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Qries Qries Qries Qries Qries Qries

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Selam, Guten Abend & Servus,

Vielleicht muss derjenige zuerst selbst den edlen Koran unumstoesslich bezeugen, wie will er ihn den sonst verstanden haben und daraus resultieren können?

 

Der umgekehrte Weg passiert in der heutigen Zeit öfter, dass Wissenschaftler aufgrund ihrer Berufung zur Wissenschaft zum Islam finden. Die meisten von ihnen sagen, dass sie davor einfach nicht davon wussten, oder gar den edlen Koran nie gelesen hätten. Jeder für seine Branche sozusagen.

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@Yilmaz: Freut mich dass auch andere Diskutanten mitmischen !

 

Damit:

Schluß endlich geht es dem Islam primär um ethisch-moralische Entwicklung in Verbindung mit der Erkenntnis Gottes und Seiner Schöpfung

habe ich ueberhaupt kein Problem. Diesbezueglich unterscheidet sich ja der Islam (zumindest in der Idee) auch null vom Christentum.

 

Fuer mich entsteht der Konflikt dann, wenn auf einzelnen versprengten Passagen im Koran aufbauend, Aussagen gemacht werden die einen wissenschaftlichen Anspruch stellen (wohl mit dem Ziel die "Richtigkeit" des Korans beweisen zu wollen). Damit wird die Welt des Spirituellen verlassen und die gemachten Aussagen muessen sich in der wissenschaftlichen Welt behaupten was -soweit ich die Faktenlage sehe- eher schlecht bzw. gar nicht gelingt.

 

Langfristig denke ich ist dieser Wissenschaftsanspruch dem Islam eher schaedlich als dienlich, so wie nach Kopernikus unter vielen Christen das Gefuehl aufkam von der Kirche "hereingelegt" geworden zu sein.

Bearbeitet von airmano
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...

Fuer mich entsteht der Konflikt dann, wenn auf einzelnen versprengten Passagen im Koran aufbauend, Aussagen gemacht werden die einen wissenschaftlichen Anspruch stellen (wohl mit dem Ziel die "Richtigkeit" des Korans beweisen zu wollen). Damit wird die Welt des Spirituellen verlassen und die gemachten Aussagen muessen sich in der wissenschaftlichen Welt behaupten was -soweit ich die Faktenlage sehe- eher schlecht bzw. gar nicht gelingt.

 

Langfristig denke ich ist dieser Wissenschaftsanspruch dem Islam eher schaedlich als dienlich, so wie nach Kopernikus unter vielen Christen das Gefuehl aufkam von der Kirche "hereingelegt" geworden zu sein.

 

Langfristig gedacht, sagte der Gesandte hz. Muhammed (s.a.w.) voraus, daß der Islam bis zur Endzeit Gültigkeit haben, bestehen, immer größer und stärker sein würde. Weiter sagte er, daß es kein Haus auf der Erde geben würde, worin der Islam nicht hineinginge (bekannt wäre, informieren würde...). Da denkt man logisch an Informationsmedien wie Television oder Radio. Dabei werden die wissenschaftlich zutreffenden Aus- und Voraussagen natürlich nicht schrumpfen, sondern stets wachsen. Das war und ist bis Heute der Fall.

 

Aus diesem bezüglich des "langfristigen Denkens" Gesagten, kann man entnehmen, wie ohnmächtig wir Normalbürger hinsichtlich der richtigen Einschätzung von künftigen Entwicklungen tatsächlich sind. Deine "Voraussage" hat einen wahrscheinlichen Wert von 50:50. Entweder wird es demnach so sein, daß der Wissenschaftsanspruch dem Islam eher schaden als dienen wird, oder eben genau anders herum. Bisher, seit Jahrhunderten, war es "eher dienlich als schädlich". Könntest du mir die Logik deiner negativen Schlußfolgerung erklären, weil die bisherigen Entwicklungen in dieser Richtung positiv verlaufen?

 

Du darfst oder solltest bei deinen Beurteilungen nicht immer aus deiner persönlichen Position heraus vorgehend entscheiden und interpretieren, sondern, wenn es sachlich und allgemeingültig sein soll, von den objektiven und tatsächlichen Entwicklungen ausgehend. Das ist nicht immer einfach, weil auch in diesem sachlichen Vorgehen implizite Zugeständnisse enthalten sein werden und müssen. Warum? Weil die Realität dies verlangt. Wer will z.B. womit leugnen, daß der Islam seit Jahrzehnten erneut erwacht und den größten (Konvertiten-) Zuwachs zu verzeichnen hat? Man kann, wie manche es tun, diese Tatsache ehrlich akzeptieren und zugeben, oder ignorieren bzw. dessen positiven Bedeutungswert willkürlich herunterschrauben. Aber das wäre weder ehrlich, noch klug oder zutreffend.

 

Wenn aber diese Entwicklung (Konv.-Zuwachs) als Tatsache ehrlich zugegeben wird, erhebt sich die Frage nach ihrer wahren Begründung. Und die lautet wiederum in der Folge, daß der Islam den Menschen mehr zu bieten hat und gibt als alle anderen bestehenden Religionen. Und das kann man konkret aufzeigen, in dem man sie bzw. ihre Lehren miteinander vergleicht.

 

Der Vatikan gibt zu:

 

"Auf der Welt leben mehr Muslime als Katholiken

 

Erstmals in der Geschichte gibt es mehr Muslime als Katholiken auf der Welt. Nach Angaben des Vatikans stellen Muslime nun 19,2 Prozent und Katholiken „nur“ noch 17,4 Prozent der Weltbevölkerung dar. „Zum ersten Mal in der Geschichte sind wir nicht mehr an der Spitze: Die Muslime haben uns überholt“, sagte Monsignore Vittorio Formenti der Kurien-Zeitung „L'Osservatore Romano“."

Quelle: http://news.de.msn.com/panorama/Article.aspx?cp-documentid=7928539

Siehe auch: http://www.homepage-dienste.com/foren/F_9295/erfuellung-der-prophezeiung_15_84.html

 

Sagte der Qur'an Bezüglich des künftigen Wachstums des Islam nicht vor über 14 Jahrhunderten voraus?:

 

 

"Sie wollen das Licht Allahs mit ihrem Mund ausblasen, allein Allah wird sein Licht vollkommen machen,

sosehr auch die Ungläubigen sich dem widersetzen.

Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und mit der wahren Religion geschickt hat, welche alle anderen Religionen überstrahlen soll,

mögen sich die Götzendiener auch noch so sehr dem widersetzen."

(Qur'an, 9:31-32, nach Ullmann/Winter: 32-33).

 

MfG

Cemil

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Bisher, seit Jahrhunderten, war es "eher dienlich als schädlich"

Genau mit dieser Logik (wenngleich nur über Zeiträume von Jahren bzw. Jahrzehnten) ist die weltweite Finanzkrise entstanden.

Google mal den (kompletten) Satz: "Gewinne in der Vergangenheit stellen keine Garantie für zukünftige Gewinne dar" und schau dir die Anzahl der Einträge an.

Zum Meditieren: Könnte es einen Grund für diese Fussnote geben ?

 

Ach ja:

Und die lautet wiederum in der Folge, daß der Islam den Menschen mehr zu bieten hat und gibt als alle anderen bestehenden Religionen. Und das kann man konkret aufzeigen, in dem man sie bzw. ihre Lehren miteinander vergleicht

Zur Wahrheitsfindung ist in der Wissenschaft das Experiment entscheidend: Am Besten du versuchst es mit den, von dir schon mehrfach als "vertrauenswürdige Quellen" angegebenen Zeugen Jehovas, indem du mit ihnen in der Fussgängerzone die "Lehren vergleichst".

Ich wäre dir dankbar wenn du deine Erfahrungen danach hier einstellen könntest.

 

Und dann:

Erstmals in der Geschichte gibt es mehr Muslime als Katholiken auf der Welt. Nach Angaben des Vatikans stellen Muslime nun 19,2 Prozent und Katholiken „nur“ noch 17,4 Prozent der Weltbevölkerung dar.

Ich habe den realen Mitgliederzuwachs beim Islam, genausowenig wie den noch Rapideren der Mormonen, oder der Konfessionslosen, je in Frage gestellt. Was aber die obige Rechnung (des ehrbaren Vittorio Formenti) angeht: hat da vielleicht der Schelm in dir ein Beispiel gewählt das die Schiiten auf islamischer Seite mitzählt, so wie die Protestanten auf christlicher Seite abgezogen werden ?

 

Mehr (vielleicht) später: Airmano

Bearbeitet von airmano
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Hallo airmano,

 

ich würde zwar dir nicht unterstellen, daß du oberflächlich denken würdest, aber mittelschichtig schon. Erst wenn man ganz in die Tiefe eintaucht, vermag man alle Schichten zu überblicken. Bei mittelschichtigem Denken machst du Vergleiche, die sich eigentlich ganz und gar nicht vertragen, das heißt, diese dürften nicht miteinander verglichen werden, um einen davon eventuell das gleiche Schicksal erwartend hinstellen zu können (s.u.: Finanzkrise/Islam). Der dritte Schwachpunkt zeigt sich m.E. in der vom Eigentlichen unbemerkt abweichende Betrachtungsweise. Viertens: Falsche Unterstellungen und spöttisch zu bezeichnenden Äußerungen (hier bezüglich JZ). Fünftens: Ignoranz der in der Gesamtsumme als stark zu geltenden Argumente durch Heranziehung eines der schwächsten oder vorgeblich schwächsten Argumentes (wobei das Eigentliche, wie im dritten Punkt, darunter leidet bzw. aus den Augen und Sinnen verschwindet). Sechstens... nein, es wird doch zu viel ;)

 

Schließt man allerdings eines der Augen, kann man mit dir insgesamt gut Diskutieren, viel besser als mit den meisten ET-Vertretern und Islam-Kritikern.

 

Genau mit dieser Logik (wenngleich nur über Zeiträume von Jahren bzw. Jahrzehnten) ist die weltweite Finanzkrise entstanden.

Google mal den (kompletten) Satz: "Gewinne in der Vergangenheit stellen keine Garantie für zukünftige Gewinne dar" und schau dir die Anzahl der Einträge an.

Zum Meditieren: Könnte es einen Grund für diese Fussnote geben ?

 

Zwischen - insbesondere westlichen - Finanzsachen (z.B. Zinsen) und dem Islam gibt es Welten Unterschiede, so daß sie nicht miteinander verglichen werden dürfen. Nein, es kommt dabei auch nicht auf das Prinzip an. Jahre bzw. Jahrzehnte sind kurz; fast 1450 Jahre sind hingegen eine sehr lange und ausreichende Zeit für die Beurteilung der am Anfang gemachten Voraussagen. Darum ging/geht es nämlich im Grunde. Der Islam ist eine ernstzunehmende, den ganzen Menschen und dessen Leben durchdringend, umfassend einnehmende Religion, die Finanzsachen sind nur ein Aspekt des Lebens und zudem ein sehr schwanken reiches "Glücks-Spiel".

 

Ach ja:

 

Zur Wahrheitsfindung ist in der Wissenschaft das Experiment entscheidend: ...

 

Richtig. Würdest du dies z.B. bei der ET beherzigen, würdest du sehen und erkennen, daß sie dabei ganz schön durchfällt. Die gleiche strenge (ganz zu schweigen von vorab ablehnender Haltung und) Betrachtung also auch dort.

 

... Am Besten du versuchst es mit den, von dir schon mehrfach als "vertrauenswürdige Quellen" angegebenen Zeugen Jehovas, indem du mit ihnen in der Fussgängerzone die "Lehren vergleichst".

Ich wäre dir dankbar wenn du deine Erfahrungen danach hier einstellen könntest.

 

Abgesehen von Sticheleien und Spott: Ich habe fast zwei Jahre persönliche und intensive Erfahrung mit den klügsten und ranghohen Jehovas Zeugen (Diskussionen). Ich stehe schon immer sehr kritisch und aus meiner Sicht begründend ablehnend gegenüber ihrer Religionsanschauung. Es sind aber Menschen, die vertrauenswürdig sein können oder auch nicht. Nur weil sie Jehovas Zeugen sind, kann und möchte ich sie nicht als Vertrauensunwürdig abstempeln oder als Lügner und Betrüger hinstellen. Die Wissenschaftler unter ihnen können in ihrem Fach hervorragend sein, doch sobald es um die Religion geht, dann "spinnen sie - die Römer" ;)

 

Das gilt eigentlich für alle christlichen Konfessionen und Sekten, weil das Fundament, die leider bereits manipulierte Lehre, sie anders zu denken nicht zuläßt.

 

Und dann:

 

Cemil: Zitat von Vatikan:

 

"Auf der Welt leben mehr Muslime als Katholiken

 

Erstmals in der Geschichte gibt es mehr Muslime als Katholiken auf der Welt. Nach Angaben des Vatikans stellen Muslime nun 19,2 Prozent und Katholiken „nur“ noch 17,4 Prozent der Weltbevölkerung dar. „Zum ersten Mal in der Geschichte sind wir nicht mehr an der Spitze: Die Muslime haben uns überholt“, sagte Monsignore Vittorio Formenti der Kurien-Zeitung „L'Osservatore Romano“."

 

Ich habe den realen Mitgliederzuwachs beim Islam, genausowenig wie den noch Rapideren der Mormonen, oder der Konfessionslosen, je in Frage gestellt. Was aber die obige Rechnung (des ehrbaren Vittorio Formenti) angeht: hat da vielleicht der Schelm in dir ein Beispiel gewählt das die Schiiten auf islamischer Seite mitzählt, so wie die Protestanten auf christlicher Seite abgezogen werden ?

 

Es ging doch gar nicht darum, ob du speziell diesen Punkt in Frage stellen würdest - oder nicht, sondern schlicht um ein Beispiel der Erfüllung von Prophezeiungen. Und was deine - meinerseits sehr wohl erwartete - Feststellung der Mitzählung bzw. des Abzugs angeht: Ich habe doch oben das Zitat aus der Sicht des Vatikans wiedergegeben, dessen Mitglieder und Vertreter als Katholiken - streng genommen - nur die Katholiken als Christen anerkennen (und aber bei Muslimen pauschal/insgesamt betrachten), was im Islam so nicht der Fall ist. Die Schiiten sind unsere Geschwister, die nach unserer (sunnitischer) Ansicht ein Paar grobe Irrtümer als wahr erachten. Trotzdem sind sie unsere islamischen Brüder und Schwester. Es ist natürlich sehr tragisch, daß sich die Brüder zuweilen bekriegen, aber ich hoffe, daß wird sich beim Kommen von hz. Mahdi/Mehdi (a.s.) positiv sehr ändern.

 

MfG

Cemil

Bearbeitet von Cemil Kaya
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Offensichtlich bin ich dir mit ein paar Aeusserungen auf den Schlips getreten, sorry es liegt nicht in meinem Sinne zu verletzen (aber manchmal schon zu provozieren).

Mit der Finanzkrise wollte ich nicht den Islam beleidigen sondern dir klar machen dass die Logik "bislang lief's ja prima warum nicht so weitermachen !" mich an den

Mann der aus dem Fenster faellt erinnert, der, als er am zweiten Stock vorbeifliegt sagt: "Ouf, bis hierher ging ja alles gut !"

 

Die Gruende die mich (diesmal wirklich bezueglich des Islams) dazu bringen dies zu sagen sind vielschichtig und ich habe vor diesbezueglich mal ein eigenes Thema aufzumachen weil ich es hier

nicht in 3 Zeilen erklaeren kann/will - also Geduld.

 

Wo ich wirklich damit ein Problem habe (daher meine Stichelei wie du richtig vermerkst) ist genau diese Aussage:

Und die lautet wiederum in der Folge, daß der Islam den Menschen mehr zu bieten hat und gibt als alle anderen bestehenden Religionen

Fuer mich ist dies der Ausdruck von -ja hier muss ich wirklich grob werden- blanker Ueberheblichkeit. Natuerlich ist jeder der eine gewisse Idee/ Ueberzeugung/ Weltanschauung hat davon ueberzeugt

dass die Seinige die Richtige ist und tut alles um selbige zu verteidigen (ich tue hier ja auch nichts anderes).

Wo das Ganze fuer mich aus dem Ruder laeuft, ist wenn damit eine Aussage verbunden wird, die alle anderen Weltanschauungen/Religionen implizit als minderwertig deklariert wie dies in deinem Zitat geschieht:

Wenn der Islam "ueberlegen" ist sind ja alle andern Weltanschauungen/Religionen automatisch "unterlegen". Daraus koennen in meinen Augen gefaehrliche Machtansprueche abgeleitet werden.

Fuer mich ist die Abwesenheit von Zweifel das untruegliche Zeichen von Ignoranz und was die absoluten Zahlen angeht steht der Islam immer noch gegen mehr als 80% der Weltbevoelkerung in der Minderheit.

 

Nimm' mir's nicht uebel aber das musste mal gesagt werden: Airmano

 

Ps: Ich kenne persoehnlich mehrere Zeugen Jehovas lehne aber Diskussionen mit ihnen ueber (ihre) Religion grundsaetzlich ab bzw. beende sie systematisch mit der Frage nach dem Erdalter.

Bearbeitet von airmano
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Nachtrag: Das waere vielleicht der Moment einen Witz zu erzaehlen:

 

Ein Christ, ein Muslim, und ein Jude kommen in die Hoelle. Alle drei beschweren sich beim Hoellenwaerter: "Wir haben unser Leben getreu der Schrift gelebt, Frieden gestiftet und den Armen gespendet,

wir sind ungerechterweise hier !"

Der Hoellenwaerter, sichtlich unbeeindruckt sagt: "Das tut nichts zur Sache !" und schneidet das gleichzeitige "Aber...?!" aller drei, das wie aus einem Mund kommt, mit einer Handbewegung ab.

Unwirsch fuegt er hinzu: "Tja, falsche Religion, die Dogonen waern's gewesen !"

http://de.wikipedia.org/wiki/Dogon

bzw: http://en.wikipedia.org/wiki/Dogon_people

Bearbeitet von airmano
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Da hast du vermutlich recht,trotztdem würde ich noch ein paar Punkte anfügen wollen:

1)Sollte Gott allwissend und allmächtig sein wüsste er von Anfang an wer in den Himmel kommt und wer nicht.

2)Deswegen macht es keinen Sinn das Leben als Prüfung des Glaubens zu sehen.

3)Das ist nichts persöhnliches und soll auch nicht beleidigend wirken,aber da du erst seit einem Monat online bist wage ich zu behaupten,das

du noch nicht die Möglichkeit hattest dir sehr viele Meinungen von Muslimen zu diesem Thema anzuhöhren.

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Ha, ich mag kritische Geister !

Das Thema 1) habe ich so aehnlich unlaengst eingestellt, schau mal in den Beitrag "Schicksal freier Wille" unter "Religion und Wissenschaft".

Mein zuerst unabhaengiges Thema "Gottes Allmacht und der freie Willen" wurde dann ab Beitrag #70 vom Webmaster eben dem alten Beitrag "Schicksal freier Wille" untergeordnet/nachgestellt.

Was den Islam angeht so glaube ich doch schon einiges darueber gelesen zu haben und habe auch schon mit einigen (Muslimen) darueber diskutiert. Das macht mich natuerlich nicht zum Spezialisten.

Bearbeitet von airmano
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1)Da werd ich mal reinschauen

2)War nicht als Provokation gemeint,nebebei find ich es gut das du dich nicht gleich als Spezialist bezeichnest,bloß weil du dich mit diesem Thema befasst hast.

Das zeugt davon das du weniger überheblich bist als manch anderer mit dem ich diese Art der Konverstion geführt habe.

3)Sorry hab dich wohl zu schnell (und eventuell zu Unrecht)wie einen Dilettanten behandelt.

4)Zurück zum Thema,da du dir ja hier schon ein größeres Wortgefecht lieferst wäre es nett, wenn du mir erläutern könntest was jemanden dazu motiviert soviel Zeit

zu Opfern um seine These zu verteidigen.(Mein Grund ist ein Bekannter aus meiner Klasse,welcher in meinen Augen zu naiv mit dem Thema Islam umgeht.)

5)Das sollte keine Verallgemeinerung gegenüber Muslimen sein.

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zu 4): Gute Frage:

 

Wenn ich mehr Zeit (und Lust) habe werd' ich vielleicht genauer ausfuehren was mich dazu antreibt (ich muss jetzt in die Heia).

Die Quintessenz ist:

 

a) Zuerst, ganz banal: Mich hatte die Grippe niedergestreckt, da hatte ich einfach nichts anderes zu tun

 

b) Ich arbeite in der wissenschaftlichen Welt und sehe dass die meisten meiner Kollegen nicht darum kuemmern ihr Wissen/Einstellung den Menschen zu vermitteln. Ich denke dass dies ein Fehler ist. Aufklaerung und Diskussion sind (hoffentlich) die schaerfste Waffe gegen Ignoranz und Intoleranz. Ich will auf jeden Fall nicht der (ultra-) Rechten dieses Thema ueberlassen. Du musst dazu verstehen dass ja nicht nur Deutschland (wie das leider oft politisch instrumentalisiert wird) vom Islam bzw. der Turkei beeinflusst wird sondern dass auch umkekehrt D wie insgesamt Europa auf die Islamische Welt einen ungeheueren Einfluss ausueben. Das wird in den Diskussionen in D oft vergessen.

 

c) Ich wurde selbst sehr religioes erzogen, ich verarbeite hier gewissermassen mein privates Trauma.

 

d) Die islamische Seite habe ich deshalb gewaehlt weil ich -eben in Diskussionen bzw. des Lesens darueber- gemerkt habe dass die Muslime den "kollektiven Tick" (dafuer werd' ich wahrscheinlich abgeschossen) haben, dass (fast ?) alle wissenschaftliche Erkenntnisse schon im Koran vorhergesagt wurden (ausser Darwin natuerlich!). Damit rufen sie natuerlich meinen wissenschaftlichen Anspruch auf den Plan. Fuer einen Aussenstehenden scheinen die Begruendungen offen laecherlich (schau dir mal z.B. das Thema Embryologie "7 Welten" oder gar Relativitaetstheorie an). Ich versuche es so ernst zu nehmen wie ich eben kann (und manchmal platzt mir auch der Kragen weil's mir zu viel wird). Ich habe eine Theorie betreffs dieses "Ticks" und werde ihn in den naechsten Tagen vielleicht mal zur Diskussion einstellen.

Last not least: Ich habe mal folgeden Ausspruch gelesen der mir sehr zu Denken gegeben hat: Die Zukunft des Islams wird nicht in Saudi-Arabien sondern in Europa entschieden; ich denke da ist was dran.

 

So und jetzt guats Naechtle: Airmano

Bearbeitet von airmano
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soweit ich es beurteilen kann ist fuer die meisten Muslime die Lage klar: Kein Islamisches Glaubensbekenntniss - kein Himmel.

Aber vielleicht ist es besser die doch in der Materie kompetenteren (in einem anderen Thread) zu Wort kommen zu lassen.

 

Da die Hauptquelle des Islam der Qur'an ist, sei die Antwort daraus zitiert:

 

»Einem jedem Volke gaben wir Norm (Religion) und einen offenen Weg. Wenn es Allah nur gewollt hätte, so hätte er euch allen nur e i n e n Glauben gegeben; so aber will er euch in dem prüfen, was euch zuteil geworden ist. Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart.« (Qur'an, 5:48)

 

Und:

 

Wahrlich die, welche glauben, die Juden, Sabäer und Christen, wenn sie an Allah und den Jüngsten Tag glauben und nur tun, was recht ist, so kommt weder Furcht noch Trauer über sie." (5:69)

 

Die Andersgläubigen als "Ungläubigen" zu bezeichnen ist falsch, ist eine Sünde und natürlich unislamisch. Wäre es anders, würde der Islam seinen universalistischen Charakter verlieren.

 

MfG

Cemil

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aus http://www.fragenzumislam.de/?p=97

diesen da:

Der Prophet Muhammed ع.ص.م sagte in einer Überlieferung:

„Abu Huraira ﺭ.ﻉ berichtet, das Muhammed ع.ص.م sagte: „Bei dem, in dessen Hand mein Leben ist: Derjenige von den Juden und Christen, der von mir hört und das ablehnt, womit ich gesandt wurde und in diesem Zustand stirbt, er wird ein Bewohner des Höllenfeuers sein.“

(Muslim :: Book 1 : Hadith 284)

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aus http://www.fragenzumislam.de/?p=97

diesen da:

 

Der Prophet Muhammed ع.ص.م sagte in einer Überlieferung:

„Abu Huraira ﺭ.ﻉ berichtet, das Muhammed ع.ص.م sagte: „Bei dem, in dessen Hand mein Leben ist: Derjenige von den Juden und Christen, der von mir hört und das ablehnt, womit ich gesandt wurde und in diesem Zustand stirbt, er wird ein Bewohner des Höllenfeuers sein.“

(Muslim :: Book 1 : Hadith 284)

 

Frage dich mal bitte, ob das in Ordnung ist, wie du vorgehst. Ich denke, nicht so ganz. Es gibt auch im Qur'an so einige Verse, welche die Schriftbesitzer (u.a. Juden und Christen) sehr unsanft ansprechen und mit der Hölle drohen. Das (diese negativen Aussagen) sind weder Widersprüche zu meinem obigen Posting noch kompromißlose, voraussetzungslose und pauschale Urteile. Die besagte Ablehnung in dem Hadith ist keine bloße freundliche Ablehnung, wonach der angehende Jude oder Christ weiterhin dem entspräche, was in den beiden Versen in meinem obigen Posting gesagt wurde:

 

"Wetteifert daher in guten Werken, denn ihr werdet alle zu Allah heimkehren, und dann wird er euch über das aufklären, worüber ihr [auf der Erde] uneinig wart."

 

und vor allem:

 

"wenn sie an Allah und den Jüngsten Tag glauben und nur tun, was recht ist, so kommt weder Furcht noch Trauer über sie."

 

Für denjenigen, der, sich nach dem Erkunden und ablehnen des Islam, diesen und ähnlichen Versen entspricht, gelten natürlich ganz andere Maßstäbe bei der Beurteilung (als die Hölle, wie in dem Hadith). Auf der von dir verlinkten Seite kann man das auch zumindest implizit vernehmen.

 

Es gibt dabei noch was sehr Wichtiges, das man auch herausfinden kann, wenn man nicht nur den Islam, sondern auch hinzu noch andere Religionen und spirituelle Schulen untersucht sowie aber auch in der Lage ist, die wahre Bedeutung der Lehren richtig zu verstehen: Die Belohnungen und Bestrafungen erfolgen nach den Absichten und Taten eines jeden Menschen - egal, ob er Muslim oder Nichtmuslim ist. Ebenfalls egal ist es, wie der Betroffene selber die Sachlage sieht und beurteilt. Der Mensch vermag meistens nicht, bei dieser Sache alles absolut gerecht und richtig zu erkennen und tendiert oft zu falschen Rechtfertigungen seiner Absichten und Taten. Das zählt im Jenseits nicht; dort funktionieren die ethisch-moralischen Gesetze wie Naturgesetze auf unserer physischen Welt. Wenn man es so will, kann man kurz sagen: Der Mensch beurteilt sich selbst durch un-/gesagte Absichten und Taten. Gott/Allah hat kein Vergnügen mit und durch Bestrafungen; Er gewinnt dadurch nicht mehr Wissen oder Macht... Der Mensch selber tut sich das alles an. Dies steht ebenfalls an mehreren Stellen des Qur'ans.

 

 

MfG

Cemil

Bearbeitet von Cemil Kaya
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Dann sind wir uns also einig daß der Hadith in Beitrag #95 so richtig ist und von mir nicht verfälscht dargestellt wurde.

Hier in Europa hat schon jeder mal vom Islam gehöhrt (wie du selbst sagst durch Fernsehen und Radio), damit ist nach deiner Aussage

Für denjenigen, der, sich nach dem Erkunden und ablehnen des Islam, diesen und ähnlichen Versen entspricht, gelten natürlich ganz andere Maßstäbe bei der Beurteilung
für mich (und Millionen andere) die Hölle schon klar vorgeheizt.

 

Dennoch, ich beanspruche nicht die Interpretationshoheit, das soll jeder selbst tun der lesen kann.

 

Nur zum Einstieg. Folgender Artikel + Blogs sind nicht repräsentativ, er gibt dennoch einen Einblick in das innerislamische Konfliktpotential:

http://www.muslima-blog.de/konvertierte/kommen-christen-ins-paradies-458.html

Bearbeitet von airmano
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Ich muss @airmano hier Recht geben.

Dafür habe ich folgende Begründung:

 

Wenn Gott ALLWISSEND seien sollte,weiss er ja bereits alles was ich in meinem Leben erreichen werde.

Folglich ist ihm absolut bewusst das ich (mit höchster Wahrscheinlichkeit) niemals zum Islam übertrete.

Mit anderen Worten ist von Anfang an klar wer in den Himmel kommt, und wer zur Hölle fährt.

Nebenbei ist die Allmacht in sich selbst unlogisch,um das zu beweisen berufe ich mich auf das Allmachtsparadoxon.

http://de.wikipedia.org/wiki/Allmachtsparadoxon

Oder kann Gott sich laut dem Koran selbst entmachten?

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Dann sind wir uns also einig daß der Hadith in Beitrag #95 so richtig ist und von mir nicht verfälscht dargestellt wurde.

 

Der Hadith war weder falsch noch verfälscht dargestellt. Es war deine Vorgehensweise, die ich meinte. In meinem Posting (Nr. 93) hatte ich zwei Verse des Qur'ans zitiert und gesagt, daß er die Andersgläubigen nicht generell als "Ungläubige" oder "Höllenbewohner" bezeichnet, sondern im Gegenteil, sagt, über sie käme weder Furcht noch Trauer, vorausgesetzt, sie glaubten an Gott und täten nur, was recht ist.

 

Deine Reaktion darauf hätte positiv oder zumindest neutral erfolgen können oder vielleicht müssen, weil die Aussagen der Verse eindeutig sind und weil du nicht sehr viel Wissen darüber hast, so daß du in der Lage wärst, treffende und gültige Urteile darüber abzugeben. Dein Hinweis auf jenen Hadith zielte darauf hin, meine Zitate abzuschwächen, einen ihnen zu widersprechen scheinenden Gegensatz zu bringen, um deiner vorgefaßten Meinung, der Islam sei gar nicht tolerant, Vorschub zu geben. Das ist eine mir aus hier und anderen Foren, Newsgroups usw. wohlbekannte Reaktion oder Vorgehensweise vieler Atheisten und auch Christen.

 

Hier in Europa hat schon jeder mal vom Islam gehöhrt (wie du selbst sagst durch Fernsehen und Radio), damit ist nach deiner Aussage für mich (und Millionen andere) die Hölle schon klar vorgeheizt.

 

Aus islamischer Sicht ist es grundsätzlich falsch, andere Menschen als "Höllenkandidaten" zu bezeichnen, da nur Gott den Menschen gänzlich wissen und gerecht beurteilen kann.

 

Dennoch, ich beanspruche nicht die Interpretationshoheit, das soll jeder selbst tun der lesen kann.

 

Jeder kann es nicht tun, weil, wie gesagt, die Urteile darüber Gott zu überlassen sind. Der Mensch trifft leider nicht selten falsche Entscheidungen. Doch jeder kann und wird für sich einen Weg suchen und diesen gehen. Ich denke, du hast letzteres gemeint.

 

MfG

Cemil

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