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  3. Bei Spotify: https://open.spotify.com/episode/0UFEO0KriY3aiH57ZgQCuv?si=vbcwd20mQzWN_by-kL9GRw
  4. Ja, auf jeden Fall der klassische Weg Also Freunde, Bekannte, Veranstaltungen, Familie. Und so alt bist du ja nicht. Ist normal heutzutage.
  5. okay, welche optionen würdest du dann als single in betracht ziehen eine schwester kennenzulernen? Über Hodscha? oder über eigene Familie? Über Freundeskreis? Über andere Veranstaltungen? wie würdest du vorgehen? ich muss das wissen denn bin schon knapp 30 und single und bin an neuen bekanntschaften interessiert.
  6. Früher
  7. Du definierst Allah ja nicht, sondern beschreibst ihn. Beschreibe ihn immer mit den Namen und Attributen, mit denen er sich selbst im Koran oder in den Hadithen beschreibt.
  8. Keine Ahnung, allgemein sind diese Speed Dating Formate unsinnig, egal ob muslimisch oder nicht muslimisch.
  9. Sind damit 50.000 Lichtjahre gemeint, wenn ein Lichtjahr circa 9,5 Billionen Kilometer sind? @ Ich habe den Text jetzt vorsichtshalber ausgebessert. Es heißt jetzt nur: "Einzig Allah, der allmächtige Schöpfer von Himmel und Erde ist wahrlich der Allerhöchste und der Allergrößte, auch wenn Satan etwas anderes einflüstert." Hoffentlich habe ich keinen Shirk begangen. Wa alaikum salam circa 9 ,5 Billionen Ki"lometer
  10. c't Magazin für Computer und Technik Europas größtes IT- und Tech-Magazin 09/2026, 17.04.2026
  11. c't Magazin für Computer und Technik Europas größtes IT- und Tech-Magazin 15/2025, 11.07.2025
  12. As salamu alaikum, liebe Geschwister, wäre folgende Definition von Allah richtig?: "Einzig Allah, der allmächtige Schöpfer von Himmel und Erde ist wahrlich der Allerhöchste, der Allergrößte und sehr viel höher und größer als alle Universen, Multiversen und Zeiten in alle Ewigkeiten, auch wenn Satan etwas anderes einflüstert.", (Quelle: https://tigerpedia.net/datei/All_meine_Anbetung.pdf) Wäre diese Definition richtig, wenn es überhaupt so etwas wie Multiversen gibt oder wäre diese Definition Shirk, da man womöglich Allah eine Eigenschaft zuweist, die es möglicherweise gar nicht gibt. - Denn im Koran steht ja: Die Engel und Gabriel steigen zu Ihm (Allah) auf in einem Tage, dessen Ausmaß fünfzigtausend Jahre beträgt. (Koran Sure 70:4) - also nur 50.000 Jahre - Aber es gibt ja auch so etwas wie Schwarze Löcher, die die Universen miteinander verbinden. Vielleicht weiß ein Islamischer Gelehrter mehr darüber. Ich müsste das bitte wissen, damit ich nichts falsches auf meiner Webseite poste. Vielen Dank und wa alaikum salam
  13. Ist so ne Seite auf Instagram da zeigen die, wie sich größere Gruppen von Männlichen und Weiblichen Muslimen treffen und sich kennenlernen in form eines Speed datings, also man lernt in kurzer zeit viele verschiedene Frauen kennen durch Tischgespräche , die von Moderatoren geleitet werden, das soll wohl 50 euro kosten da teilzunehmen. ich frage mich ob sich die 50euro rentieren und will wissen ob es erfolgsversprechend ist, bzw ob man dann wirklich wenn man interesse an einen der damen hat dann auch wirklich die chance bekommt diese auch näher kennenzulernen oder nicht. Ich meine okay wenn die Dame gegenüber nein sagt dann ist was anderes, dann geht nicht, aber nehmen wir an , dass es matched und beide sind interessiert, wie läuft es dann weiterhin ab, organisieren die moderatoren dann, dass beide sich nochmal treffen oder nummern austauschen? wie läuft sowas ab ? habt ihr da mal teingenommen?
  14. Wird es im Paradies auch mal langweilig? Über die menschliche Wahrnehmung der Langenweile Die Frage, ob es in einer ewigen Welt ohne Ziele und Herausforderungen langweilig werden kann, ist eine tiefgründige Frage, die sowohl Psychologie und Theologie als auch Existenzphilosophie berührt. Aus menschlicher Sicht entsteht Langeweile durch drei Dinge: Begrenztheit, Wiederholung und Mangel an Sinn. Denn unser Gehirn ist auf Spannung programmiert. Wir brauchen also Ziele, weil wir sterblich sind. Geleichzeitig wollen wir Entwicklung, weil wir unvollständig sind. Und selbstverständlich möchten wir auch Herausforderungen, weil wir Defizite haben. Im islamischen Verständnis ist das Paradies jedoch keine Verlängerung dieser Welt unter besseren Bedingungen. Es ist eine völlig andere Daseinsform, eine ganz andere Dimension. Der Koran beschreibt es nicht als statischen Zustand, sondern als fortwährende Erneuerung von Freude, Erkenntnis und Nähe zum Schöpfer: „´Betretet ihn (das Paradies) in Frieden. Das ist der Tag der Ewigkeit.´ Sie werden, was sie wollen, darin haben. Und bei Uns ist noch mehr“ (Koran, 50:34-35). „Und darin (im Paradies) werdet ihr (alles) haben, was eure Selbste begehren, und darin werdet ihr (alles) finden, was ihr verlangt, als (ewige) Bewirtung des Allvergebenden, des Barmherzigen“ (Koran, 41:31-32). Es gibt dort keine Müdigkeit, keinen Mangel, keine innere Leere: „Keine Müdigkeit wird sie befallen und sie werden nie von dort vertrieben werden“ (Koran; 15,48). Langeweile ist im Kern ein Zustand der Unzufriedenheit. Und Unzufriedenheit existiert dort nicht. Ein wichtiger Gedanke aus der Psychologie ist, dass der Mensch sich langweilt, wenn seine Wahrnehmung begrenzt ist, wenn Freude endlich ist oder wenn Erfahrung sich erschöpft. Im Paradies hingegen ist die Erfahrung unendlich vertieft. Jede Begegnung, jede Erkenntnis, jede Freude wird intensiver, nicht flacher. Psychologisch betrachtet kann unser jetziges Gehirn Ewigkeit nur als endlose Wiederholung denken. Doch Ewigkeit im religiösen Sinn bedeutet nicht monotone Zeit. Sie bedeutet zeitlose Fülle. Wenn jede Sekunde neu, lebendig und steigernd ist, dann entsteht kein Sättigungseffekt. Im Koran heißt es, dass die Menschen im Paradies immer wieder neue Gaben erhalten und sagen werden, sie hätten so etwas schon einmal bekommen. Doch es wird jedes Mal anders und besser sein: „Und verkünde denen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, (die frohe Botschaft,) dass ihnen Gärten zuteil werden, durcheilt von Bächen. Jedesmal, wenn sie mit einer Frucht daraus versorgt werden, sagen sie: ´Das ist ja das, womit wir zuvor versorgt wurden´; doch es ist ihnen eine ihr ähnliche gegeben worden“ (Koran, 2:25). Das deutet auf dynamische Vielfalt hin, nicht auf Stillstand. Zudem ist das höchste Ziel im Paradies nicht materieller Genuss, sondern die Nähe zum Schöpfer. Diese Nähe ist keine statische Situation, sondern eine immer tiefere Erfahrung. Und wo Liebe wächst, entsteht keine Langeweile. Man könnte es vielleicht so formulieren: Langeweile ist ein Problem endlicher Wesen in einer endlichen Welt. Das Paradies ist für ein verwandeltes Wesen in einer unendlichen Wirklichkeit gedacht. Ein Hinweis auf die Ewigkeit? Daher könnte man sich auch fragen, ob Langeweile nicht sogar vielleicht eher ein Hinweis darauf ist, dass wir für mehr als diese Welt geschaffen sind. Langeweile ist psychologisch betrachtet kein oberflächliches Gefühl, sondern ein Signal. Der Mensch empfindet Langeweile nicht nur, wenn “nichts zu tun“ ist, sondern wenn das, was er tut, ihn innerlich nicht erfüllt. Das bedeutet, Langeweile zeigt eine Diskrepanz zwischen innerem Potenzial und äußerer Realität. Der Mensch trägt ein unbegrenztes Verlangen in sich. Er will unbegrenzt leben, unbegrenzt lieben und unbegrenzt erkennen. Aber er lebt in einer Welt, die begrenzt ist. Jede Freude endet. Jeder Erfolg verliert seinen Reiz. Jede Beziehung ist von Vergänglichkeit bedroht. Genau hier entsteht diese leise existenzielle Unruhe. Moderne Gesellschaften versuchen, diese Unruhe und Langeweile durch Konsum, Unterhaltung und permanente Reize zu bekämpfen. Aber je mehr Reize wir bekommen, desto schneller tritt Gewöhnung ein. Das Gehirn normalisiert alles. Auch das neueste und teuerste Auto oder Smartphone wird ihm irgendwann langweilig. Deshalb brauchen Menschen immer stärkere Impulse. Mehr Geschwindigkeit, mehr Spannung, mehr Drama. Und trotzdem bleibt oft eine innere Leere. In gewisser Weise ist auch ein großer Teil menschlicher Aktivität der Versuch, der Endlichkeit dieser Welt zu entkommen. Menschen versuchen, Spuren zu hinterlassen, Ruhm zu erlangen, Vermögen anzuhäufen oder große Werke zu schaffen, die ihren Namen über Generationen tragen sollen. Andere versuchen, ihre Zeit maximal auszunutzen, möglichst viel zu erleben oder ihren Körper und ihr Leben immer weiter zu verlängern. Hinter all dem steht oft derselbe Impuls. Der Mensch spürt seine Begrenztheit und versucht, ihr etwas entgegenzusetzen. Doch am Ende bleibt dieses Streben bruchstückhaft. Kein Erfolg kann den Tod aufheben. Kein Besitz kann Vergänglichkeit stoppen. Kein Ruhm kann verhindern, dass auch große Namen irgendwann vergessen werden. Diese Erfahrung der Vergeblichkeit zeigt, dass der Mensch eine Sehnsucht nach Dauer und Unendlichkeit in sich trägt, die innerhalb dieser Welt nicht vollständig erfüllt werden kann. Das Herz ist also etwas, das nicht mit Endlichem gesättigt werden kann. Alles Begrenzte führt irgendwann zur Sättigung oder Ermüdung. Nur das Unbegrenzte führt zu dauerhafter Erfüllung: „Wer auf sein waches Gewissen hört, wird die Stimme hören: ´Ewigkeit! Ewigkeit!“ (Nursi, 2018, S. 204). „Der Mensch ist infolge seines alles umfassenden Wesens mit nahezu allem Sein verbunden und darüber hinaus ist in dieser so vielseitigen Natur des Menschen die Fähigkeit zu einer grenzenlosen Liebe mit eingebettet. Aus diesem Grund nährt der Mensch auch eine Liebe für alles Sein. Er liebt diese ganze, große Welt wie sein Heim. Er liebt das Paradies in der Ewigkeit wie seinen Garten. Doch die Dinge, die er liebt, bleiben ihm nicht, sondern gehen wieder. Und so leidet er ständig unter der Qual dieser Trennung. Diese seine grenzenlose Liebe wird ihm zu einer Quelle einer grenzenlosen inneren Qual. Die Schuld daran, dass er diese Qual erleidet, dieser Fehler liegt bei ihm selbst. Denn diese Fähigkeit zu einer grenzenlosen Liebe wurde ihm gegeben, damit er sie dem zuwendet, dem eine ewige, grenzenlose Schönheit zu Eigen ist“ (Nursi, k.A., S. 26). Im Herzen gibt es also eine Unruhe, die nur durch die Hinwendung zum Schöpfer zur Ruhe kommt. Der Mensch wurde mit einem Herzen erschaffen, das nur durch das Unendliche wirklich zur Ruhe kommt. Der Koran sagt sinngemäß, dass die Herzen im Gedenken Gottes Ruhe finden: „(Die Gläubigen sind) diejenigen, die glauben und deren Herzen Ruhe finden, wenn sie Allah gedenken. Wahrlich, im Gedenken an Allah finden die Herzen Ruhe“ (Koran, 13:28). Das bedeutet, dass die Sehnsucht des Menschen größer ist als diese Welt. Wenn wir also Langeweile empfinden, könnte das tatsächlich ein Hinweis sein. Nicht darauf, dass wir Unterhaltung brauchen. Sondern darauf, dass wir für eine tiefere, größere Wirklichkeit geschaffen sind. Fazit In dieser Welt erleben wir immer wieder das gleiche Muster: Wunsch, Erfüllung, Gewöhnung, Leere. Das Paradies durchbricht dieses Muster, weil es keine Gewöhnung im negativen Sinn gibt. Keine Vergänglichkeit, keine Angst vor Verlust, keine Sättigung durch Endlichkeit. Vielleicht ist Langeweile deshalb weniger ein Problem, sondern eher ein Zeichen. Ein stiller Beweis dafür, dass das Herz auf Ewigkeit ausgerichtet ist. Dr. Cemil Şahinöz, Islamische Zeitung, April 2026 Literatur Nursi S.: İlk Dönem Eserleri. Söz Basım Yayın: İstanbul, 2018 Nursi S.: Blitze. VFJH: Köln, k.A.
  15. Die eindimensionale Wahrnehmung der Muslime Die Biografien von religiös-motivierten Extremisten zeigen ein auffälliges Muster. Ein großer Teil dieser Personen verfügte nicht über eine fundierte religiöse Bildung. Im Gegenteil. Viele hatten nur sehr oberflächliche religiöse Kenntnisse, erlebten in ihrem Leben Orientierungslosigkeit und wiesen teilweise eine kriminelle Vergangenheit auf (vgl. Şahinöz, 2016). Dass sie sich innerhalb kürzester Zeit zu “heiligen Kriegern“ erklärten, lässt sich weniger theologisch als vielmehr psychologisch und soziologisch erklären. In vielen Fällen glaubten gewöhnliche Straftäter, sie könnten ihrem leeren Leben durch wahlloses Töten einen Sinn geben. Gewalt bot ihnen Identität und Zugehörigkeit. An die Stelle eines ziellosen Lebens trat eine dramatische, vermeintlich heroische Erzählung. Religion wurde dabei häufig nicht als inhaltlich verstandenes Glaubenssystem genutzt, sondern als symbolisches Mittel der Legitimation. Die “Islamisierung“ der Radikalisierung Diese biografischen, psychologischen und sozialen Dimensionen werden jedoch oft ausgeblendet. Stattdessen wird Radikalisierung ausschließlich “islamisiert“ erklärt. Dabei ist sie das Ergebnis vielschichtiger Prozesse wie Identitätskrisen, Ausgrenzung, krimineller Vorerfahrungen, Sinnsuche und Marginalisierung. Dennoch dominiert in der öffentlichen Wahrnehmung eine vereinfachende Erzählung. Ist der Täter Muslim, wird der Islam zum Problem erklärt. Ist er kein Muslim, gilt die Tat als individuelle Abweichung. Dieser doppelte Maßstab schwächt nicht nur wissenschaftliche Analysen, sondern gefährdet auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die eindimensionale Wahrnehmung Migranten aus mehrheitlich muslimischen Ländern werden heute häufig in erster Linie als Muslime wahrgenommen. Ihre ethnische Identität tritt in den Hintergrund. Individuelle Eigenschaften verschwinden. Menschen werden nicht mehr über ihren Beruf, ihre Talente, ihre politischen Überzeugungen oder ihre persönlichen Lebensgeschichten betrachtet, sondern als Repräsentanten ihrer Religion (Mudhoon, 2025). In der öffentlichen Debatte werden Personen, die muslimisch gelesen werden, regelrecht “islamisiert“, völlig unabhängig davon, ob sie tatsächlich Muslime sind oder die Religion für sie von Bedeutung ist. Allein das vermeintlich “muslimische Aussehen“, was immer das sein soll, reicht aus, um als Repräsentant des Islams wahrgenommen zu werden. Doch der reale Alltag wird vielmehr von sozialen Beziehungen, beruflichen Anforderungen, kulturellen Gewohnheiten und individuellen Entscheidungen geprägt. Der “Krieg gegen den Terror“ und das Klima des Generalverdachts Diese realitätsferne, religionsfixierte Sichtweise ist in hohem Maße eine Folge des sogenannten “Krieges gegen den Terror“. Die Sicherheitsmaßnahmen nach dem 11. September 2001 haben die Situation von Muslimen in westlichen Gesellschaften grundlegend verändert (Mudhoon, 2025). Plötzlich sah sich eine breite Bevölkerungsgruppe einem Generalverdacht ausgesetzt. Präventive Fahndungsmaßnahmen richteten sich gezielt gegen ausländische Personen muslimischen Glaubens. Dadurch wurde faktisch die gesamte muslimische Bevölkerung stigmatisiert. Sicherheitslogik verdrängte das Prinzip individueller Verantwortlichkeit und stärkte eine Logik kollektiver Zuschreibung. Viele Muslime mussten Einschränkungen ihrer bürgerlichen Rechte hinnehmen. Von verschärften Kontrollen an Flughäfen über Probleme bei Bankgeschäften bis hin zu behördlichen Hürden im Vereinsleben entstanden neue Formen struktureller Benachteiligung. Diskriminierung im Alltag Besonders Muslime mit sichtbar erkennbarer religiöser Identität waren und sind im Alltag stark von Vorurteilen und Diskriminierung betroffen. Auf dem Arbeitsmarkt stoßen etwa kopftuchtragende Frauen auf erhebliche Barrieren. Auf dem Wohnungsmarkt erfahren Menschen mit ausländisch klingenden Namen Benachteiligungen. Auch verdeckte Ausschlussmechanismen im Berufsleben sind dokumentiert. Zugleich ist die Zahl antimuslimischer Straftaten deutlich gestiegen. Angriffe auf Moscheen, Drohbriefe, körperliche Übergriffe und Beleidigungen zeigen, wie stark sich das gesellschaftliche Klima verschärft hat. Hinzu kommt, dass Migranten für politische oder gesellschaftliche Probleme in ihren Herkunftsländern verantwortlich gemacht werden (Mudhoon, 2025). Ereignisse in der Türkei, in Syrien oder anderswo führen nicht selten zu pauschalen Vorwürfen gegenüber hier lebenden Bürgern. Die Ethnisierung des Islam und seine politische Instrumentalisierung Die Ethnisierung des Islam betrifft nicht nur praktizierende Muslime, sondern auch Menschen aus mehrheitlich muslimischen Regionen, die ihre Religion kaum oder gar nicht ausüben. Ein Name, eine Hautfarbe oder eine familiäre Herkunft genügt, um jemanden automatisch der Kategorie “Islam“ zuzuordnen. In vielen europäischen Ländern ist das Bild des Islam zu einem ideologischen Bindeglied für rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien geworden (Mudhoon, 2025). Um ihre Anhängerschaft zu mobilisieren und zu festigen, zeichnen diese Kräfte den Islam als angeblich rückständig und gewaltgeneigt. Dem setzen sie ein Bild eines aufgeklärten und zivilisierten Westens entgegen. Diese Rhetorik konstruiert zwei gegensätzliche Blöcke und reduziert komplexe gesellschaftliche Realitäten auf einfache Kulturkampf-Erzählungen. Die Notwendigkeit eines differenzierten Verständnisses Ein differenzierteres Verständnis muslimischer Lebensrealitäten kann helfen, weitverbreiteten Verdacht, Verzerrungen und Abwertungen zu überwinden. Dafür müssen Muslime als mehrdimensionale Individuen wahrgenommen werden. Muslime sind in erster Linie Bürger, Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, Lehrer, Ärztinnen, Handwerker, Künstler. Der religiöse Glaube allein definiert einen Menschen nicht. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo individuelle Verantwortung statt kollektiver Zuschreibung gilt. Ein Rechts- und Gesellschaftsverständnis, das Handlungen bewertet und nicht Identitäten, kann Sicherheit und Freiheit gleichermaßen schützen. Muslime nicht nur als Muslime, sondern vor allem als Menschen und Bürger zu sehen, ist dafür eine zentrale Voraussetzung. Dr. Cemil Şahinöz, Islamische Zeitung, April 2026 Literatur Mudhoon L.: Unter Verdacht. In. Zeit Geschichte, 6, 2025, S. 100-103 Şahinöz C.: Salafismus. Extremismus und Fanatismus verstehen und handeln. 2. Auflage. BOD: Norderstedt, 2016
  16. Müslümanların Tek Boyutlu Algılanması Din eksenli radikallerin biyografileri incelendiğinde net bir tablo ortaya çıkıyor. Bu kişilerin büyük bir kısmı derin bir dini eğitimden gelmiyor. Aksine, çoğu dini açıdan son derece yüzeysel bilgiye sahip, hayatlarında yön kaybı yaşamış, kimi zaman sabıkalı geçmişi olan bireyler (bkz. Şahinöz, 2016). Kısa bir süre içinde kendilerini “kutsal savaşçı” ilan etmeleri, teolojik bir derinlikten çok psikolojik ve sosyolojik kırılmalarla açıklanabilir. Birçok örnekte sıradan suçluların, ayrım gözetmeksizin öldürme yoluyla hayatlarına anlam katabileceklerine inandıkları görülmektedir. Şiddet, onlar için hem bir kimlik hem de bir aidiyet sunmaktadır. Boşlukta savrulan bir hayatın yerine dramatik ve sözde kahramanca bir anlatı koymaktadırlar. Bu süreçte din, çoğu zaman içeriği anlaşılmış bir inanç sistemi değil, sembolik bir meşruiyet aracına dönüşmektedir. Radikalleşmenin “İslamlaştırılması” Ne var ki bu biyografik, psikolojik ve sosyal yönler sıklıkla göz ardı edilmekte, radikalleşme yalnızca “İslamlaştırılarak” açıklanmaktadır. Oysa radikalleşme, kimlik krizi, dışlanma, suç geçmişi, anlam arayışı ve marjinalleşme gibi çok katmanlı süreçlerin ürünüdür. Buna rağmen kamuoyunda basitleştirici bir anlatı hâkimdir. Fail Müslümansa, sorun İslam’dır. Fail Müslüman değilse, bireysel bir sapmadır. Bu çifte standart, hem bilimsel analizleri zayıflatmakta hem de toplumsal barışı zedelemektedir. Tek Boyutlu Algı İslam ülkelerinden gelen göçmenler artık çoğu zaman öncelikle Müslüman olarak algılanmaktadır. Etnik kimlikleri geri plana itilmekte, bireysel özellikleri görünmezleşmektedir. İnsanlar meslekleriyle, yetenekleriyle, siyasi görüşleriyle ya da kişisel hikâyeleriyle değil, dinlerinin temsilcisi olarak değerlendirilmektedir (Mudhoon, 2025). Kamuoyundaki tartışmalarda, Müslüman olarak algılanan kişiler, gerçekten Müslüman olup olmadıklarına veya dinin onlar için önemli olup olmadığına bakılmaksızın, adeta “İslamlaştırılıyor”. Sözde “Müslüman görünüş”, her ne anlama geliyorsa, İslam'ın temsilcisi olarak algılanmak için yeterli. Ancak gerçek günlük yaşam daha çok sosyal ilişkiler, mesleki gereklilikler, kültürel alışkanlıklar ve bireysel kararlar tarafından şekilleniyor. “Terörle Savaş” ve Genel Şüphe İklimi Bu gerçekçi olmayan, dine takıntılı bakış açısı büyük ölçüde “Terörle Savaş” döneminin bir sonucudur. 11 Eylül 2001 sonrası güvenlik politikaları, Batı ülkelerindeki Müslümanların durumunu köklü biçimde değiştirmiştir (Mudhoon, 2025). Bir anda geniş bir nüfus kitlesi genel şüpheyle karşı karşıya kalmıştır. Önleyici arama operasyonları özellikle Müslüman inancına sahip yabancıları hedef almış, bu da tüm Müslüman nüfusun damgalanmasına yol açmıştır. Güvenlik mantığı, bireysel sorumluluk ilkesinin önüne geçerek kolektif şüphe anlayışını güçlendirmiştir. Birçok Müslüman, medeni haklarına getirilen kısıtlamaları kabullenmek zorunda kalmıştır. Havaalanı kontrollerinden banka işlemlerine, dernek faaliyetlerinden kamu görevlerine kadar pek çok alanda görünmez engeller oluşmuştur. Günlük Hayatta Ayrımcılık Özellikle Müslüman kimliği açıkça belli olan kişiler günlük yaşamlarında yoğun önyargı ve ayrımcılığa maruz kalmıştır. İş piyasasında başörtülü kadınların karşılaştığı engeller, konut piyasasında yabancı isimlere yönelik olumsuz tutumlar, istihdamda örtük dışlamalar bu durumun somut örnekleridir. Ayrıca Müslümanlara karşı işlenen suçların sayısında da önemli artışlar yaşanmıştır. Camilere yönelik saldırılar, tehdit mektupları, fiziksel saldırılar ve hakaretler toplumsal atmosferin ne kadar gerildiğini göstermektedir. Dahası, göçmenler geldikleri ülkelerdeki siyasi ve toplumsal sorunlardan sorumlu tutulmaktadır (Mudhoon, 2025). Türkiye’de, Suriye’de ya da başka bir ülkede yaşanan bir gelişme, Avrupa´daki sıradan bir vatandaşa yöneltilen suçlamaya dönüşebilmektedir. İslam’ın Etnikleştirilmesi ve Siyasi Araçsallaştırma İslam’ın etnikleştirilmesi, yalnızca dindar Müslümanları değil, Müslüman çoğunluklu bölgelerden gelen ve dini pratiği olmayan insanları da etkilemektedir. Bir soyad, bir ten rengi ya da bir aile kökeni, kişiyi otomatik olarak “İslam” kategorisine yerleştirebilmektedir. Bu süreç, birçok Avrupa ülkesinde sağcı popülist ve aşırı sağcı partiler için güçlü bir ideolojik bağ oluşturmuştur (Mudhoon, 2025). Bu partiler, destekçilerini harekete geçirmek ve saflarını sıklaştırmak için İslam’ı sözde geri kalmış ve şiddete eğilimli bir din olarak sunmakta, kendilerini ise aydınlanmış ve medeni Batı’nın savunucusu olarak konumlandırmaktadır. Bu karşıtlık dili, toplumu iki zıt blok olarak tasarlamakta ve karmaşık sosyal gerçeklikleri basit kültürel çatışma anlatılarına indirgemektedir. Daha İncelikli Bir Anlayışın Gerekliliği Müslümanlara ve onların yaşam gerçeklerine dair daha incelikli bir anlayış, bu yaygın şüpheyi, çarpıtmayı ve aşağılamayı kırabilir. Bunun için Müslümanları yalnızca dini kimlikleri üzerinden değil, çok boyutlu bireyler olarak görmek gerekir. Her şeyden önce Müslümanlar yurttaştır, komşudur, meslektaştır, öğretmendir, doktordur, işçidir, sanatçıdır. İnsanların dini inançları, onları tek başına tanımlamaz. Toplumsal barışın yolu, kolektif şüphe yerine bireysel sorumluluk ilkesini esas almaktan geçer. Kimliği değil, eylemi değerlendiren bir hukuk ve kamu anlayışı gereklidir. Müslümanları yalnızca Müslüman olarak değil, öncelikle insan ve yurttaş olarak gören bir yaklaşım, hem güvenliği hem de özgürlüğü birlikte koruyabilir. Dr. Cemil Şahinöz, Öztürk Gazetesi, Nisan 2026 · Mudhoon L.: Unter Verdacht. Yayınlandığı Yer: Zeit Geschichte, 6, 2025, s. 100-103 · Şahinöz C.: Salafismus. Extremismus und Fanatismus verstehen und handeln. 2. baskı. BOD: Norderstedt, 2016
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