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Region Hannover diskutiert über Kopftuch und Kreuz

Muslimische Mitarbeiterinnen der Region Hannover, die Kundenkontakt haben, dürfen kein Kopftuch tragen. Auch ein Kruzifix oder politische Symbole sind im Dienst nicht gestattet. Das betonte die Behörde, nachdem eine Frau mit Kopftuch in der Pförtnerloge des Regionshauses gesessen hatte. „So hätte es nicht sein sollen“, sagte ein Sprecher der Neuen Presse. Die Frau sei Mitarbeiterin einer Fremdfirma gewesen. Die Region werde die Firma auffordern, künftig Mitarbeiterinnen ohne Kopftuch einzusetzen.

Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Jens Seidel, begrüßte die Haltung der Region. Es sei falsch, Kopftuch und Kreuz gleichermaßen zu akzeptieren, wie es etwa die Stadt Hannover tue. „Das Kopftuch ist ein politisches Symbol.“ Es gehöre nicht in eine Behörde. Kritik kam von Vertretern der Kirchen. Der evangelische Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann nannte die Vorgabe überzogen. Es sei unangemessen, die Religion zu einer nicht-öffentlichen Sache zu machen. Auch der katholische Propst Martin Tenge plädierte für eine liberale Regelung. So lange das Gesicht zu sehen sei, müsse das Tragen eines Kopftuches möglich sein (Neue Presse, 10./11.11.11).

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