internationale Organisationen belegten Kriegsverbrechen in Gaza fordern wir eine sofortige und sorgfältige Überprüfung aller deutschen Rüstungsexporte nach Israel. Solange nicht zweifelsfrei sichergestellt ist, dass diese Lieferungen nicht zu Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht beitragen, müssen sie ausgesetzt werden. Eine fortgesetzte Lieferung würde Deutschland in völkerrechtlich und moralisch untragbarer Weise mitverantwortlich für das Leid der Zivilbevölkerung in Gaza machen. Ein bloßes Bekenntnis zur Einhaltung des Völkerrechts genügt nicht – es braucht konkrete, überprüfbare und rechtsstaatlich fundierte Maßnahmen und Konsequenzen. Deutschland muss den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in seiner Arbeit unterstützen. Die Kriegsverbrechen und völkerrechtlichen Vergehen in Gaza müssen unabhängig untersucht werden. Wer sich zur regelbasierten internationalen Ordnung bekennt, muss diese auch dann verteidigen, wenn es unbequem wird. Wir fordern zudem die sofortige Anerkennung eines souveränen palästinensischen Staates auf Grundlage der entsprechenden Resolution, entlang der der Grenzen von 1967. Es muss eine faire, völkerrechtsbasierte Außenpolitik verfolgt werden, die beide Völker als gleichwertig anerkennt. Eine diplomatische Initiative Deutschlands, gemeinsam mit europäischen Partnern, ist notwendig, um Verhandlungen über eine Zwei-Staaten-Lösung wiederzubeleben. Deutschland wird international als Verfechter von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit wahrgenommen – ein Anspruch, den auch die politische Führung glaubwürdig einlösen muss. Es geht nicht um Parteinahme, sondern um eine konsistente Haltung auf der Grundlage internationalen Rechts und humanitären Standards – unabhängig von der politischen oder historischen Nähe zu einzelnen Akteuren. Gerade in dieser schwierigen Lage wäre eine klare und prinzipiengeleitete Stimme und Haltung aus Deutschland ein wichtiges Signal – für ein Ende des Krieges und die Aufrechterhaltung einer regelbasierten internationalen Ordnung. Mit Hochachtung Dr. Zekeriya Altuğ Sprecher des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland (KRM
  3. Yedioth Ahronoth: "Nova Concert victims sue Israel" 42 victims of the Oct. 7 Nova concert have filed a civil lawsuit against the IDF, police, and Israel's internal security service. Lawsuit alleges negligence and a failure to act on warnings of a potential security threat. Several victims have already decided to publicly comment that the Israeli army fired at them out of control. A police investigation also confirmed that many of the October 7 victims were killed by the IDF. .... Yedioth Ahronoth: „Opfer des Nova-Konzerts verklagen Israel“ 42 Opfer des Nova-Konzerts vom 7. Oktober haben eine Zivilklage gegen die IDF, die Polizei und den israelischen Geheimdienst eingereicht. In der Klage werden Fahrlässigkeit und die Nichtbeachtung von Warnungen vor einer potenziellen Sicherheitsbedrohung geltend gemacht. Mehrere Opfer haben bereits beschlossen, öffentlich zu kommentieren, dass die israelische Armee außer Kontrolle geraten sei und auf sie geschossen habe. Eine polizeiliche Untersuchung bestätigte außerdem, dass viele der Opfer vom 7. Oktober von der IDF getötet wurden.
  4. Sitzblockade im US-Kongress: US-Juden fordern Waffenstillstand in Gaza In Washington D.C. führen Hunderte amerikanische Juden im Kongressgebäude einen Sitzstreik gegen die israelischen Angriffe auf Gaza durch. Die Demonstranten sollen angekündigt haben, so lange sitzen zu bleiben, bis ein Waffenstillstand vereinbart wird. TRT DEUTSCH 19.10.2023
  5. Spanische Ministerin will Netanjahu vor Strafgerichtshof bringen 17. Oktober 2023 Von Aushungern bis Bombardieren von Zivilisten: Gilt für Netanjahu, was für Putin gilt? Warum Ex-Chef von Human Rights Watch Gaza kurz vor ethnischer Säuberung sieht. Die spanische Ministerin für Soziales hat gestern eine Erklärung veröffentlicht, in der sie die Regierungskoalition ihres Landes auffordert, beim Internationalen Strafgerichtshof eine Untersuchung von Kriegsverbrechen gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zu beantragen. Ione Belarra beruft sich dabei auf die anhaltenden Luftangriffe auf den Gazastreifen und die verheerende Blockade der Enklave, die die Versorgung mit humanitärer Hilfe verhindert. "Die schrecklichen Morde an israelischen Zivilisten durch bewaffnete palästinensische Gruppen als Vorwand zu benutzen, um Israels Verbrechen im Allgemeinen und das Massaker in Gaza im Besonderen zu rechtfertigen, ist inakzeptabel", sagte die Vorsitzende der spanischen Linkspartei Podemos in einer Videoerklärung. Belarra rief zugleich zu sofortigen Anstrengungen zum Schutz der Zivilbevölkerung und zu Verhandlungen auf, um die Gewalt zu beenden. Als Gericht der letzten Instanz verfolgt der Internationalen Strafgerichtshofs mit Sitz in Den Haag (IStGH), der keine UN-Institution ist, Einzelpersonen wegen mutmaßlicher krimineller Handlungen (Genozide, Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverbrechen), wenn seine 123 Mitgliedsstaaten nicht willens oder in der Lage sind, sie selbst strafrechtlich zu verfolgen. Israel ist nicht Mitglied des IStGH. Aber der oberste Ankläger des in den Niederlanden ansässigen Gerichtshofs, Karim Khan, erklärte letzte Woche gegenüber Reuters, dass Kriegsverbrechen der israelischen Regierung und der Hamas in die Zuständigkeit der Organisation fallen. Im Fall von Hamas-Tätern gibt es allerdings keinen Handlungsbedarf, sie vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen. Denn sie werden entweder durch extralegale Tötungen durch Israel "bestraft", wie jetzt wieder zu beobachten, oder in Israel vor Militärgerichte gestellt. Viele Hamas-Mitglieder sind zu teilweise lebenslänglicher Gefängnisstrafe verurteilt worden – neben den vielen Verhaftungen von Palästinensern, die oft ohne Anklage und Gerichtsprozess im Gefängnis sitzen.
  6. Herkese hayirli Ramazanlar
  7. Demokratie ist Demokratie. Er wurde gewählt also ist Putsch undemokratisch.
  8. SMS mit freesurf an 4545 oder Start surfen an 4545 oder Start surffree an 4545 oder SURFEN an 5667
  9. Allah yardimcisi olsun diyorum.
  10. Sizce Harun Yahya nasil biri? Belgeselleri harika. Ama o kadar parayi nereden buluyorlar?
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