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Alkohol - Suchtmittel Nummer eins / Alkoholsucht


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Esselam lieber Bruder,

 

trotzdem kann man nicht sagen, dass jemand, der jeden Tag Alkohol trinkt, auch gleichzeitig Alkoholiker ist.

 

Deshalb sind diese Statistiken problematisch. Es gibt keine einheitliche Definition für "Alkoholiker". Daher kommen die Statistiken zu unterschiedlichen Ergebnissen.

 

Daher würde ich nicht behaupten, dass es soviele "Alkoholiker" gibt. Vielmehr sollte man sagen, dass sehr viel Alkohol getrunken wird. Das ist nicht nur genauer, sondern auch Tatsache.

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deine Ansicht ist eine sehr tolerante Ansicht Bruder. Was bewegt die Menschen deiner Meinung nach "jeden Tag" alkohol zu trinken und wie könnte man diese Menschen bezeichnen? Meiner Meinung nach ist man ein alkoholiker wenn man von Alkohol abhängig ist und wenn man jeden Tag eine gewisse Neigung zu Alcohol hat ist schon bisschen fraglich oder nicht...

 

Adem

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deine Ansicht ist eine sehr tolerante Ansicht Bruder. Was bewegt die Menschen deiner Meinung nach "jeden Tag" alkohol zu trinken und wie könnte man diese Menschen bezeichnen? Meiner Meinung nach ist man ein alkoholiker wenn man von Alkohol abhängig ist und wenn man jeden Tag eine gewisse Neigung zu Alcohol hat ist schon bisschen fraglich oder nicht...

 

Adem

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Vielmehr sollte man sagen, dass sehr viel Alkohol getrunken wird.

 

Ich glaube, es geht nicht unbedingt um die Menge, sondern um die Kontinuität. Ich denke auch, dass jemand der täglich trinkt als abhängig einzustufen ist. Vielleicht nicht unbedingt Alkoholiker, aber ein Abhängiger, beidem jederzeit die Gefahr besteht Alkoholiker zu werden. Könnte man das so definieren? Ein Alkoholiker ist ein Abhängiger, ein Abhängiger ist aber noch kein Alkoholiker.

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Vielmehr sollte man sagen, dass sehr viel Alkohol getrunken wird.

 

Ich glaube, es geht nicht unbedingt um die Menge, sondern um die Kontinuität. Ich denke auch, dass jemand der täglich trinkt als abhängig einzustufen ist. Vielleicht nicht unbedingt Alkoholiker, aber ein Abhängiger, beidem jederzeit die Gefahr besteht Alkoholiker zu werden. Könnte man das so definieren? Ein Alkoholiker ist ein Abhängiger, ein Abhängiger ist aber noch kein Alkoholiker.

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S.A.

 

Was ist der Unterscheid zwischen einem "Alkoholabhängigem" und einem "Alkoholiker"?

 

*Mit Bezug darauf dass es auch sogenannte "Spiegeltrinker" gibt, die zwar sichtlich nicht alkoholisiert sind, aber sehr wohl kleine und öftere Dosen benötigen um am täglichen Leben teilzunehmen. Diese sind zumeist "erfahrene Trinker", die Ihren Konsum soweit disziplinieren konnten dass sie nicht auffallen. Zu finden meist bei ölteren Personen so ab 50 Jahre.

 

Aleyküm Selam

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S.A.

 

Was ist der Unterscheid zwischen einem "Alkoholabhängigem" und einem "Alkoholiker"?

 

*Mit Bezug darauf dass es auch sogenannte "Spiegeltrinker" gibt, die zwar sichtlich nicht alkoholisiert sind, aber sehr wohl kleine und öftere Dosen benötigen um am täglichen Leben teilzunehmen. Diese sind zumeist "erfahrene Trinker", die Ihren Konsum soweit disziplinieren konnten dass sie nicht auffallen. Zu finden meist bei ölteren Personen so ab 50 Jahre.

 

Aleyküm Selam

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Und ich denke nicht dass ein Mensch wenn er jeden Abend ein Bier zum Essen trinkt oder Wein dann automatisch zu den Alkoholikern zählt, Alkoholiker ist man erst wenn man ohne Alk nicht mehr leben kann..

 

Was beweist das? und was ist man dann wenn man jeden Tag alkohol trinken muss? Wenn jemand jeden Tag alkohol trinkt ist er meiner Meinung nach ein alkoholiker. Es sei denn er kann es nicht zugeben. Übrigens gibt es genug alkoholiker hierzulande dass es ausreicht sich drüber sorgen zu machen.

 

Ich kann es nicht begreifen wie du die Abhängigkeitsrisiko des Alkohols so verharmlosen kannst. Ich habe da oben einige Statistiken genannt. Hast du diese überhaupt gelesen und mal nachgedacht?

 

Auserdem: Ich habe nie im Leben über Rot gefahren. Aber trotzdem mache ich keinen Aufstand weil dies verboten ist! Nach deiner Schluusfolgerung ist es absurd das über Rot fahren verboten ist weil einige Leute auch ohne diesen Verbot nicht über Rot fahren würden.

 

 

Adem

 

Verharmlosen tue ich Alkohol sicher nicht... aber wie du weißt feiern wir Deutschen Silvester, und es geht auch feucht fröhlich zu....

Beispiel: Ich bin am 30.12. zu meiner Freundin gefahren, abends hat jeder von uns 2 Geißen getrunken (0.5 liter Bier, 0.5 liter Cola, ein schnapsglas Weinbrand und ein schnapsglas kirschlikör zusammen gemischt in einen 1 l Bierkrug). Silvester selbst gab es 2 Absinth (70%), ein gläschen Zitronenlikör und 2 Mixgetränke und ein Glas Sekt zum Anstoßen...

Ok, diese beiden Tage hab ich für meine Verhältnisse extrem viel getrunken, würdest du mir heute Alkohol hinstellen... ich würde wegrennen, weil ich einfach keinen mehr mag für die nächste Zeit, und glaub mir es dauert lange bis ich mal wieder was trinke...

Ich würde aber definitiv sagen dass ich sehr weit vom Alkoholiker oder Gewohnheitstrinker entfernt bin, und dass mir diese beiden Tage nix geschadet haben, hat mal wieder gut geschmeckt, und jetzt ist wieder Schluss...

 

Ich denke auch dass man die rote Ampel und den Alkohol nicht vergleichen kann... Fahre ich über eine rote Ampel kann ich einen Unfall verursachen der einen anderen Menschen in Gefahr bringt... Sitze ich daheim auf meiner Couch und trink mein Bierchen, damit schade ich niemanden... ich bringe keinen Menschen in Lebensgefahr...

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Und ich denke nicht dass ein Mensch wenn er jeden Abend ein Bier zum Essen trinkt oder Wein dann automatisch zu den Alkoholikern zählt, Alkoholiker ist man erst wenn man ohne Alk nicht mehr leben kann..

 

Was beweist das? und was ist man dann wenn man jeden Tag alkohol trinken muss? Wenn jemand jeden Tag alkohol trinkt ist er meiner Meinung nach ein alkoholiker. Es sei denn er kann es nicht zugeben. Übrigens gibt es genug alkoholiker hierzulande dass es ausreicht sich drüber sorgen zu machen.

 

Ich kann es nicht begreifen wie du die Abhängigkeitsrisiko des Alkohols so verharmlosen kannst. Ich habe da oben einige Statistiken genannt. Hast du diese überhaupt gelesen und mal nachgedacht?

 

Auserdem: Ich habe nie im Leben über Rot gefahren. Aber trotzdem mache ich keinen Aufstand weil dies verboten ist! Nach deiner Schluusfolgerung ist es absurd das über Rot fahren verboten ist weil einige Leute auch ohne diesen Verbot nicht über Rot fahren würden.

 

 

Adem

 

Verharmlosen tue ich Alkohol sicher nicht... aber wie du weißt feiern wir Deutschen Silvester, und es geht auch feucht fröhlich zu....

Beispiel: Ich bin am 30.12. zu meiner Freundin gefahren, abends hat jeder von uns 2 Geißen getrunken (0.5 liter Bier, 0.5 liter Cola, ein schnapsglas Weinbrand und ein schnapsglas kirschlikör zusammen gemischt in einen 1 l Bierkrug). Silvester selbst gab es 2 Absinth (70%), ein gläschen Zitronenlikör und 2 Mixgetränke und ein Glas Sekt zum Anstoßen...

Ok, diese beiden Tage hab ich für meine Verhältnisse extrem viel getrunken, würdest du mir heute Alkohol hinstellen... ich würde wegrennen, weil ich einfach keinen mehr mag für die nächste Zeit, und glaub mir es dauert lange bis ich mal wieder was trinke...

Ich würde aber definitiv sagen dass ich sehr weit vom Alkoholiker oder Gewohnheitstrinker entfernt bin, und dass mir diese beiden Tage nix geschadet haben, hat mal wieder gut geschmeckt, und jetzt ist wieder Schluss...

 

Ich denke auch dass man die rote Ampel und den Alkohol nicht vergleichen kann... Fahre ich über eine rote Ampel kann ich einen Unfall verursachen der einen anderen Menschen in Gefahr bringt... Sitze ich daheim auf meiner Couch und trink mein Bierchen, damit schade ich niemanden... ich bringe keinen Menschen in Lebensgefahr...

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Vielmehr sollte man sagen, dass sehr viel Alkohol getrunken wird.

 

Ich glaube, es geht nicht unbedingt um die Menge, sondern um die Kontinuität. Ich denke auch, dass jemand der täglich trinkt als abhängig einzustufen ist. Vielleicht nicht unbedingt Alkoholiker, aber ein Abhängiger, beidem jederzeit die Gefahr besteht Alkoholiker zu werden. Könnte man das so definieren? Ein Alkoholiker ist ein Abhängiger, ein Abhängiger ist aber noch kein Alkoholiker.

 

Ich glaube nicht dass man es so sagen kann... jemand der jeden Abend ein Bier trinkt ist ein Abhängiger aber kein Alkoholiker.. denn das ist ja was den Alkoholiker ausmacht, er ist ABHÄNGIG vom Alkohol

In meinen Augen ist jemand der jeden Tag trinkt ein Gewohnheitstrinker, ob er abhängig ist würde man an seinen Verhalten sehen wenn er mal einen Abend kein Bier am Tisch stehen hat, ob er damit klar kommt oder nicht....

Ich glaube auch nicht dass ein Bier zum Abendessen abhängig machen kann, ich denke es kommt auf die Menge an, die man trinkt...

Ein Bier würde ich nicht mal merken, ich könnte mich damit noch hinters Steuer setzen und Auto fahren (nein, ich tue das nicht, wenn ich weggehe trinke ich keinen Alkohol, und wenn ich Alkohol getrunken habe, dann gehe ich nicht mehr weg, zumindest nicht motorisiert - es sollte nur ein Beispiel sein).

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Vielmehr sollte man sagen, dass sehr viel Alkohol getrunken wird.

 

Ich glaube, es geht nicht unbedingt um die Menge, sondern um die Kontinuität. Ich denke auch, dass jemand der täglich trinkt als abhängig einzustufen ist. Vielleicht nicht unbedingt Alkoholiker, aber ein Abhängiger, beidem jederzeit die Gefahr besteht Alkoholiker zu werden. Könnte man das so definieren? Ein Alkoholiker ist ein Abhängiger, ein Abhängiger ist aber noch kein Alkoholiker.

 

Ich glaube nicht dass man es so sagen kann... jemand der jeden Abend ein Bier trinkt ist ein Abhängiger aber kein Alkoholiker.. denn das ist ja was den Alkoholiker ausmacht, er ist ABHÄNGIG vom Alkohol

In meinen Augen ist jemand der jeden Tag trinkt ein Gewohnheitstrinker, ob er abhängig ist würde man an seinen Verhalten sehen wenn er mal einen Abend kein Bier am Tisch stehen hat, ob er damit klar kommt oder nicht....

Ich glaube auch nicht dass ein Bier zum Abendessen abhängig machen kann, ich denke es kommt auf die Menge an, die man trinkt...

Ein Bier würde ich nicht mal merken, ich könnte mich damit noch hinters Steuer setzen und Auto fahren (nein, ich tue das nicht, wenn ich weggehe trinke ich keinen Alkohol, und wenn ich Alkohol getrunken habe, dann gehe ich nicht mehr weg, zumindest nicht motorisiert - es sollte nur ein Beispiel sein).

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Esselam lieber Bruder,

 

trotzdem kann man nicht sagen, dass jemand, der jeden Tag Alkohol trinkt, auch gleichzeitig Alkoholiker ist.

 

Deshalb sind diese Statistiken problematisch. Es gibt keine einheitliche Definition für "Alkoholiker". Daher kommen die Statistiken zu unterschiedlichen Ergebnissen.

 

Daher würde ich nicht behaupten, dass es soviele "Alkoholiker" gibt. Vielmehr sollte man sagen, dass sehr viel Alkohol getrunken wird. Das ist nicht nur genauer, sondern auch Tatsache.

 

Alkoholiker ist man erst, wenn man eines Tags keine Flasche daheim hat und dann mit der Situation nicht klar kommt... das andere ist ein Gewohnheitstrinker...

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Esselam lieber Bruder,

 

trotzdem kann man nicht sagen, dass jemand, der jeden Tag Alkohol trinkt, auch gleichzeitig Alkoholiker ist.

 

Deshalb sind diese Statistiken problematisch. Es gibt keine einheitliche Definition für "Alkoholiker". Daher kommen die Statistiken zu unterschiedlichen Ergebnissen.

 

Daher würde ich nicht behaupten, dass es soviele "Alkoholiker" gibt. Vielmehr sollte man sagen, dass sehr viel Alkohol getrunken wird. Das ist nicht nur genauer, sondern auch Tatsache.

 

Alkoholiker ist man erst, wenn man eines Tags keine Flasche daheim hat und dann mit der Situation nicht klar kommt... das andere ist ein Gewohnheitstrinker...

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in den Internetseite www.medizininfo.de gibt es folgende infos darüber:

 

Abhängigkeit ist allgemein definiert als: "verschiedene Formen des Angewiesenseins auf bestimmte Substanzen oder Verhaltensweisen". Die Spannbreite geht dabei von einfachen Gewohnheiten bis hin zur Abhängigkeit mit erheblichem Zerstörungspotential.

 

Zu den Kriterien der körperlichen Abhängigkeit werden gezählt: Entwicklung einer Toleranz. Das bedeutet, der Betroffene muss immer mehr von einer Substanz einnehmen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Die Dosis wird immer mehr gesteigert.

Dies ist doch bei jemanden der abends ein Bierchen zum Essen trinkt, wie es oft in Deutschland üblich ist nicht gegeben... er steigert die Menge ja nicht, sondern setzt ein einmal angefangenes Verhalten kontinuierlich fort... wird es natürlich im Laufe der Zeit mehr als nur ein Bier, dann sehe ich eine gefährliche Entwicklung...

 

Wird das Suchtmittel abgesetzt, zeigen sich körperliche Entzugserscheinungen. Diese Entzugserscheinungen sind je nach Substanz unterschiedlich und werden medizinisch auch als Entzugssyndrom bezeichnet.

Substanzen werden eingenommen, um Entzugserscheinungen zu vermeiden oder zu lindern.

Das ist der Punkt den eigentlich dann jeder für sich überprüfen muss, auch der, der nur ein Bier zum Abendessen trinkt, was ist wenn mal keins da ist, kommt er damit klar? Falls nein, dann sehe ich das als bedenklich an...

 

Psychische Abhängigkeit

Die seelischen Anzeichen der Abhängigkeit sind nicht immer leicht zu identifizieren. Bei der psychischen Abhängigkeit werden andere Merkmale in den Vordergrund gestellt. Dazu zählen:

Heftiges und gelegentlich unbezwingbares, sehr starkes Verlangen, eine Substanz zu konsumieren mit dem Ziel, positive Empfindungen herbeizuführen oder unangenehme Empfindungen zu vermeiden.

Betroffene haben über den Beginn und das Ende des Konsums sowie über die Menge des Substanzgebrauchs nur eine verminderte Kontrolle. Dazu gehören auch Versuche, ein Ende zu erzwingen.

Die Alltagsaktivitäten sind auf Möglichkeiten und Gelegenheiten zum Substanzkonsum hin ausgerichtet. Der Lebensstil ist eingeengt auf den Suchtmittelkonsum.

Soziale, familiäre und berufliche Interessen werden vernachlässigt.

Trotz auftretender schädlicher Folgen wird der Konsum fortgesetzt.

Verstöße gegen gesellschaftliche Normen, z. B. Alkoholkonsum am morgen.

Keine Signatur

 

 

Dies ist bei jemanden der nur zum Abendessen ein Bier trinkt nicht gegeben... der Lebensstil bleibt ja gleich, die geregelte Arbeit bleibt, die Familie bleibt...

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in den Internetseite www.medizininfo.de gibt es folgende infos darüber:

 

Abhängigkeit ist allgemein definiert als: "verschiedene Formen des Angewiesenseins auf bestimmte Substanzen oder Verhaltensweisen". Die Spannbreite geht dabei von einfachen Gewohnheiten bis hin zur Abhängigkeit mit erheblichem Zerstörungspotential.

 

Zu den Kriterien der körperlichen Abhängigkeit werden gezählt: Entwicklung einer Toleranz. Das bedeutet, der Betroffene muss immer mehr von einer Substanz einnehmen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Die Dosis wird immer mehr gesteigert.

Dies ist doch bei jemanden der abends ein Bierchen zum Essen trinkt, wie es oft in Deutschland üblich ist nicht gegeben... er steigert die Menge ja nicht, sondern setzt ein einmal angefangenes Verhalten kontinuierlich fort... wird es natürlich im Laufe der Zeit mehr als nur ein Bier, dann sehe ich eine gefährliche Entwicklung...

 

Wird das Suchtmittel abgesetzt, zeigen sich körperliche Entzugserscheinungen. Diese Entzugserscheinungen sind je nach Substanz unterschiedlich und werden medizinisch auch als Entzugssyndrom bezeichnet.

Substanzen werden eingenommen, um Entzugserscheinungen zu vermeiden oder zu lindern.

Das ist der Punkt den eigentlich dann jeder für sich überprüfen muss, auch der, der nur ein Bier zum Abendessen trinkt, was ist wenn mal keins da ist, kommt er damit klar? Falls nein, dann sehe ich das als bedenklich an...

 

Psychische Abhängigkeit

Die seelischen Anzeichen der Abhängigkeit sind nicht immer leicht zu identifizieren. Bei der psychischen Abhängigkeit werden andere Merkmale in den Vordergrund gestellt. Dazu zählen:

Heftiges und gelegentlich unbezwingbares, sehr starkes Verlangen, eine Substanz zu konsumieren mit dem Ziel, positive Empfindungen herbeizuführen oder unangenehme Empfindungen zu vermeiden.

Betroffene haben über den Beginn und das Ende des Konsums sowie über die Menge des Substanzgebrauchs nur eine verminderte Kontrolle. Dazu gehören auch Versuche, ein Ende zu erzwingen.

Die Alltagsaktivitäten sind auf Möglichkeiten und Gelegenheiten zum Substanzkonsum hin ausgerichtet. Der Lebensstil ist eingeengt auf den Suchtmittelkonsum.

Soziale, familiäre und berufliche Interessen werden vernachlässigt.

Trotz auftretender schädlicher Folgen wird der Konsum fortgesetzt.

Verstöße gegen gesellschaftliche Normen, z. B. Alkoholkonsum am morgen.

Keine Signatur

 

 

Dies ist bei jemanden der nur zum Abendessen ein Bier trinkt nicht gegeben... der Lebensstil bleibt ja gleich, die geregelte Arbeit bleibt, die Familie bleibt...

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Alkoholiker ist man erst, wenn man eines Tags keine Flasche daheim hat und dann mit der Situation nicht klar kommt... das andere ist ein Gewohnheitstrinker...

 

ALKOHLISMUS ist eine schleichende Krankheit mit mehreren Stadien.

 

Das Wort "Gewohnheits----" kommt vom sich "daran gewöhnen"...

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Alkoholiker ist man erst, wenn man eines Tags keine Flasche daheim hat und dann mit der Situation nicht klar kommt... das andere ist ein Gewohnheitstrinker...

 

ALKOHLISMUS ist eine schleichende Krankheit mit mehreren Stadien.

 

Das Wort "Gewohnheits----" kommt vom sich "daran gewöhnen"...

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  • 2 years later...

Zum Weltdrogentag am 26. Juni weist die BZgA auf die gravierenden Folgen von Alkoholmissbrauch in Deutschland hin

 

Alkohol ist das am weitesten verbreitete Suchtmittel in Deutschland. Insgesamt haben rund 9,5 Millionen Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren Alkoholprobleme. Das heißt, dass sie Alkohol in einer gesundheitlich riskanten Menge konsumieren. Etwa 1,3 Millionen von ihnen sind alkoholabhängig und bei rund zwei Millionen Menschen liegt Alkoholmissbrauch vor. Jedes Jahr sterben circa 74.000 Männer und Frauen an den Folgen ihres Alkoholkonsums. Anlässlich des Weltdrogentages am 26. Juni 2010 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die gravierenden Folgen des Alkoholmissbrauchs in Deutschland hin.

 

Alkoholkonsum: Deutschland europaweit an fünfter Stelle

 

In Deutschland und anderen Ländern, in denen der Alkoholkonsum kulturell stark verankerter Teil des gesellschaftlichen Lebens ist, liegen die jährlich konsumierten Mengen an Reinalkohol pro Einwohner häufig auf einem gefährlich hohen Niveau: Mit 15,6 Litern reinem Alkohol führt Luxemburg die Liste der Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum an - gefolgt von Irland und Ungarn mit jeweils rund 14 Litern. Deutschland liegt im europäischen Vergleich an fünfter Stelle. Der Pro-Kopf-Konsum der deutschen Bevölkerung ab dem 15. Lebensjahr beträgt im Durchschnitt zwölf Liter Reinalkohol pro Jahr.

 

„Für viele gehört Alkohol zum Feiern oder zum Entspannen einfach dazu. Dabei werden die gesundheitlichen Risiken, die ein regelmäßiger und zu hoher Alkoholkonsum mit sich bringt, noch immer massiv unterschätzt“, warnt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass für einen erwachsenen Mann 24 Gramm Reinalkohol - etwa zwei kleine Bier - und für eine Frau zwölf Gramm Reinalkohol pro Tag an maximal fünf Tagen in der Woche gesundheitlich unbedenklich sind. „Alles, was darüber liegt, ist bereits riskanter Alkoholkonsum und führt auf Dauer unausweichlich zu gesundheitlichen Schäden. Bei Jugendlichen liegen diese Grenzwerte noch deutlich niedriger, denn ihr Körper ist noch nicht vollständig entwickelt.“

 

Zu den häufigsten durch chronischen Alkoholkonsum hervorgerufenen Krankheiten zählen Leberzirrhose, Schädigungen des Gehirns, die sich in Konzentrations- und Gedächtnisstörungen oder Intelligenzminderung äußern, sowie Herzmuskel- und Krebserkrankungen wie Leber-, Mund- und Speiseröhrenkrebs. In Deutschland belaufen sich die durch alkoholbedingte Erkrankungen hervorgerufenen volkswirtschaftlichen Kosten auf etwa 24 Milliarden Euro pro Jahr.

 

Alkoholmissbrauch ist ein weltweites Problem

 

Doch nicht nur hierzulande, sondern weltweit gehört Alkohol zu den am häufigsten konsumierten Suchtmitteln - mit erheblichen gesundheitlichen Folgen. Nach Angaben der Weltgesundheits-organisation sind mehr als 76 Millionen Menschen weltweit alkoholabhängig. Einer von 25 Todesfällen wird durch Alkohol verursacht und jedes Jahr sterben 2,5 Millionen Menschen an Krankheiten, die mit Alkoholkonsum in Zusammenhang stehen.

 

 

http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=603

 

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