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Ist so ne Seite auf Instagram da zeigen die, wie sich größere Gruppen von Männlichen und Weiblichen Muslimen treffen und sich kennenlernen in form eines Speed datings, also man lernt in kurzer zeit viele verschiedene Frauen kennen durch Tischgespräche , die von Moderatoren geleitet werden, das soll wohl 50 euro kosten da teilzunehmen. ich frage mich ob sich die 50euro rentieren und will wissen ob es erfolgsversprechend ist, bzw ob man dann wirklich wenn man interesse an einen der damen hat dann auch wirklich die chance bekommt diese auch näher kennenzulernen oder nicht. Ich meine okay wenn die Dame gegenüber nein sagt dann ist was anderes, dann geht nicht, aber nehmen wir an , dass es matched und beide sind interessiert, wie läuft es dann weiterhin ab, organisieren die moderatoren dann, dass beide sich nochmal treffen oder nummern austauschen? wie läuft sowas ab ? habt ihr da mal teingenommen?
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Wird es im Paradies auch mal langweilig? Über die menschliche Wahrnehmung der Langenweile Die Frage, ob es in einer ewigen Welt ohne Ziele und Herausforderungen langweilig werden kann, ist eine tiefgründige Frage, die sowohl Psychologie und Theologie als auch Existenzphilosophie berührt. Aus menschlicher Sicht entsteht Langeweile durch drei Dinge: Begrenztheit, Wiederholung und Mangel an Sinn. Denn unser Gehirn ist auf Spannung programmiert. Wir brauchen also Ziele, weil wir sterblich sind. Geleichzeitig wollen wir Entwicklung, weil wir unvollständig sind. Und selbstverständlich möchten wir auch Herausforderungen, weil wir Defizite haben. Im islamischen Verständnis ist das Paradies jedoch keine Verlängerung dieser Welt unter besseren Bedingungen. Es ist eine völlig andere Daseinsform, eine ganz andere Dimension. Der Koran beschreibt es nicht als statischen Zustand, sondern als fortwährende Erneuerung von Freude, Erkenntnis und Nähe zum Schöpfer: „´Betretet ihn (das Paradies) in Frieden. Das ist der Tag der Ewigkeit.´ Sie werden, was sie wollen, darin haben. Und bei Uns ist noch mehr“ (Koran, 50:34-35). „Und darin (im Paradies) werdet ihr (alles) haben, was eure Selbste begehren, und darin werdet ihr (alles) finden, was ihr verlangt, als (ewige) Bewirtung des Allvergebenden, des Barmherzigen“ (Koran, 41:31-32). Es gibt dort keine Müdigkeit, keinen Mangel, keine innere Leere: „Keine Müdigkeit wird sie befallen und sie werden nie von dort vertrieben werden“ (Koran; 15,48). Langeweile ist im Kern ein Zustand der Unzufriedenheit. Und Unzufriedenheit existiert dort nicht. Ein wichtiger Gedanke aus der Psychologie ist, dass der Mensch sich langweilt, wenn seine Wahrnehmung begrenzt ist, wenn Freude endlich ist oder wenn Erfahrung sich erschöpft. Im Paradies hingegen ist die Erfahrung unendlich vertieft. Jede Begegnung, jede Erkenntnis, jede Freude wird intensiver, nicht flacher. Psychologisch betrachtet kann unser jetziges Gehirn Ewigkeit nur als endlose Wiederholung denken. Doch Ewigkeit im religiösen Sinn bedeutet nicht monotone Zeit. Sie bedeutet zeitlose Fülle. Wenn jede Sekunde neu, lebendig und steigernd ist, dann entsteht kein Sättigungseffekt. Im Koran heißt es, dass die Menschen im Paradies immer wieder neue Gaben erhalten und sagen werden, sie hätten so etwas schon einmal bekommen. Doch es wird jedes Mal anders und besser sein: „Und verkünde denen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, (die frohe Botschaft,) dass ihnen Gärten zuteil werden, durcheilt von Bächen. Jedesmal, wenn sie mit einer Frucht daraus versorgt werden, sagen sie: ´Das ist ja das, womit wir zuvor versorgt wurden´; doch es ist ihnen eine ihr ähnliche gegeben worden“ (Koran, 2:25). Das deutet auf dynamische Vielfalt hin, nicht auf Stillstand. Zudem ist das höchste Ziel im Paradies nicht materieller Genuss, sondern die Nähe zum Schöpfer. Diese Nähe ist keine statische Situation, sondern eine immer tiefere Erfahrung. Und wo Liebe wächst, entsteht keine Langeweile. Man könnte es vielleicht so formulieren: Langeweile ist ein Problem endlicher Wesen in einer endlichen Welt. Das Paradies ist für ein verwandeltes Wesen in einer unendlichen Wirklichkeit gedacht. Ein Hinweis auf die Ewigkeit? Daher könnte man sich auch fragen, ob Langeweile nicht sogar vielleicht eher ein Hinweis darauf ist, dass wir für mehr als diese Welt geschaffen sind. Langeweile ist psychologisch betrachtet kein oberflächliches Gefühl, sondern ein Signal. Der Mensch empfindet Langeweile nicht nur, wenn “nichts zu tun“ ist, sondern wenn das, was er tut, ihn innerlich nicht erfüllt. Das bedeutet, Langeweile zeigt eine Diskrepanz zwischen innerem Potenzial und äußerer Realität. Der Mensch trägt ein unbegrenztes Verlangen in sich. Er will unbegrenzt leben, unbegrenzt lieben und unbegrenzt erkennen. Aber er lebt in einer Welt, die begrenzt ist. Jede Freude endet. Jeder Erfolg verliert seinen Reiz. Jede Beziehung ist von Vergänglichkeit bedroht. Genau hier entsteht diese leise existenzielle Unruhe. Moderne Gesellschaften versuchen, diese Unruhe und Langeweile durch Konsum, Unterhaltung und permanente Reize zu bekämpfen. Aber je mehr Reize wir bekommen, desto schneller tritt Gewöhnung ein. Das Gehirn normalisiert alles. Auch das neueste und teuerste Auto oder Smartphone wird ihm irgendwann langweilig. Deshalb brauchen Menschen immer stärkere Impulse. Mehr Geschwindigkeit, mehr Spannung, mehr Drama. Und trotzdem bleibt oft eine innere Leere. In gewisser Weise ist auch ein großer Teil menschlicher Aktivität der Versuch, der Endlichkeit dieser Welt zu entkommen. Menschen versuchen, Spuren zu hinterlassen, Ruhm zu erlangen, Vermögen anzuhäufen oder große Werke zu schaffen, die ihren Namen über Generationen tragen sollen. Andere versuchen, ihre Zeit maximal auszunutzen, möglichst viel zu erleben oder ihren Körper und ihr Leben immer weiter zu verlängern. Hinter all dem steht oft derselbe Impuls. Der Mensch spürt seine Begrenztheit und versucht, ihr etwas entgegenzusetzen. Doch am Ende bleibt dieses Streben bruchstückhaft. Kein Erfolg kann den Tod aufheben. Kein Besitz kann Vergänglichkeit stoppen. Kein Ruhm kann verhindern, dass auch große Namen irgendwann vergessen werden. Diese Erfahrung der Vergeblichkeit zeigt, dass der Mensch eine Sehnsucht nach Dauer und Unendlichkeit in sich trägt, die innerhalb dieser Welt nicht vollständig erfüllt werden kann. Das Herz ist also etwas, das nicht mit Endlichem gesättigt werden kann. Alles Begrenzte führt irgendwann zur Sättigung oder Ermüdung. Nur das Unbegrenzte führt zu dauerhafter Erfüllung: „Wer auf sein waches Gewissen hört, wird die Stimme hören: ´Ewigkeit! Ewigkeit!“ (Nursi, 2018, S. 204). „Der Mensch ist infolge seines alles umfassenden Wesens mit nahezu allem Sein verbunden und darüber hinaus ist in dieser so vielseitigen Natur des Menschen die Fähigkeit zu einer grenzenlosen Liebe mit eingebettet. Aus diesem Grund nährt der Mensch auch eine Liebe für alles Sein. Er liebt diese ganze, große Welt wie sein Heim. Er liebt das Paradies in der Ewigkeit wie seinen Garten. Doch die Dinge, die er liebt, bleiben ihm nicht, sondern gehen wieder. Und so leidet er ständig unter der Qual dieser Trennung. Diese seine grenzenlose Liebe wird ihm zu einer Quelle einer grenzenlosen inneren Qual. Die Schuld daran, dass er diese Qual erleidet, dieser Fehler liegt bei ihm selbst. Denn diese Fähigkeit zu einer grenzenlosen Liebe wurde ihm gegeben, damit er sie dem zuwendet, dem eine ewige, grenzenlose Schönheit zu Eigen ist“ (Nursi, k.A., S. 26). Im Herzen gibt es also eine Unruhe, die nur durch die Hinwendung zum Schöpfer zur Ruhe kommt. Der Mensch wurde mit einem Herzen erschaffen, das nur durch das Unendliche wirklich zur Ruhe kommt. Der Koran sagt sinngemäß, dass die Herzen im Gedenken Gottes Ruhe finden: „(Die Gläubigen sind) diejenigen, die glauben und deren Herzen Ruhe finden, wenn sie Allah gedenken. Wahrlich, im Gedenken an Allah finden die Herzen Ruhe“ (Koran, 13:28). Das bedeutet, dass die Sehnsucht des Menschen größer ist als diese Welt. Wenn wir also Langeweile empfinden, könnte das tatsächlich ein Hinweis sein. Nicht darauf, dass wir Unterhaltung brauchen. Sondern darauf, dass wir für eine tiefere, größere Wirklichkeit geschaffen sind. Fazit In dieser Welt erleben wir immer wieder das gleiche Muster: Wunsch, Erfüllung, Gewöhnung, Leere. Das Paradies durchbricht dieses Muster, weil es keine Gewöhnung im negativen Sinn gibt. Keine Vergänglichkeit, keine Angst vor Verlust, keine Sättigung durch Endlichkeit. Vielleicht ist Langeweile deshalb weniger ein Problem, sondern eher ein Zeichen. Ein stiller Beweis dafür, dass das Herz auf Ewigkeit ausgerichtet ist. Dr. Cemil Şahinöz, Islamische Zeitung, April 2026 Literatur Nursi S.: İlk Dönem Eserleri. Söz Basım Yayın: İstanbul, 2018 Nursi S.: Blitze. VFJH: Köln, k.A.
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Die eindimensionale Wahrnehmung der Muslime Die Biografien von religiös-motivierten Extremisten zeigen ein auffälliges Muster. Ein großer Teil dieser Personen verfügte nicht über eine fundierte religiöse Bildung. Im Gegenteil. Viele hatten nur sehr oberflächliche religiöse Kenntnisse, erlebten in ihrem Leben Orientierungslosigkeit und wiesen teilweise eine kriminelle Vergangenheit auf (vgl. Şahinöz, 2016). Dass sie sich innerhalb kürzester Zeit zu “heiligen Kriegern“ erklärten, lässt sich weniger theologisch als vielmehr psychologisch und soziologisch erklären. In vielen Fällen glaubten gewöhnliche Straftäter, sie könnten ihrem leeren Leben durch wahlloses Töten einen Sinn geben. Gewalt bot ihnen Identität und Zugehörigkeit. An die Stelle eines ziellosen Lebens trat eine dramatische, vermeintlich heroische Erzählung. Religion wurde dabei häufig nicht als inhaltlich verstandenes Glaubenssystem genutzt, sondern als symbolisches Mittel der Legitimation. Die “Islamisierung“ der Radikalisierung Diese biografischen, psychologischen und sozialen Dimensionen werden jedoch oft ausgeblendet. Stattdessen wird Radikalisierung ausschließlich “islamisiert“ erklärt. Dabei ist sie das Ergebnis vielschichtiger Prozesse wie Identitätskrisen, Ausgrenzung, krimineller Vorerfahrungen, Sinnsuche und Marginalisierung. Dennoch dominiert in der öffentlichen Wahrnehmung eine vereinfachende Erzählung. Ist der Täter Muslim, wird der Islam zum Problem erklärt. Ist er kein Muslim, gilt die Tat als individuelle Abweichung. Dieser doppelte Maßstab schwächt nicht nur wissenschaftliche Analysen, sondern gefährdet auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die eindimensionale Wahrnehmung Migranten aus mehrheitlich muslimischen Ländern werden heute häufig in erster Linie als Muslime wahrgenommen. Ihre ethnische Identität tritt in den Hintergrund. Individuelle Eigenschaften verschwinden. Menschen werden nicht mehr über ihren Beruf, ihre Talente, ihre politischen Überzeugungen oder ihre persönlichen Lebensgeschichten betrachtet, sondern als Repräsentanten ihrer Religion (Mudhoon, 2025). In der öffentlichen Debatte werden Personen, die muslimisch gelesen werden, regelrecht “islamisiert“, völlig unabhängig davon, ob sie tatsächlich Muslime sind oder die Religion für sie von Bedeutung ist. Allein das vermeintlich “muslimische Aussehen“, was immer das sein soll, reicht aus, um als Repräsentant des Islams wahrgenommen zu werden. Doch der reale Alltag wird vielmehr von sozialen Beziehungen, beruflichen Anforderungen, kulturellen Gewohnheiten und individuellen Entscheidungen geprägt. Der “Krieg gegen den Terror“ und das Klima des Generalverdachts Diese realitätsferne, religionsfixierte Sichtweise ist in hohem Maße eine Folge des sogenannten “Krieges gegen den Terror“. Die Sicherheitsmaßnahmen nach dem 11. September 2001 haben die Situation von Muslimen in westlichen Gesellschaften grundlegend verändert (Mudhoon, 2025). Plötzlich sah sich eine breite Bevölkerungsgruppe einem Generalverdacht ausgesetzt. Präventive Fahndungsmaßnahmen richteten sich gezielt gegen ausländische Personen muslimischen Glaubens. Dadurch wurde faktisch die gesamte muslimische Bevölkerung stigmatisiert. Sicherheitslogik verdrängte das Prinzip individueller Verantwortlichkeit und stärkte eine Logik kollektiver Zuschreibung. Viele Muslime mussten Einschränkungen ihrer bürgerlichen Rechte hinnehmen. Von verschärften Kontrollen an Flughäfen über Probleme bei Bankgeschäften bis hin zu behördlichen Hürden im Vereinsleben entstanden neue Formen struktureller Benachteiligung. Diskriminierung im Alltag Besonders Muslime mit sichtbar erkennbarer religiöser Identität waren und sind im Alltag stark von Vorurteilen und Diskriminierung betroffen. Auf dem Arbeitsmarkt stoßen etwa kopftuchtragende Frauen auf erhebliche Barrieren. Auf dem Wohnungsmarkt erfahren Menschen mit ausländisch klingenden Namen Benachteiligungen. Auch verdeckte Ausschlussmechanismen im Berufsleben sind dokumentiert. Zugleich ist die Zahl antimuslimischer Straftaten deutlich gestiegen. Angriffe auf Moscheen, Drohbriefe, körperliche Übergriffe und Beleidigungen zeigen, wie stark sich das gesellschaftliche Klima verschärft hat. Hinzu kommt, dass Migranten für politische oder gesellschaftliche Probleme in ihren Herkunftsländern verantwortlich gemacht werden (Mudhoon, 2025). Ereignisse in der Türkei, in Syrien oder anderswo führen nicht selten zu pauschalen Vorwürfen gegenüber hier lebenden Bürgern. Die Ethnisierung des Islam und seine politische Instrumentalisierung Die Ethnisierung des Islam betrifft nicht nur praktizierende Muslime, sondern auch Menschen aus mehrheitlich muslimischen Regionen, die ihre Religion kaum oder gar nicht ausüben. Ein Name, eine Hautfarbe oder eine familiäre Herkunft genügt, um jemanden automatisch der Kategorie “Islam“ zuzuordnen. In vielen europäischen Ländern ist das Bild des Islam zu einem ideologischen Bindeglied für rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien geworden (Mudhoon, 2025). Um ihre Anhängerschaft zu mobilisieren und zu festigen, zeichnen diese Kräfte den Islam als angeblich rückständig und gewaltgeneigt. Dem setzen sie ein Bild eines aufgeklärten und zivilisierten Westens entgegen. Diese Rhetorik konstruiert zwei gegensätzliche Blöcke und reduziert komplexe gesellschaftliche Realitäten auf einfache Kulturkampf-Erzählungen. Die Notwendigkeit eines differenzierten Verständnisses Ein differenzierteres Verständnis muslimischer Lebensrealitäten kann helfen, weitverbreiteten Verdacht, Verzerrungen und Abwertungen zu überwinden. Dafür müssen Muslime als mehrdimensionale Individuen wahrgenommen werden. Muslime sind in erster Linie Bürger, Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen, Lehrer, Ärztinnen, Handwerker, Künstler. Der religiöse Glaube allein definiert einen Menschen nicht. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht dort, wo individuelle Verantwortung statt kollektiver Zuschreibung gilt. Ein Rechts- und Gesellschaftsverständnis, das Handlungen bewertet und nicht Identitäten, kann Sicherheit und Freiheit gleichermaßen schützen. Muslime nicht nur als Muslime, sondern vor allem als Menschen und Bürger zu sehen, ist dafür eine zentrale Voraussetzung. Dr. Cemil Şahinöz, Islamische Zeitung, April 2026 Literatur Mudhoon L.: Unter Verdacht. In. Zeit Geschichte, 6, 2025, S. 100-103 Şahinöz C.: Salafismus. Extremismus und Fanatismus verstehen und handeln. 2. Auflage. BOD: Norderstedt, 2016
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Müslümanların Tek Boyutlu Algılanması Din eksenli radikallerin biyografileri incelendiğinde net bir tablo ortaya çıkıyor. Bu kişilerin büyük bir kısmı derin bir dini eğitimden gelmiyor. Aksine, çoğu dini açıdan son derece yüzeysel bilgiye sahip, hayatlarında yön kaybı yaşamış, kimi zaman sabıkalı geçmişi olan bireyler (bkz. Şahinöz, 2016). Kısa bir süre içinde kendilerini “kutsal savaşçı” ilan etmeleri, teolojik bir derinlikten çok psikolojik ve sosyolojik kırılmalarla açıklanabilir. Birçok örnekte sıradan suçluların, ayrım gözetmeksizin öldürme yoluyla hayatlarına anlam katabileceklerine inandıkları görülmektedir. Şiddet, onlar için hem bir kimlik hem de bir aidiyet sunmaktadır. Boşlukta savrulan bir hayatın yerine dramatik ve sözde kahramanca bir anlatı koymaktadırlar. Bu süreçte din, çoğu zaman içeriği anlaşılmış bir inanç sistemi değil, sembolik bir meşruiyet aracına dönüşmektedir. Radikalleşmenin “İslamlaştırılması” Ne var ki bu biyografik, psikolojik ve sosyal yönler sıklıkla göz ardı edilmekte, radikalleşme yalnızca “İslamlaştırılarak” açıklanmaktadır. Oysa radikalleşme, kimlik krizi, dışlanma, suç geçmişi, anlam arayışı ve marjinalleşme gibi çok katmanlı süreçlerin ürünüdür. Buna rağmen kamuoyunda basitleştirici bir anlatı hâkimdir. Fail Müslümansa, sorun İslam’dır. Fail Müslüman değilse, bireysel bir sapmadır. Bu çifte standart, hem bilimsel analizleri zayıflatmakta hem de toplumsal barışı zedelemektedir. Tek Boyutlu Algı İslam ülkelerinden gelen göçmenler artık çoğu zaman öncelikle Müslüman olarak algılanmaktadır. Etnik kimlikleri geri plana itilmekte, bireysel özellikleri görünmezleşmektedir. İnsanlar meslekleriyle, yetenekleriyle, siyasi görüşleriyle ya da kişisel hikâyeleriyle değil, dinlerinin temsilcisi olarak değerlendirilmektedir (Mudhoon, 2025). Kamuoyundaki tartışmalarda, Müslüman olarak algılanan kişiler, gerçekten Müslüman olup olmadıklarına veya dinin onlar için önemli olup olmadığına bakılmaksızın, adeta “İslamlaştırılıyor”. Sözde “Müslüman görünüş”, her ne anlama geliyorsa, İslam'ın temsilcisi olarak algılanmak için yeterli. Ancak gerçek günlük yaşam daha çok sosyal ilişkiler, mesleki gereklilikler, kültürel alışkanlıklar ve bireysel kararlar tarafından şekilleniyor. “Terörle Savaş” ve Genel Şüphe İklimi Bu gerçekçi olmayan, dine takıntılı bakış açısı büyük ölçüde “Terörle Savaş” döneminin bir sonucudur. 11 Eylül 2001 sonrası güvenlik politikaları, Batı ülkelerindeki Müslümanların durumunu köklü biçimde değiştirmiştir (Mudhoon, 2025). Bir anda geniş bir nüfus kitlesi genel şüpheyle karşı karşıya kalmıştır. Önleyici arama operasyonları özellikle Müslüman inancına sahip yabancıları hedef almış, bu da tüm Müslüman nüfusun damgalanmasına yol açmıştır. Güvenlik mantığı, bireysel sorumluluk ilkesinin önüne geçerek kolektif şüphe anlayışını güçlendirmiştir. Birçok Müslüman, medeni haklarına getirilen kısıtlamaları kabullenmek zorunda kalmıştır. Havaalanı kontrollerinden banka işlemlerine, dernek faaliyetlerinden kamu görevlerine kadar pek çok alanda görünmez engeller oluşmuştur. Günlük Hayatta Ayrımcılık Özellikle Müslüman kimliği açıkça belli olan kişiler günlük yaşamlarında yoğun önyargı ve ayrımcılığa maruz kalmıştır. İş piyasasında başörtülü kadınların karşılaştığı engeller, konut piyasasında yabancı isimlere yönelik olumsuz tutumlar, istihdamda örtük dışlamalar bu durumun somut örnekleridir. Ayrıca Müslümanlara karşı işlenen suçların sayısında da önemli artışlar yaşanmıştır. Camilere yönelik saldırılar, tehdit mektupları, fiziksel saldırılar ve hakaretler toplumsal atmosferin ne kadar gerildiğini göstermektedir. Dahası, göçmenler geldikleri ülkelerdeki siyasi ve toplumsal sorunlardan sorumlu tutulmaktadır (Mudhoon, 2025). Türkiye’de, Suriye’de ya da başka bir ülkede yaşanan bir gelişme, Avrupa´daki sıradan bir vatandaşa yöneltilen suçlamaya dönüşebilmektedir. İslam’ın Etnikleştirilmesi ve Siyasi Araçsallaştırma İslam’ın etnikleştirilmesi, yalnızca dindar Müslümanları değil, Müslüman çoğunluklu bölgelerden gelen ve dini pratiği olmayan insanları da etkilemektedir. Bir soyad, bir ten rengi ya da bir aile kökeni, kişiyi otomatik olarak “İslam” kategorisine yerleştirebilmektedir. Bu süreç, birçok Avrupa ülkesinde sağcı popülist ve aşırı sağcı partiler için güçlü bir ideolojik bağ oluşturmuştur (Mudhoon, 2025). Bu partiler, destekçilerini harekete geçirmek ve saflarını sıklaştırmak için İslam’ı sözde geri kalmış ve şiddete eğilimli bir din olarak sunmakta, kendilerini ise aydınlanmış ve medeni Batı’nın savunucusu olarak konumlandırmaktadır. Bu karşıtlık dili, toplumu iki zıt blok olarak tasarlamakta ve karmaşık sosyal gerçeklikleri basit kültürel çatışma anlatılarına indirgemektedir. Daha İncelikli Bir Anlayışın Gerekliliği Müslümanlara ve onların yaşam gerçeklerine dair daha incelikli bir anlayış, bu yaygın şüpheyi, çarpıtmayı ve aşağılamayı kırabilir. Bunun için Müslümanları yalnızca dini kimlikleri üzerinden değil, çok boyutlu bireyler olarak görmek gerekir. Her şeyden önce Müslümanlar yurttaştır, komşudur, meslektaştır, öğretmendir, doktordur, işçidir, sanatçıdır. İnsanların dini inançları, onları tek başına tanımlamaz. Toplumsal barışın yolu, kolektif şüphe yerine bireysel sorumluluk ilkesini esas almaktan geçer. Kimliği değil, eylemi değerlendiren bir hukuk ve kamu anlayışı gereklidir. Müslümanları yalnızca Müslüman olarak değil, öncelikle insan ve yurttaş olarak gören bir yaklaşım, hem güvenliği hem de özgürlüğü birlikte koruyabilir. Dr. Cemil Şahinöz, Öztürk Gazetesi, Nisan 2026 · Mudhoon L.: Unter Verdacht. Yayınlandığı Yer: Zeit Geschichte, 6, 2025, s. 100-103 · Şahinöz C.: Salafismus. Extremismus und Fanatismus verstehen und handeln. 2. baskı. BOD: Norderstedt, 2016
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(06.04.2026) Yapay zekâ önce hangi işleri yok edecek? Yapay zekâ ile ilgili birçok araştırma aynı gerçeğe işaret ediyor. Mesaj net. Yapay zekâ sadece bazı iş ve görevleri kolaylaştırmıyor. Pek çok sektörde iş yapma biçimini baştan aşağı değiştiriyor. Bugüne kadar çoğu insan şu mantığa inanıyordu: Daha çok eğitim alan, zihinsel iş yapan kişi daha güvendedir. Artık bu düşünce eskisi kadar sağlam değil. Çünkü yapay zekâ en hızlı şekilde, bilgisayar başında yapılan ve sonucu dosya, yazı, rapor, çizim, sözleşme ya da kod olan işleri etkiliyor. İlk darbe kime geliyor? Andrej Karpathy’nin hazırladığı harita bu konuda çok önemli (Karpathy, 2026). Amerika’daki yüzlerce işi karşılaştıran bu çalışmada temel soru şu. Bir işin günlük görevlerinin ne kadarı yapay zekâ tarafından yapılabilir? Sonuç oldukça çarpıcı. En çok risk altında olan işler, büyük ölçüde dijital üretime dayanan işler. Yani bir kişi gün boyu bilgisayar başında oturuyor, yazı yazıyor, veri inceliyor, belge hazırlıyor, hesap yapıyor, sunum oluşturuyor ya da yazılım geliştiriyorsa, o iş yapay zekâya daha açık hale geliyor. Bu yüzden ilk baskıyı hissedenler arasında muhasebeciler, mali inceleme yapanlar, hukuk alanında çalışanlar, yazılım geliştiriciler ve benzeri ofis çalışanları yer alıyor. Buna karşılık çatı ustaları, temizlik çalışanları, inşaat işçileri ve benzeri beden gücü isteyen işler şimdilik daha korunaklı görünüyor. Eğitim artık tek başına kalkan değil Buradaki en şaşırtıcı noktalardan biri şu. Uzun eğitim gerektiren meslekler, sanıldığı kadar güvenli değil (Ainauten, 2026). Hatta birçok durumda tam tersine, yapay zekâya daha açık hale geliyorlar. Bunun nedeni basit. Yapay zekâ en çok dil, yazı, hesap, planlama, sınıflandırma ve belge üretimi gibi alanlarda hızla ilerliyor. Bunlar da zaten üniversite mezunu birçok insanın günlük işinin büyük kısmını oluşturuyor. Eskiden insanlar çocuklarına şöyle diyordu. Oku, masa başı iş bul, hayatın garanti olsun. Şimdi ise başka bir gerçek ortaya çıkıyor. Bilgisayarda yapılan birçok iş, sanılandan daha kolay biçimde yapay zekâ ile desteklenebiliyor. Hatta bazı bölümleri doğrudan ona bırakılabiliyor. Sadece işler değil, sektörler de sarsılıyor Amy Webb’in yaklaşımı meseleyi daha da büyütüyor (Meyer, 2026). Webb´in araştırması hangi sektörlerde büyük değişim dalgalarının aynı anda toplandığını gösteriyor. Bazı alanlarda sadece çalışanların yaptığı görevler değişmiyor. O sektörün tamamı dönüşüyor. Telekomünikasyon, finans, sigorta ve benzeri alanlar bunun en güçlü örnekleri arasında. Çünkü bu sektörlerde hem yapay zekâya açık çok sayıda görev var, hem de sektörün genel yapısı hızla değişiyor. Bu ne demek? Şu demek. Bir yerde hem şirketlerin çalışma düzeni değişiyorsa, hem müşteriyle ilişki şekli değişiyorsa, hem de çalışanların yaptığı görevlerin büyük kısmı dijitalse, değişim çok daha hızlı olur. Yani sadece işin içeriği değil, işin zemini de kayar. Telekomünikasyon ve finans neden ilk sıralarda? Telekomünikasyon alanında müşteri hizmetleri, kayıt işlemleri, takip işleri ve teknik inceleme gibi birçok görev zaten ekrandan yürütülüyor. Bu yüzden yapay zekâ burada daha erken etkili oluyor. Finans dünyasında da benzer bir durum var. Hesap kontrolü, belge inceleme, risk değerlendirme, raporlama ve tablo hazırlama gibi işler büyük ölçüde dijital. Yapay zekâ bu alanlarda hız, maliyet ve ölçek avantajı sunduğu için şirketler değişime daha çabuk yöneliyor. Böyle yerlerde dönüşüm iki taraftan geliyor. Bir yandan sektör değişiyor. Öte yandan çalışanların günlük işi değişiyor. Bu da baskıyı artırıyor. Sağlık alanı neden farklı? Sağlık sektörü ise daha karmaşık bir örnek. Yazı dökme, görüntü okuma, kayıt tutma ve belge hazırlama gibi işler yapay zekâdan hızlı biçimde etkilenebilir. Ama hastaya dokunmak, ameliyat yapmak, fiziksel bakım vermek, anlık insani kararlar almak gibi işler şimdilik daha zor değişiyor (Şahinöz, 2026). Yani sağlık alanı tamamen güvende değil. Ama içinde iki ayrı dünya var. Biri ekran başında yapılan kısım. Diğeri insan bedeniyle ve doğrudan temasla ilgili kısım. İlk bölüm daha hızlı dönüşüyor. İkinci bölüm ise biraz daha yavaş. İnşaat ve el işi neden şimdilik daha güvenli? Çünkü gerçek dünya hâlâ çok karmaşık. Bir çatıya çıkmak, bozuk bir tesisatı görmek, duvarın içini anlamak, dengesiz bir zeminde çalışmak, farklı hava koşullarına uyum sağlamak ve anlık fiziksel sorunları çözmek bilgisayardaki bir tabloyu doldurmaktan çok daha zordur. Bu yüzden el emeği isteyen işler bugün için daha sağlam duruyor. Ama bu rahatlığın sonsuz olduğunu düşünmek de hata olur. Robotlar geliştikçe bu alanlarda da tablo değişebilir (Şahinöz, 2023). En kırılgan grup kim? Bir başka önemli nokta ise idari ve düzenleyici görevlerde çalışanlar (Schaul, Ovide, 2026). Randevu ayarlayanlar, evrak düzenleyenler, kayıt tutanlar, yazışma takip edenler, koordinasyon yapanlar. Bu roller çok büyük risk taşıyor. Çünkü bu işlerin önemli bölümü tekrar eden adımlardan oluşuyor. Yapay zekâ da tam burada güç kazanıyor. Özellikle bazı ofis görevlerinde bu risk daha belirgin hale geliyor. Bu durum sadece teknoloji meselesi değil. Aynı zamanda sosyal bir mesele. Çünkü değişim herkesi aynı şekilde vurmuyor. Bazı gruplar daha hızlı etkileniyor. Korkulması gereken şey ne? En büyük hata şu olur. Bir iş yapay zekâya açıksa, o iş yarın tamamen yok olacak sanmak. Bu doğru değil. Bir işin riskli görünmesi, o işin bütün olarak ortadan kalkacağı anlamına gelmez (Şahinöz, 2023, 2026; Ainauten 2026). Daha çok şu anlama gelir. O işin içindeki bazı görevler daha hızlı, daha ucuz ve daha kolay biçimde yapay zekâ ile yapılabilir hale geliyor. Yani ilk aşamada çoğu zaman iş tamamen kaybolmaz. Ama işin içeriği değişir. Şirket daha az kişiyle aynı işi yapmaya başlar. Yeni başlayanlar için kapılar daralır. Çalışanlardan daha yüksek hız beklenir. Baskı sessizce artar. Asıl tehlike bazen toplu işten çıkarma değil, yavaş sıkışmadır. Robotlar devreye girince tablo tersine dönebilir Bugün fiziksel işler daha güvenli gibi görünse de bu denge kalıcı olmayabilir. İnsana benzeyen robotlar hızla gelişiyor. Yürüyorlar, eşya taşıyorlar, topluyorlar, ayırıyorlar, çevreyi algılıyorlar. Bu teknoloji olgunlaştıkça, bugün korunaklı görülen birçok iş de baskı altına girebilir. Burada robotları farklı kılan çok önemli bir nokta var. Bir insan yeni bir beceriyi öğrenince sadece kendisi öğrenir. Ama bir robot sistemi yeni bir görevi öğrenince, aynı gün içinde binlerce cihaza aktarılabilir. Yani öğrenme tek tek değil, topluca yayılır. Bu yüzden bugün güvende görünen bazı alanlar, yarın çok daha farklı bir manzarayla karşılaşabilir. Sadece iş değil, her alan etkileniyor Yapay zekâ ve robotlar artık yalnızca ofisleri etkilemiyor. Ev, bakım, güvenlik, gözetim, ulaşım, üretim ve hatta savaş gibi alanlarda da etkilerini gösteriyor. Bu noktada konu teknolojiye hayran olmak ya da ondan korkmak değil (Şahinöz, 2023). Burada sorulması gereken soru, insanlık bu araçları hangi amaçla kullanacak? Aynı teknoloji yaşlı bakımında fayda sağlayabilir. Aynı teknoloji insanları izlemek için de kullanılabilir. Aynı robot tehlikeli işlerde insanı koruyabilir. Aynı robot zarar vermek için de kullanılabilir. Yani problem makine değil. Onu yöneten niyet, sistem ve güç ilişkileridir. Peki insan ne yapmalı? Burada en doğru tavır panik değil, uyanıklık olur. Herkes önce kendi işine dürüstçe bakmalı. Gün içinde yaptığı işlerin hangileri sürekli tekrar ediyor? Hangileri yazı, belge, hesap, özet, planlama ve takip üzerine kurulu? Hangileri gerçekten insan dokunuşu, güven ilişkisi, fiziksel beceri ve sahici karar gerektiriyor? İnsan kendi işinin en kolay değişecek tarafını fark ederse, orada hazırlık yapabilir. Yapay zekâyı rakip gibi görmek yerine yardımcı hale getirebilir. Onu kullanmayan kişi zamanla geride kalabilir. Onu bilinçli kullanan kişi ise daha güçlü hale gelebilir. Geleceğin kazananı kim olacak? Muhtemelen sadece diploma sahibi olan değil. Sadece çok çalışan da değil. En avantajlı kişi, değişimi erken fark eden kişi olacak. Yeni dönemde değerli olacak insanlar şunlar olacak. Öğrenmeye açık olanlar, insan ilişkisini koruyabilenler, güven verenler, sahada çözüm üretenler, farklı alanları birleştirebilenler ve teknolojiyi bilinçli kullananlar. Çünkü gelecek yalnızca bilgi meselesi değil. Uyum meselesi. Hız meselesi. Karakter meselesi. Ve bazı alanlarda hâlâ insan kalabilme meselesi. Fırtına yaklaşırken en büyük yanılgı, eski kuralların hâlâ geçerli olduğunu sanmaktır. Artık yalnızca ne bildiğin değil, ne kadar hızlı uyum sağladığın da belirleyici olacak. Bugün önce ofis işleri sarsılıyor gibi görünüyor. Yarın robotlar geliştikçe fiziksel işler de daha fazla etkilenecek. Bu yüzden soru sadece hangi işin ilk vurulduğu değil. Soru, kimin hazırlıklı olduğu. Dr. Cemil Şahinöz, Risale Haber, 06.04.2026 https://www.risalehaber.com/cemil-sahinoz-yapay-zeka-once-hangi-isleri-yok-edecek-28858yy.htm Kaynak: Ainauten: Welche Branchen und Jobs trifft der AI-Sturm zuerst?, 23.03.2026 Karpathy A.: US Job Market Visualizer. Kişisel internet sitesi, 2026 Meyer M.: Futurist Amy Webb kills the tech trend report. CNet, 14.03.2026 Schaul K., Ovide S.: See which jobs are most threatened by AI and who may be able to adapt. In: The Washington Post, 16.03.2026 Şahinöz C.: Yapay Zeka. Dost mu, Düşman mı? Kdy Yayınevi: Istanbul, 2023 Şahinöz C.: Künstliche Intelligenz und islamische Verantwortung. BOD: Hamburg, 2026
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Muslimische Zukunft Der Islam gehört zu unserem Land – das hat Konsequenzen Von Till-Reimer StoldtPolitik-Redakteur Veröffentlicht am 06.02.2026, WELT, Lesedauer: 5 Minuten Ein gutes Stück deutscher Zukunft ist muslimisch geprägt. Höchste Zeit, mit der eigenen Zukunft freundlicher umzugehen Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/picture alliance Ein Fünftel unserer Jugend ist muslimisch. Aber noch immer wird debattiert, ob der Islam zu Deutschland gehört, und noch immer prägt oft ein grob undifferenzierter Ton den Umgang mit Muslimen. Hört das nicht auf, kann man unserem Land nur noch eins attestieren: die Lust, sich selbst zu schwächen. „C - A - F - F - E - E, trink nicht so viel Ca-a-a-affee! Nicht für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank. Sei doch kein Muselmann, der das nicht lassen kann!“ Dieses Kinderlied wurde vor etwa 20 Jahren noch in unseren Schulen gesungen. Was mag ein türkeistämmiger oder muslimischer Schüler dabei wohl empfunden haben? Eine rhetorische Frage. Deshalb wurde das Lied ja auch längst aus dem Curriculum aussortiert. Gut so. Obwohl manche sich wehmütig daran erinnern mögen, wie sie diesen hübschen Kanon einst ganz unschuldig angestimmt haben. Doch des einen nette Kindheitserinnerung ist des anderen Schmerz. Und auch ohne bösen Willen gesungene Breitseiten bleiben Breitseiten. Wir brüskieren unsere muslimische Zukunft Das Beispiel führt vor Augen, was uns bevorsteht: Unser Land sollte Abschied nehmen von gedankenlosen Kränkungen gegen Muslime. Erstens aus selbstverständlicher Rücksichtnahme. Zweitens, weil die Zahl muslimischer Mitbürger steigt. In NRW zum Beispiel, so erinnerte das dortige Schulministerium jüngst, sind mittlerweile gut 20 Prozent aller Schüler Muslime (für andere Bundesländer fehlt es leider an ähnlich präzisen Zahlen). Ein gutes Fünftel unserer Zukunft sollte man nicht, schon gar nicht systematisch, brüskieren. Es sei denn, man will eine gehässige Atmosphäre schaffen, die Muslime aus Deutschland vergrault. Das würde erklären, warum AfD-Politiker aktuell wieder so laut trompeten, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Doch solch ein Versuch wird scheitern. Unsere zu 20 Prozent muslimische Zukunft wird Deutschland kaum verlassen. Auswanderungspläne schmieden Muslime in größerer Zahl einzig für den Fall, dass die AfD an die Macht käme und Millionen Muslime abzuschieben versuchte. Aber dazu wird es Gott sei Dank nicht kommen. Nur eins wird den Rausekel-Strategen gelingen: Sie vergiften das Miteinander und schwächen unser Land. Sie sind sozusagen wahre Integrationsverweigerer. Wäre etwas mehr Rücksicht auf Muslime da nicht die bessere Alternative? Ein paar Beispiele: Muslime tauchen in der Öffentlichkeit meist entweder als „liberale Muslime“ oder als „Islamisten“ auf. Diese Grob-Dichotomie unterschlägt, wo sich ein großer Teil hiesiger Muslime einordnet: zwischen diesen Polen, in der (für deutsche Verhältnisse) mehr oder weniger konservativen Mitte. Warum überhören wir all die Zwischentöne jenseits von grün-roten LSBTI-Muslimen und gefährlichen Islamisten? So erschwert man Muslimen die Beheimatung hierzulande. Wenn die Islamismus-Keule geschwungen wird Ohnehin muss man zunehmend von einer Islamismus-Keule sprechen, die allzu leichtfertig geschwungen wird. Als Islamisten gelten einerseits dschihadistische Terroristen wie der „IS“, die metzeln, steinigen und Hände abhacken. Andererseits fallen darunter friedliche Mitbürger türkischer Abstammung, die sich zur deutschen Demokratie bekennen und mit Terror und Körperstrafen rein gar nichts zu tun haben. Nur mit der Regierung in Ankara – mit der sympathisieren sie. Aber reicht das aus, ihnen das Islamismus-Stigma anzuheften? Laut Experten wird die Türkei zwar autoritär, aber kaum islamistisch regiert. Trotz seiner immensen Machtfülle und einer erfolgreichen Verfassungsreform hat der türkische Präsident die säkulare Verfassungsordnung nie angetastet. Nie hat er versucht, Körperstrafen einzuführen. Stattdessen verfolgt er „IS“-Anhänger. Welchen Sinn ergibt es, so grundverschiedene Muslime in eine einzige unvorteilhafte Begriffs-Schublade zu stecken? Eine Folge dieser Grobetikettierung ist offensichtlich: Viele Muslime fühlen sich von hiesigen Behörden und Medien denunziert. Stramm konservativ und islamistisch ist für sie zweierlei – genauso wie rechtskonservativ und rechtsextrem. Ein bisschen Differenzierung könnte da befriedend wirken. Ist denn politisches Christentum gleich Extremismus? Ähnlich unfair ist die von Politik und Medien verwandte Bezeichnung des Islamismus als „politischer Islam“ (die Kenner wie der langjährige Leiter des NRW-Verfassungsschutzes Burkhard Freier stets ablehnten). Politische Aktivität von Muslimen wird dadurch zum Synonym für Islamismus erklärt. Somit gerät jedes politische Engagement von Muslimen unter Extremismusverdacht. Wie konnte sich eine derart denunzierende Terminologie durchsetzen? Es käme ja auch niemand auf die Idee, jedes politische Engagement von Christen zum „politischen Christentum“ zu küren und dieses als Synonym für christlichen Extremismus zu verwenden. Es wäre Rufmord, den Kirchen Verfassungsfeindlichkeit zu unterstellen, weil sie sich, sagen wir, für den Globalen Süden einsetzen. Wenn aber Muslime für das gleiche Ziel streiten, sollen andere Regeln gelten? Ditib als „Feind“? Nein, das ist kein Umgang! Längst aber hat sich im öffentlichen Umgang mit Muslimen etwas verselbstständigt. Zugegeben: Zuspitzung und plakative Etiketten sind praktisch, bequem. Aber das rechtfertigt keine methodische Grobheit gegen eine Religionsgemeinschaft. Nehmen wir als Beispiel den Moscheeverband Ditib: Kritik an ihm muss möglich sein (und sie wird ja auch reichlich geübt). Aber warum soll man einen Verband mit hunderttausenden Anhängern zum „Feind“ ausrufen? Damit wird man Gläubigen, denen es um Gott und den Nächsten geht, nicht gerecht; genauso wenig wie all den Seelsorgern, Sterbehelfern, Seniorenbegleitern, Nachhilfebetreuern oder Religionsbeauftragten, die sich vor Ort um ihre Gemeindeglieder kümmern. Da muss auch der Autor dieses Textes um Entschuldigung bitten, der sich einmal zu dieser „Feind“-Markierung hat hinreißen lassen. Nein, das ist kein Umgang. Der voreilige Antisemitismus-Vorwurf Auch dass der neue Ditib-Vorsitzende Ramazan Ilikkan, kaum im Amt, sofort als Antisemit geschmäht wurde, war ein grobes Foul – und das auch noch auf Vorschuss. Natürlich wird Ditib von Diyanet (dem türkischen Amt für Religionsangelegenheiten) und damit vom türkischen Staat beeinflusst. Und ein früherer Diyanet-Vorsitzender hat das Existenzrecht Israels tatsächlich während der Hochphase des Gaza-Krieges bestritten. Das gilt aber nicht für Ramazan Ilikkan, seinen Generalsekretär Eyüp Kalyon und viele andere Ditib-Spitzenfunktionäre. Sie alle verdammen Antisemitismus und Auslöschungsfantasien (auch gegenüber dieser Zeitung). Stimmt, einige Ditib-Mitglieder haben sich schon antisemitisch geäußert. Es gab also Gesprächsbedarf. Der Verband hat aber auch längst intensive Gespräche geführt mit deutschen Behörden wie dem Bundesinnenministerium oder der NRW-Staatskanzlei. Und schon zuvor hatte Dititb interne Fortbildungen gegen Antisemitismus gestartet. Deutschland, ein religiöses Zweistromland Was außer verschärften Feindbildern soll es bringen, den Gesamtverband und seine Repräsentanten aufs Geratewohl als antisemitisch zu verunglimpfen? Für Diffamierung der bei Weitem mitgliederstärksten Muslim-Organisation eines Landes sollte nirgends Platz sein – aber ganz bestimmt nicht in einem Land, dessen Zukunft zu 20 Prozent muslimisch ist. Deutschland hat sich in ein religiöses Zweistromland verwandelt. So etwas bleibt nicht folgenlos. Und das muss in den Köpfen ankommen.
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DFB verliert viele Talente Deutschland bekommt jetzt Folgen des Özil-Dramas zu spüren Focus, 27.03.2026 In der Bundesliga tummeln sich immer mehr Fußballtalente, die in Deutschland geboren wurden, aber heute nicht für Deutschland spielen. Die Motive: vielschichtig. Und alles begann mit Mesut Özil. Als Mesut Özil sein Arsenal-Trikot gemeinsam mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in die Kamera hielt, entstand ein Bild, das so viele gesellschaftspolitische Sub- und Metaebenen aufwies, dass es die Gelehrten bis heute beschäftigt. Die Gedanken deutsch-türkischer Fußballer offenbar auch. Acht Jahre danach. Seit Özils Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft, nach der WM 2018, debütierten im DFB-Team nur zwei Profis, die ebenso für die Türkei hätten auflaufen können (Suat Serdar, Deniz Undav). Andersherum entschieden sich sechs in Deutschland geborene Spieler für die Türkei. Zufall? Eher nicht. Vielmehr kriegt Deutschland die Folgen des Özil-Dramas zu spüren. "Der ein oder andere denkt zweimal nach, ob er für Deutschland spielen möchte" "Ich glaube schon, dass das einen Nachgeschmack hinterlassen hat. Da denkt der eine oder andere zweimal nach, ob er für Deutschland spielen möchte", sagt Hamit Altintop, bis 2024 Sportvorstand beim türkischen Verband, im Gespräch mit "11Freunde". Das Fußballmagazin hat sich der Frage angenähert, warum viele deutsche Toptalente mit Migrationshintergrund am Ende nicht beim DFB landen (möchten). Es sind ja nicht nur die Deutsch-Türken. In der Bundesliga tummeln sich zahlreiche Spieler, die aus Deutschland stammen, aber heute nicht für Deutschland spielen. Eine Auswahl: Fisnik Asllani und Ibrahim Maza aus Berlin, Can Uzun aus Regensburg, Josip Stanisic aus München, Malik Tilmann aus Nürnberg, Igor Matanovic und Ermedin Demirovic aus Hamburg, Jens Castrop aus Düsseldorf. Die Motive: vielschichtig, selbstverständlich. Mal sind es emotional-kulturelle Beweggründe. Mal (womöglich falsche) Versprechen konkurrierender Verbände. Mal späte Entwicklungs- und Leistungssprünge, sodass Verband B profitierte, weil es für Verband A nicht gereicht hatte. Zunächst die Fakten. 42,6 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren hatten 2024 in Deutschland einen Migrationshintergrund. Im Fußball liegt die Zahl noch höher; aktuell sind von der U15 bis zur U21 beim DFB rund 60 Prozent aller Spieler "betroffen". Entsprechend sensibilisiert – und alarmiert – zeigen sich die Bosse. "Wir haben es zu einem Prioritätsthema gemacht und stecken viel Energie hinein. Es geht um die Substanz des deutschen Fußballs", trommelt DFB-Sportchef Andreas Rettig via "11Freunde". "Opferrolle", "Arroganz": Kämpft DFB nicht genug um seine Fußballjuwelen? Allerdings zitiert das Blatt mehrere anonym gebliebene Spielerberater, die dem DFB in diesem Kontext kein gutes Zeugnis ausstellen. Von "Opferrolle", "Arroganz" und "halbherzigen Gesprächen" ist die Rede, vom öffentlichen Lamentieren statt eigener Schuldeingeständnisse. Kämpft der DFB denn nicht genug um seine Fußballjuwelen? Am Beispiel von Leverkusens Ibrahim Maza setzt sich Rettig energisch zur Wehr: Maza wäre 2026 sicherlich ein WM-Kandidat für Julian Nagelsmann, wählte 2024 aber Algerien. Zuvor war er deutscher U20-Nationalspieler. "Es tut richtig weh, dass wir ihn verloren haben", bekennt Rettig. "Wir hatten gehofft, dass er seine Perspektive bei uns erkennt." Hat er nicht. Weil Algerien bereits heftig um Maza buhlte, als der noch in der Hertha-Jugend kickte. Die Afrikaner lockten mit der Aussicht auf Afrika-Cup und WM-Teilnahme und umgarnten Maza, als wäre er ein Star. So etwas illustriere, wie kompliziert es sei, "Vertrauen und Bindung aufzubauen, wenn andere Verbände mit Angeboten kommen, die wir nicht mitgehen können und wollen", sagt Deutschlands U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo bei "11Freunde". Maza, so der Eindruck, habe es beim DFB an Wertschätzung gefehlt. Dieses Wort – Wertschätzung – blinkt bei Di Salvo feuerrot auf dem Index: "Da merkst du, dass du keine Chance hast", sagt U21-Nationaltrainer Di Salvo Bremens Torwart Mio Backhaus bestätigt Di Salvo. Mangelnde Wertschätzung? "Überhaupt nicht", sagt er. "Ich bin seit der U15 dabei, und um mich wurde sich immer gut gekümmert." Bei Backhaus, deutscher Vater, japanische Mutter, steht der sportliche Nationenentschluss noch aus. Die Japaner wollen ihn. Vielleicht sogar für die WM. "Wenn ich mich jetzt gegen den DFB und für Japan entscheiden würde", sinniert der 21-Jährige, "dann beträfe das ja gefühlt 100 Menschen, die sich in all den Jahren liebevoll und großartig um mich gekümmert haben. Ich überlege schon, ob sie dann denken würden: Wofür haben wir das eigentlich gemacht?" Backhaus ist ein Profi, wie ihn sich der DFB wünscht: einer, der besonnen abwägt. Andere folgen schneller dem Ruf der sportlichen Quantensprünge, auch wenn die Fälle nie zu pauschalisieren sind und es töricht wäre, gleich berechnendes Kalkül zu unterstellen. Hoffenheims Fisnik Asslani war in den U-Teams lange für Deutschland am Ball, ehe ihn der Kosovo für sich gewann – als A-Nationalspieler, ohne Umschweife. "Da merkst du, dass du keine Chance hast", sagt Di Salvo lakonisch. Freiburgs Igor Matanovic klingt ähnlich: "Wenn man mit 20 schon A-Nationalspieler für ein anderes Land werden kann, ist es schwer, geduldig zu bleiben." Wobei es ihm ohnehin um die persönliche Komponente ging, um Heimat und Verbundenheit: "Es war immer mein Traum, das kroatische Trikot zu tragen." Da half nicht einmal, dass sich U20-Coach Hannes Wolf selbst dann bei ihm erkundigte, als er in der 2. Liga bei St. Pauli keine Tore schoss. Kam die Özil-Entscheidung für Deutschland wirklich von Herzen? Eine abweichende Sachlage gab es bei Frankfurts Can Uzun. Erst spielte er in der Jugend für Deutschland, dann für die Türkei, ehe eine erneute Kehrtwende zum Thema wurde. Di Salvo und Kollegen vermittelten die DFB-Sicht, allerdings saß Uzun einer falschen Annahme auf – jener nämlich, dass er anschließend wieder zurückwechseln könnte. Was ein Trugschluss war. 2024 sagte Uzun dem DFB ab und sprach von einer "Herzensentscheidung" pro Türkei. Eine wuchtige Vokabel. War es damals auch eine bei Özil, der Deutschland vorzog, was ihn in der Türkei zum Verräter machte? Der Özil-Vertraute Altintop – in Gelsenkirchen geboren, aber für die Türkei aktiv – äußerte gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" im Jahr 2010 seine Zweifel. Pikant, wie sich Altintops Worte mit dem Wissen von heute lesen: Über die Hälfte der deutschen A-Nationalspieler hat Migrationshintergrund Der DFB und die Flucht der Fußballtalente. Was ist zu tun, was soll geschehen? Rettig sagt: "Wir werden mit keiner Strategie verhindern können, dass es weitere Fälle wie Uzun und Maza gibt." Zugleich lässt sich das Ganze ja von der anderen Seite betrachten. Über die Hälfte der aktuellen deutschen A-Nationalspieler hat einen Migrationshintergrund. "11Freunde" listet es wie folgt auf: Jamal Musiala hätte auch für England oder Nigeria spielen können, Leroy Sané für Frankreich oder Senegal, Karim Adeyemi für Nigeria oder Rumänien, Aleksandar Pavlovic für Serbien, Jamie Leweling für Ghana, Serge Gnabry für die Elfenbeinküste, Kevin Schade für Nigeria, Assan Ouédraogo für Burkina Faso, Felix Nmecha für England oder Nigeria, Jonathan Tah für die Elfenbeinküste, Malik Thiaw für Finnland oder Senegal, Antonio Rüdiger für Sierra Leone, Ridle Baku für DR Kongo und Waldemar Anton für Usbekistan. Im Nationenkampf um Fußballer mit afrikanischen Wurzeln geht der DFB also verlässlich als Sieger hervor. Die exakten Gründe dafür würden weitere Seiten füllen.
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ABD Hapishanelerinde Dini Dönüşüm İslam’ın Yükselen Rolü. Hapishane Ortamı ve Kimlik Arayışı Cezaevleri, yalnızca suç ve ceza kavramlarının değil, aynı zamanda kimlik, anlam ve yeniden başlangıç arayışının da yoğunlaştığı mekânlardır. Özgürlüğün sınırlandığı bu kapalı alanlarda bireyler çoğu zaman geçmişleriyle yüzleşir, hayatlarını sorgular ve yeni bir yön arar. Bu süreçte din, birçok mahkûm için güçlü bir referans noktası haline gelir. Hapishanede gerçekleşen dini değişimler tek bir nedene dayanmıyor. Psikolojik kırılma, sosyal yalnızlık, suçluluk duygusu ve geleceğe dair belirsizlik gibi unsurlar, manevi yönelimi tetikleyen faktörler arasında yer alır. Bu bağlamda ABD cezaevlerinde İslam’ın dikkat çekici bir büyüme göstermesi, sosyolojik açıdan önemli bir olgu. Cezaevlerinde İslam’ın Yaygınlığı ABD genel nüfusunda Müslümanların oranı düşük seviyede olmasına rağmen, cezaevlerinde bu oran belirgin biçimde daha yüksektir (Fadel, 2019). Çeşitli saha araştırmaları ve hapishane din görevlilerinin gözlemleri, Müslüman mahkûmların oranının genel toplum ortalamasının oldukça üzerinde olduğunu ortaya koymaktadır. Bu artışın önemli bir kısmı, mahkûmiyet sürecinde gerçekleşen dini dönüşümlerden kaynaklanmaktadır. Resmî kurumlar tarafından tutulan kapsamlı ve merkezi veriler bulunmamakla birlikte, akademik çalışmalar İslam’ın cezaevi ortamında en fazla tercih edilen dinlerden biri olduğunu göstermektedir (Ling, Luibrand, 2025). Uzmanlar, bu büyümenin uzun yıllara yayılan bir eğilim olduğunu vurgulamaktadır. Tarihsel Arka Plan ve Siyahi Toplum İslam’ın Amerika’daki geçmişi sanıldığından daha eskidir. Tarihçiler, Afrika’dan getirilen kölelerin bir bölümünün Müslüman olduğunu belirtmektedir. Ancak kölelik sistemi içinde dini pratiklerin bastırılması, İslam’ın kamusal görünürlüğünü büyük ölçüde ortadan kaldırmıştır. 20. yüzyılda ise İslam, özellikle Afro-Amerikan toplum içinde yeniden görünürlük kazanmıştır. Bu dönemde ortaya çıkan Nation of Islam hareketi, dini öğretileri disiplin, özsaygı ve ırkçılığa karşı duruşla birleştirmiştir. Cezaevleri bu hareket için önemli bir zemin oluşturmuştur (Felber, 2018). Hapishanede geçirdiği yıllarda bu harekete katılan Malcolm X, daha sonra ABD kamuoyunda İslam’ın en dikkat çekici temsilcilerinden biri haline gelmiştir (Şahinöz, 2025). Onun hayat hikâyesi, cezaevlerinin bireysel dönüşüm açısından nasıl bir kırılma noktası olabileceğini sembolik biçimde göstermektedir. Benzer şekilde dünya şampiyonu boksör Muhammad Ali, 1960’lı yıllarda İslam’ı seçerek geniş kitlelerin dikkatini bu dine çekmiştir (Şahinöz, 2016). Vietnam Savaşı’na katılmayı reddetmesi ve dini kimliğini açık biçimde ifade etmesi, İslam’ın Amerikan toplumundaki algısını dönüştüren gelişmeler arasında yer almıştır. Ana Akım Sünni İslam’a Yöneliş Başlangıçta Nation of Islam çizgisinde ilerleyen birçok mahkûm, ilerleyen yıllarda klasik Sünni İslam’a yönelmiştir. 1970’lerden itibaren eğitim faaliyetlerinin artması, uluslararası Müslüman kuruluşların desteği ve cezaevlerinde resmi imamlık sisteminin kurulması bu geçişi kolaylaştırmıştır. Günümüzde ABD hapishanelerindeki Müslümanların büyük bölümü Sünni gelenekle ilişkilendirilmektedir. Böylece İslam, tarihsel olarak belirli bir hareketle sınırlı olmaktan çıkmış ve daha geniş bir teolojik çerçeveye oturmuştur. Dini Dönüşümün Nedenleri Cezaevinde İslam’a yönelen mahkûmların motivasyonları çeşitlidir. Manevi boşluk hissi, düzenli ibadet pratiği, disiplinli yaşam tarzı ve güçlü bir topluluk bağı, öne çıkan unsurlar arasında sayılmaktadır. İslam’ın belirgin kurallara dayalı yapısı ve kişisel sorumluluğu vurgulaması, belirsizlik içindeki bireyler için anlamlı bir çerçeve sunmaktadır. Bunun yanında özellikle anlam arayışı, birçok mahkûm için belirleyici bir faktör olarak öne çıkar. Hayatın kırılma noktalarında insan, yaşadıklarını açıklayabilecek tutarlı bir düşünce sistemine ihtiyaç duyar. İslam’ın tevhid merkezli dünya tasavvuru, insanın varoluşunu, sorumluluğunu ve kader anlayışını bütüncül ve rasyonel bir çerçevede ele alması nedeniyle, birçok kişi tarafından mantıksal ve tutarlı bir cevap olarak algılanmaktadır. Bu inanç, suç, pişmanlık ve yeniden başlangıç gibi kavramları da anlamlı bir zemine oturtarak bireye zihinsel netlik sağlayabilmektedir. Ayrıca birçok mahkûmun dini yönelim sürecinde bireysel okuma faaliyetleri belirleyici rol oynamaktadır. Kur’an-ı Kerim’in doğrudan okunması, Hz. Peygamber’in hayatını anlatan siyer eserleri ve klasik tefsir kaynakları, arayış içindeki kişiler için güçlü bir entelektüel ve manevi temas noktası oluşturmaktadır. Özellikle düşünce dünyasını derinleştiren âlimlerin eserleri, metin merkezli bir ikna süreci doğurabilmektedir. Bediüzzaman Said Nursi’nin iman temelli akli izahları ve İmam Gazali’nin kalp ile akıl arasındaki dengeyi kuran yaklaşımı, birçok okuyucu için inancı sadece duygusal değil, aynı zamanda düşünsel olarak da temellendiren bir zemin sunmaktadır. Bu tür okumalar, bireyin İslam’a yönelişini dışsal bir etkiyle değil, içsel bir ikna süreciyle şekillendirmesine katkı sağlayabilmektedir. Ayrıca cezaevlerinde düzenli cemaat namazları, dini eğitim programları ve manevi rehberlik hizmetleri bulunması, İslam’ın kurumsal olarak erişilebilir olmasını sağlamaktadır. Bu durum aktif bir davet faaliyetinden çok, mevcut yapının sunduğu imkanların doğal sonucu olarak değerlendirilmektedir. Kurumsal Yapı ve Din Özgürlüğü ABD Anayasası’nın güvence altına aldığı din özgürlüğü çerçevesinde, birçok cezaevinde Müslüman din görevlileri görev yapmaktadır (Şahinöz, 2018). Cuma namazları, Ramazan ayında iftar düzenlemeleri ve helal gıda seçenekleri gibi uygulamalar kurumsal olarak tanınmaktadır. Bu da İslam’ın geçici bir eğilim değil, kalıcı bir yapı olarak yerleştiğini göstermektedir. Cezaevi yöneticileri ve akademisyenler, dini programların mahkûmlar üzerinde istikrar sağlayıcı bir etkisi olabileceğini ifade etmektedir. Veri Sınırlılıkları ve Genel Değerlendirme Federal sistem ve kişisel verilerin korunması ilkeleri nedeniyle, dini dönüşümlere dair kapsamlı ulusal istatistikler bulunmamaktadır. Bu durum kesin sayısal sonuçlara ulaşmayı zorlaştırmaktadır. Ancak uzun dönemli gözlemler ve bağımsız akademik çalışmalar, İslam’ın ABD cezaevlerinde oransal olarak en hızlı büyüyen dinlerden biri olduğunu göstermektedir. Sosyologlar hapishaneleri, toplumsal değişimlerin yoğunlaştığı mikro alanlar olarak tanımlar. Cezaevlerinde İslam’ın artan görünürlüğü de daha geniş küresel eğilimlerle paralel okunmaktadır. Bu tablo, dinin yalnızca bireysel bir inanç sistemi değil, aynı zamanda kimlik, disiplin ve yeniden inşa sürecinde etkili bir sosyal çerçeve sunduğunu ortaya koymaktadır. Dr. Cemil Şahinöz, Risale Haber, 24.03.2026 Kaynakça Fadel L.: Muslims Over-Represented in State Prisons, Report Finds. Yayınlandığı Yer: National Public Radio, 25.07.2019 Felber G.: Shades of Mississippi. The Nation of Islam´s Prison Organizing, the Carceral State, and the Black Freedom Struggle. Yayınlandığı Yer: Journal of American History, 105 (1), 2018, S. 71-95 Ling L., Luibrand S.: Thousands convert to Islam in prison each year: “I recovered my humanity.“ Yayınlandığı Yer: CBS News, 28.02.2025 Şahinöz C.: Müslüman kahramanlara Hıristiyan cenazesi: Malcolm X ve Muhammed Ali. Yayınlandığı Yer: Risale Haber, 17.06.2016 Şahinöz C.: Seelsorge im Islam: Theorie und Praxis in Deutschland. Springer VS: Wiesbaden, 2018 Şahinöz, C.: Malcolm X: Kimlik ve Özgürleşme Arayışındaki Bir Ömrün Mirası. Yayınlandığı Yer: Perspektif, 19.05.2025
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Islam besser kennenlernen
Webmaster antwortete auf Webmaster's Thema in News und Artikel aus aller Welt
Westfalen Blatt, 24.03.2026 -
Haller Kreisblatt, 21.03.2026
