Zum Inhalt springen
Qries Qries Qries Qries Qries Qries

Adem

Empfohlene Beiträge

Ich kann sehr wohl argumentieren wenn ich will und allein du verleumndnest hier die höhsten islamischen Persönlichkeiten, angefangen von unserem Propheten(sav).........

Nein kannst du nicht, du Verleumdest nur, und hast es wieder getan!

Wo habe ich behauptet das der Mohammed kein Prophet sei!

Ich nehme ihn in Schutz, weil Ihr im mit euren Hadithen unter anderem vorwerfen tut das er Pädophil sei. Und das War er nicht..

 

Gruß

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • Antworten 115
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Top-Benutzer in diesem Thema

irgendwie erinnerst du mich total an meine freundin :verwirrt:

 

 

 

 

Die Frage:

 

Ist das tragen eines Kopftuches für die Frau Pflicht oder Sunnah? ... und reicht es aus wenn sie sich nur von Brust bis zu den Füßen verschleiert bzw. bekleidet.

 

Die Antwort:

 

Das Kopftuch im Islam ist eine eindeutige Pflicht für Frauen. Mit dem Kopftuch ist aber nicht gemeint, dass nur der Kopf bedeckt wird:

Es ist weder Männern noch Frauen erlaubt, durchsichtige oder enge Kleidung zu tragen, welche Teile der Aura erkennen lässt.

Wenn wir von Hijab reden, so ist damit nicht nur das Kopftuch gemeint. Es ist die Bekleidung der Frau im Allgemeinen.

Von Brust bis zu den Füßen kann man sich nicht "verschleiern" denn das Wort Schleier bezieht sich auf den Kopf.

Es ist auf keinen Fall einer Frau erlaubt, außerhalb des engen Familienkreises baren Hauptes (mit sichtbaren Haaren) herumzugehen.

Die Pflicht des Kopftuches ist im Islam so eindeutig wie das Alkoholverbot oder die Pflicht zum Gebet, keine Rechtsschule und kein großer Gelehrter der Leute der Sunna hat jemals etwas anderes behauptet.

 

Dass das Kopftuch Pflicht ist und vor wem die Frau ohne Kopftuch sichtbar sein darf, wird in folgender Aya erklärt:

"Und sprich zu den Gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen - bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Kopftücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren Schmuck vor niemand (anderem) enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blöße der Frauen keine Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füße nicht so (auf den Boden) stampfen, dass bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen. Und wendet euch allesamt reumütig Allah zu, o ihr Gläubigen, auf dass ihr erfolgreich sein möget. " [24:31]

 

 

Hinweis: in einigen Übersetzungen wird das Wort "chumur" mit "Tücher" übersetzt, doch "chumur" ist die Mehrzahl von "Chimâr". Dieses Wort war schon immer die Bezeichnung für das Kopftuch. Damit sind Übersetzungen, welche das Wort mit "Tücher" übersetzen, inkorrekt und auch unverantwortlich, da sie Kopftuchleugnern ein Scheinargument liefern.

Dies beweist, wie gefährlich es sein kann, sich auf Quranübersetzungen zu berufen und diese als Beweis zu nehmen, da leider oft Fehler beim Übersetzen auftreten, die teils fatale Folgen haben.

 

Und Allah weiß es am besten

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Der Qur’ân stellt in islamischen Fragen die Primärquelle dar, und so werden zunächst einmal die entsprechenden Verse, die über die Bedeckung der muslimischen Frau sprechen, behandelt. Der erste von ihnen ist dem Ablauf der Suren folgend in Sûrat An-Nûr:

 

"Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen - bis auf das, was davon sichtbar ist (arab.: illa ma thahara minha), und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen und ihren Schmuck vor niemandem enthüllen sollen außer vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder von solchen ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blöße der Frauen keine Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füße nicht so auf den Boden stampfen, dass bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen. Und wendet euch allesamt reumütig Allâh zu, o ihr Gläubigen, auf dass ihr erfolgreich sein möget." [An-Nûr:31]

 

Die Reaktion der Sahâba und ihrer Frauen auf die Offenbarung dieses Verses ist hinreichend bekannt. ‘Â’ischah, die Frau des Propheten (a.s.s.), berichtete:

 

"Allâh mögen Sich der ersten Frauen unter den Auswanderern erbarmen, da sie - als Allâh ‚... und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen ...‘ offenbarte - Teile von ihren Unterröcken abschnitten und sich damit bedeckten (arab.: fakhtamarna biha)." [Alukhâri]

 

Ibn Hajar schreibt in Fathu-l-Bâri, dem zum Standardwerk gewordenen Kommentar zu Sahîhu-l-Al-Bukhâri, zu der Bedeutung von "sich damit bedeckten" (fakhtamarna biha): "Sie bedeckten damit ihre Gesichter." Noch deutlicher zeigt dies eine andere Überlieferung in Fathu-l-Bâri ebenfalls von ‘Â’ischah :

 

"Bei Allâh, niemals sah ich bessere Frauen oder stärkere in der Befolgung des Buches Allâhs als die Frauen der Ansâr. Als Sûrat An-Nûr herabgesandt wurde - ‚... und dass sie ihre Tücher um ihre Kleidungsausschnitte schlagen ...‘ - gingen ihre Männer nach Hause und berichteten ihnen, was Allâh offenbart hatte. Jeder zitierte den Vers vor seiner Frau, seiner Tochter, Schwester und den Verwandten. Es gab keine Frau, die nicht auf der Stelle aufstand, ihren Rock zerriss und sich selbst von Kopf bis Fuß (i’tajarât) damit bedeckte. Am nächsten Tag beteten sie von Kopf bis Fuß bedeckt (mu’tajirât) das Fajr-Gebet." [Fathu-l-Bâri]

 

Das Wort "i’tajarât" bezeichnet ganz klar "den Körper bedeckend" in einer Weise, dass nichts nach außen hin sichtbar ist.

Diese authentischen Berichte zeigen, wie die Frauen der Sahâba diesen Vers aus Sûrat An-Nur verstanden haben. Hätte dieser Vers eine andere Bedeutung, dann hätte wohl der Prophet (a.s.s.) oder wenigstens ‘Â’ischah sie darüber informiert und korrigiert.

 

Trotz alledem ist viel Verwirrung bezüglich der Bedeutung dieses Verses entstanden - genauer gesagt bezüglich der Worte "... bis auf das, was davon sichtbar ist ..." - verursacht durch zwei unterschiedliche Meinungen, die von den beiden Sahâba ‘Abdullâh ibn Mas’ûd und Ibn ‘Abbâs überliefert sind. Ibn Mas’ûd meinte, "... bis auf das, was davon sichtbar ist ..." beziehe sich auf die äußere Kleidung, sprich das Gewand, während es Berichte gibt von Ibn ‘Abbâs, der gesagt haben soll, "... bis auf das, was davon sichtbar ist ..." beziehe sich auf Gesicht und Hände. Diese Meinung von Ibn ‘Abbâs finden wir in zwei Überlieferungen: Die eine sagt ausdücklich "Gesicht und Hände", die andere spricht von "einem Ring und Kuhl (Augenschminke)", was ungefähr das gleiche bedeutet. Beide Überlieferungen von Ibn ‘Abbâs sind allerdings schwach (da’îf). Authentisch überliefert hingegen ist die Meinung von Ibn Mas’ûd, der sagte, dass das, was sichtbar ist von einer Frau, nur das äußere Gewand ist, nicht mehr.

 

Weiterhin haben die Gelehrten den Ausdruck "... bis auf das, was davon sichtbar ist ..." auf die Körperteile bezogen, die unbeabsichtigt sichtbar werden, so zum Beispiel durch einen Windstoß oder ähnliches. Tatsächlich kommt dies der Bedeutung sehr viel näher als die heutzutage weit verbreitete Meinung, dass das Zeigen von Hände und Gesicht erlaubt wären. Man beachte die Worte: "... das, was davon sichtbar ist (oder: sichtbar wird) ...", nicht: "... das, was sie (also die Frau) davon zeigen darf ...". Das Verb thahara (sichtbar sein, sichtbar werden, erscheinen) bezieht sich nicht auf eine Handlung der Frau, die etwas zeigen darf, sondern auf die Teile des Schmuckes der Frau, die zu zeigen verboten sind, aber trotzdem ohne Zutun sichtbar werden können. Kleidung ist unzweifelhaft ein Schmuck, der aber unmöglich verborgen werden kann. Die Auslegung, dass hier eine Ausnahme für die Frau gemacht wird in dem, was sie zu bedecken hat, ist an der wortwörtlichen Bedeutung vorbeiinterpretiert und würde dem eigentlichen Sinn des Verses widersprechen.

Wenn Allâh sagt: "... und ihren Schmuck nicht zur Schau tragen sollen ...", sollen dann die folgenden Worte "... bis auf das, was davon sichtbar ist ..." ausgerechnet für das Gesicht - dem auffälligsten und schönsten Schmuck einer Frau - eine Ausnahme machen? Das Gesicht ist unzweifelhaft die größte Versuchung einer Frau für jedermann. Wie kann man einer Frau sagen, sie soll ihren Schmuck nicht zur Schau tragen bis auf das Gesicht? Das wäre so, als würde man jemandem sagen: "Trink keinen Alkohol außer Whiskey."

 

Noch deutlicher ist der Befehl Allâhs in Sûrat Al-Ahzâb:

 

"O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder (arab.: Jalâbib, Singular: Jilbâb) reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allâh ist Allverzeihend, Barmherzig." [Al-Ahzâb:59]

 

Um die Bedeutung dieses Verses zu verstehen, muss zunächst einmal die Bedeutung des arabischen Wort "Jalâbib" geklärt werden, sowohl sprachlich als auch praxisbezogen, d.h. wie die Frauen der Sahâba und der Tâbi’în die Aufforderung, "ihre Jalâbib reichlich über sich zu ziehen", in die Tat umgesetzt haben.

 

Rein sprachlich bezeichnet Jilbâb ein loses Übergewand, welches den ganzen Körper bedeckt. Ibn Al-Mandhûr erklärt in Lisân Al-`Arab das Wort folgendermaßen: "Jalâbib ist der Plural von Jilbâb. Jilbâb ist ein Übergewand, das eine Frau über ihrer Kleidung trägt, mit dem sie sich von Kopf bis Fuß verhüllt. Es bedeckt den ganzen Körper."

 

Ibn Al-Hazm sagt in Al-Muhalla: "Im Arabischen, der Sprache des Propheten (a.s.s.), bezeichnet das Wort Jilbâb ein Übergewand, das den ganzen Körper bedeckt. Ein Kleidungsstück, was nicht den ganzen Körper bedeckt, kann nicht als Jilbâb bezeichnet werden."

 

Bei Abu Dâwûd finden wir einen Hadîth über die Reaktion der Sahâba nachdem der Vers herabgesandt wurde:

 

"Als herabgesandt wurde, ‚... sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. ...‘, kamen die Ansar heraus, als ob auf ihren Köpfen Krähen säßen wegen der Gewänder" [Abu Dâwûd]

 

Offensichtlich haben die Frauen ihre Gewänder über den Kopf gezogen und ihr Gesicht damit bedeckt. Diese Bedeutung finden wir auch bei zahlreichen Sahâba als Interpretation des obigen Verses:

 

Ibn Jarîr schreibt in seinen Tafsîr, dass Ibn ‘Abbâs, derjenige von den Sahâba, der den Qur’ân am besten kannte, zu diesem Vers sagte: "Den muslimischen Frauen wird befohlen, ihre Köpfe und Gesichter mit ihren Übergewändern zu bedecken bis auf ein Auge." ‘Ali Ibn Abi Talha sagte, dass dies die letzte Meinung von Ibn ‘Abbâs war, und das alle anderen von ihm zitierten Meinungen aus der Zeit vor der Offenbarung von Vers 33:59 und dem Befehl von Jalâbib stammen. Schaikh Ibn ‘Uthaimîn kommentierte die Aussage von Ibn ‘Abbâs mit den Worten:

 

"Diese Ausage ist marfû’ "

 

, was in der Scharî’ah in die gleiche Kategorie gehört wie ein Hadîth, der direkt vom Propheten (a.s.s.) berichtet wurde. Diese Meinung wird unter Berufung auf Ibn ‘Abbâs auch von zahlreichen Tâbi’în zitiert.

‘Abdullâh ibn Mas’ûd, einer der Sahâba, der sich am besten mit Angelegenheiten der Scharî’ah auskannte, über den ‘Umar Ibn Al-Khattâb sagte:

 

"Ich kenne niemanden, der sich mit Dingen aus dem Qur’ân besser auskennt, als ‘Abdullâh ibn Mas’ûd."

, erklärte das Wort Jilbâb als ein Kleidungsstück, das den ganzen Körper bedeckt, inklusive Kopf, Gesicht und Hände.

Abu ‘Ubaidah As-Salmâni war der gleichen Meinung wie Ibn ‘Abbâs:

"Ein Jilbâb sollte den ganzen Körper einer Frau bedecken, so dass nichts unbedeckt bleibt außer ein Auge, womit sie sehen kann."

Zur Zeit des Propheten (a.s.s.) "pflegten die Frauen ihre Gewänder über ihren Kopf zu ziehen, so dass nur die Augen frei blieben, um den Weg zu sehen."

‘Ubaidah Ibn Abi Sufyân wurde von Muhammad Ibn Sirîn, einem der größten Gelehrten unter den Tâbi’în, gefragt, was in diesem Vers "über sich (ziehen)" (arab.: ‘alaihinna) bedeutet, und wie ein Jilbâb damals getragen wurde. Er beantwortete die Frage, in dem er sich ein Kleidungsstück über den Kopf zog, so dass sein ganzer Körper bedeckt war außer sein linkes Auge. Dies war auch die Erklärung des Wortes "’alaihinna".

 

Bezüglich des oben genannten Verses wurde keine andere Meinung von den Sahâba berichtet. Sie waren sich einig darin, dass dieser Vers ein Befehl an alle gläubigen Frauen ist, ihren ganzen Körper - inklusive Gesicht und Hände - mit ihren Gewändern zu bedecken, außer einem oder eventuell zwei Augen, um den Weg zu sehen. Die Tâbi’în berichten - sich auf die Meinung der Sahâba beziehend - ähnliches:

 

Ibn Jarîr zitiert die Meinung von Ibn ‘Abbâs:

"Allâh hat allen muslimischen Frauen auferlegt, dass sie, wenn sie notwendigerweise ihre Häuser verlassen, sollte sie ihre Gesichter bedecken, in dem sie einen Teil ihrer Gewänder über ihren Kopf ziehen."

Qatâdah berichtet von einer ähnlichen Methode, das Gesicht zu bedecken, wie sie ebenfalls von Ibn ‘Abbâs erläutert wurde: "Das Kleidungsstück sollte um den Kopf gewickelt werden, so dass es die Stirn und den Teil unterhalb der Augen bedeckt." Die Augen wären damit nicht bedeckt.

 

‘Ali ibn Abi Talha stützt sich ebenfalls auf Meinung von Ibn ‘Abbâs, dass die Frauen Kopf und Gesicht mit ihren Gewändern bedecken sollten außer ein Auge.

Auch Muhammad ibn Sirîn vertrat die gleiche Ansicht, die er - wie bereits oben erwähnt - von dem Sahâbi ‘ Ubaidah ibn Abi Sufyân übernahm.

Alle genannten Berichte zeigen ganz klar, dass die Sahâba und die Tâbi’în den Qur’ânvers als Aufforderung an alle muslimischen Frauen verstanden, ihre Gesichter zu bedecken. Und wer ist besser in der Interpretation und im Verständnis des Qur’ân als die Sahâba? Die Tatsache, dass diese Meinung von Sahâba an die Tâbi’în weitergegeben wurde, beweist auch, dass diese Meinung die letzte war unter den Sahâba, und dass anderslautende Meinungen aus früherer Zeit stammen müssen. So sind sich denn auch die Tafsîr-Gelehrten nahezu einig in der Interpretation dieses Verses:

 

Ibn Kathîr schreibt in seinem Tafsîr:

"Frauen dürfen keine Teil ihrer Schönheit und Reize gegenüber Fremden zeigen, außer das, was unmöglich verborgen werden kann."

In Rûhu-l-Ma’âni liest man: "At-Tabari und Ibn Al-Mundhir beschreiben die Art und Weise, wie der Jilbâb getragen wurde, gemäß Ibn Abbâs und Qatâdah. Der Stoff sollte um den Kopf gewickelt werden, so dass die Stirn bedeckt ist, und dann ein Teil des Stoffes über das Gesicht gezogen werden, so dass er das Gesicht unterhalb der Augen bedeckt. Der größte Teil des Gesicht und des Oberkörpers wären damit bedeckt, während beide Augen frei bleiben."

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

 

Hinweis: in einigen Übersetzungen wird das Wort "chumur" mit "Tücher" übersetzt, doch "chumur" ist die Mehrzahl von "Chimâr". Dieses Wort war schon immer die Bezeichnung für das Kopftuch. Damit sind Übersetzungen, welche das Wort mit "Tücher" übersetzen, inkorrekt und auch unverantwortlich, da sie Kopftuchleugnern ein Scheinargument liefern.

Muss du immer verdeutlichen das du meine Beiträge nicht lesen tust! Und dann noch falsche aussagen hier reinpostest.

 

Wort „Chumur“ nicht Tuch? :)))

 

Schau dir mal bitte den Orgial Kuran an wo das Word vorkommt. Dieses Wort kommt nämlich öfter im Quran vor und jedes mal hat es die Bedeutung Tuch.

Z.B. bei den Verse... warte ich mach mal kopy paste von meinem Beitrag was du nicht gelesen hast.

 

24:31 Und sage den gläubigen Frauen, sie sollen den Blick niederschlagen und ihre Keuschheit wahren und ihre Zierde (ZiNaTu) nicht zeigen, außer dem, was davon sichtbar ist, und sie sollen ihre Tücher (HuMuR) über ihren Kleiderausschnitt ziehen und ihre Zierde niemandem zeigen außer ihren Ehemännern....

Sie sollen den Boden nicht mit den Füßen schlagen, um verdeckten Schmuck (ZiNaTi) bemerkbar zu machen. Kehrt alle reumütig zu Gott zurück, ihr Gläubigen, damit ihr Erfolg erzielt!

 

„HuMuR“, dieses Wort ist auch in anderen Versen enthalten z.B. 2:219, 5:90,91, 12:36,41, 47:15 und da wird es in der Art „Verstand BeTUHT“ benutzt.

In dem Vers ist deutlich was die Frauen nicht zeigen sollen, es ist die „ZiNaT“ und dieses Wort ist unten noch ein mal erklärt. Die „ZiNaT“ der Frau wird bemerkbar wenn sie mit Ihren Füßen in den Boden stampft! Das Zinat im letzten Teil des Verses wir oft mit Schmuck was getragen wird übersetzt. Aber was ein Sinn macht es diesen schmuck vor Männer zu verbergen aber vor anderen Frauen nicht? Außerdem in einem anderen Vers steht das man sein schmuck Tragen soll wen man in die Moschee geht....

 

Gruß

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

‘Â’ischah berichtete: "Der Gesandte Allâhs (a.s.s.) pflegte das Fajr-Gebet zu leiten, und einige der gläubigen Frauen pflegten - mit einem Schleier bedeckt - daran teilzunehmen, und sie gingen nach Hause, ohne von irgendjemandem erkannt zu werden."[Al-Bukhâri]

 

"Uns (Frauen) wurde befohlen, am ‘Îd herauszukommen, sogar die Jungfrau aus ihrem Gemach, und sogar die menstruierende Frau sollte herauskommen. Eine Frau fragte: ‚O Gesandter Allâhs, was wenn eine von uns keinen Jilbâb hat?‘ Er sagte: ‚Sie kann sich einen Jilbâb von ihrer Schwester leihen.‘" [Al-Bukhâri]

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Selam,

 

bin auch der Meinung das jeder das anziehen sollte was er möchte, natürlich im Rahmen, so das man andere nicht belästigt.

 

Ich versuche mal einige Punkte bezüglich des Kopftuchs...

 

1. Schönkeit der Frau:

Das man Kopftuch tragen muss, weil es die Schönheit der Frau verbergen soll ist Unsinn!

Sogar dem Propheten fiel die Schönheit der Frauen auf:

 

33:52 Dir ist nicht mehr erlaubt, andere Frauen zu heiraten, auch nicht, eine neue anstelle einer deiner jetzigen Ehefrauen zu nehmen, auch nicht, wenn ihre Schönheit dir gefällt, die nur ausgenommen, die deine Rechte besitzt. Und Allah wacht übel alle Dinge

 

Der Mensch soll sich schmücken! Wen Gott gewollt hätte das sich jemand Verhüllen soll, damit das andere Geschlecht nicht in Versuchung gerät, hätte er Yosef geboten dies zu tun!!!!

 

2. Vergewaltiguns Ausrede:

Auch Kinder und ganz selten werden Männer vergewaltigt! Sollen die auch Kopftücher Tragen und die Tiere nicht vergessen einige Perverse machen ja auch so was!

Also die Vergewaltigungs Ausrede ist kein Pro für Kopftuch, Menschen die Vergewaltigen sind Krank und sie würden es auch weiterhin machen wenn alles was es gibt verhüllt währe.

Die Vergewaltigungs Ausrede ist eher ein Kontra, da es eine Diskriminierung der Männer darstellt, als würden alle Männer Perverse sein und die Frauen müssen sich vor dem Monster Mann mit einem Kopftuch schützen!

 

3. Was wäre aber, wenn alle Frauen ein Kopftuch tragen würden ?

Somit wären sie auch viel glücklicher, sie bräuchten sich keine Sorgen mehr darüber machen, dass der eigene Mann anderen halbnackten Frauen hinter her schaut.

Erstens, zwingst man der Gesellschaft was auf! Die Freiheit geht flöten, siehe Iran. Zig Frauen möchten kein Kopftuch tragen aber müssen es.

Zweitens, würden die Frauen sich darüber sorgen machen das ihre Männer anderen komplett zu bedeckten Frauen hinterher schauen und währen wieder nicht Glücklich. Glücklich in der Ehe ist man nicht weil die anderen Frauen bedeckt sind, da spielen andere Faktoren eine wesentlichere Rolle z.B. Vertrauen, Hingabe ....

 

4. Schauen wir mal was im Quran über Kopftuch steht!

Hier die Verse über die Bekleidung der Frauen:

24:31 Und sage den gläubigen Frauen, sie sollen den Blick niederschlagen und ihre Keuschheit wahren und ihre Zierde (ZiNaTu) nicht zeigen, außer dem, was davon sichtbar ist, und sie sollen ihre Tücher (HuMuR) über ihren Kleiderausschnitt ziehen und ihre Zierde niemandem zeigen außer ihren Ehemännern....

Sie sollen den Boden nicht mit den Füßen schlagen, um verdeckten Schmuck (ZiNaTi) bemerkbar zu machen. Kehrt alle reumütig zu Gott zurück, ihr Gläubigen, damit ihr Erfolg erzielt!

 

„HuMuR“, dieses Wort ist auch in anderen Versen enthalten z.B. 2:219, 5:90,91, 12:36,41, 47:15 und da wird es in der Art „Verstand BeTUHT“ benutzt.

In dem Vers ist deutlich was die Frauen nicht zeigen sollen, es ist die „ZiNaT“ und dieses Wort ist unten noch ein mal erklärt. Die „ZiNaT“ der Frau wird bemerkbar wenn sie mit Ihren Füßen in den Boden stampft! Das Zinat im letzten Teil des Verses wir oft mit Schmuck was getragen wird übersetzt. Aber was ein Sinn macht es diesen schmuck vor Männer zu verbergen aber vor anderen Frauen nicht? Außerdem in einem anderen Vers steht das man sein schmuck Tragen soll wen man in die Moschee geht....

 

24:60 (Was nun) die älteren Frauen (betrifft), die nicht mehr auf Heirat hoffen können, so trifft sie kein Vorwurf, wenn sie ihre Tücher ablegen, ohne ihre Zierde zur Schau zu stellen. Daß sie sich dessen enthalten, ist besser für sie. Und Allah ist allhörend, allwissend.

 

Hier ist es zu erkennen das laut Quran nicht alle Frauen Tücher tragen müssen.

 

33:59 O Prophet! sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher (THaLaBeBeHi) über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.

 

Dies ist kein Befehl sonder eine Empfehlung und von Kopfbedeckung so das noch nicht mal ein Haar gesehen werden darf ist überhaupt nicht die rede...

Im Vordergrund steht das die Frauen als Rechtschaffent erkannt werden sollen, aber dazu setzt die Kleiderordnung in verschiedenen Regionen der Welt unterschiedliche Maßstäbe an. Hier wird noch einmal deutlich das der Quran universell einsetzbar ist und nicht nur für den Arabischen Raum geltung trägt!

 

Auch der Vers 33:33 wird als Pro Verschleierungs Vers misbraucht.

33:33 Seit in euren Häusern ehrerbietig,/respektvoll (Vakara) und prunkt nicht wie in den Zeiten der Unwissenheit, und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat, und gehorchet Allah und Seinem Gesandten. Allah wünscht nur Unreinheit von euch zu nehmen, ihr Angehörigen des Hauses, und euch rein und lauter zu machen.

 

Für "Vakara" kannst du auch unter 48:9 und 71:13 nachschauen...

In dem Vers gibt es nicht mit "Reize"....

 

Auch vers 7:27 wird missbraucht.

Die Kleidung die Satan den Eltern (Adam) wegnimmt ist die Kleidung der Rechtschaffenheit/Frömmigkeit (Takva Libas) und nicht die Kleidung die man für die Bedeckung, und zum Schmücken des Körpers benutzt.

 

7:26 O Kinder Adams, Wir gaben euch Kleidung, eure Körper (SeVeT) zu bedecken, und zum Schmuck; doch das Kleid der Frömmigkeit - das ist das beste. Dies ist eins der Zeichen Allahs, auf daß sie (dessen) eingedenk sein mögen.

Wegen der Übersetzung des Wortes "SeVeT" siehe 5:31

 

Auch wird es in dem Vers 7:20-22 wird klar das Adam vorher nackt war! Also kann ja Satan nicht die Kleidung zum anziehen weg genommen haben...

 

 

5. Koptuch nur eine Tradition?

Dass das Kopftuch in den Islam einfloss, kommt daher weil viele Christen und Juden die damals den Islam annahmen ihre vorherige Religion / Tradition nicht zu 100% verlassen konnten. Damit schleppten sie Sachen in den Islam mit rein, was überhaupt nicht mit der Religion zu tun hat!

 

6. Strafe für nicht Kopftuchträger

Nirgens im Quran ist eine Strafe für nicht Kopftuchträger!

@sevolicious :

Kannst du mir bitte zu Punkt eins erklären, wie konnte dem Propheten die Schönheit der Frauen auffallen wen sie verhüllt gewesen sein sollten?

 

Und 33:59 ist deutlich eine Empfehlung und kein Befehl!

 

Und was hällst du von Punkt 6.

 

Gruß

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Kannst du mir bitte zu Punkt eins erklären, wie konnte dem Propheten die Schönheit der Frauen auffallen wen sie verhüllt gewesen sein sollten?

Denkst du unser Prophet war ein weltfremder Mensch? Jeder assoziiert Frauen mit Schönheit (innere Werte seien bitte miteinbeschlossen). Und ja,was ist mit dem Gesicht? Und damals waren zuletzt nicht alle Frauen bedeckt genau wie heute auch...

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Kannst du mir bitte zu Punkt eins erklären, wie konnte dem Propheten die Schönheit der Frauen auffallen wen sie verhüllt gewesen sein sollten?

Denkst du unser Prophet war ein weltfremder Mensch? Jeder assoziiert Frauen mit Schönheit (innere Werte seien bitte miteinbeschlossen). Und ja,was ist mit dem Gesicht? Und damals waren zuletzt nicht alle Frauen bedeckt genau wie heute auch...

Da ist nun mal nicht die rede von Inneren werten, da ist die schönheit der Frau angespriochen, die inneren Werte eines moslems mussen immer schön sein! Das ist halt die eine definition des moslems seins...

meine Antwort, nun zum fünften mal!

1. Schönkeit der Frau:

Das man Kopftuch tragen muss, weil es die Schönheit der Frau verbergen soll ist Unsinn!

Sogar dem Propheten fiel die Schönheit der Frauen auf:

 

33:52 Dir ist nicht mehr erlaubt, andere Frauen zu heiraten, auch nicht, eine neue anstelle einer deiner jetzigen Ehefrauen zu nehmen, auch nicht, wenn ihre Schönheit dir gefällt, die nur ausgenommen, die deine Rechte besitzt. Und Allah wacht übel alle Dinge

 

Der Mensch soll sich schmücken! Wen Gott gewollt hätte das sich jemand Verhüllen soll, damit das andere Geschlecht nicht in Versuchung gerät, hätte er Yosef geboten dies zu tun!!!!

 

Und ich behaupte nicht das der Prophet weltfremd war, das behauptet ihr, indem ihr im unmögliche Taten zuschreibt...

 

Gruß

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 1 Jahr später...

:bism:

 

:selam:

Kopftuchtragen?! - Wichtige Aufklärung

Geschrieben von: Schüler von IslamLehrer

Montag, 20. April 2009 um 22:47 Uhr

 

 

Kopftuchtragen?! - Wichtige Aufklärung

Ich wurde in letzter Zeit sehr oft über dieses Thema angesprochen. Ich hoffe hiermit zumindest einige Unklarheiten aufgeklärt zu haben.

 

IM NAMEN GOTTES, DES ALLERBARMERS, DES GNÄDIGEN, SCHÖPFER DER HIMMEL UND DER ERDE UND DES GANZEN UNIVERSUMS.

 

Sura Al-Ahzâb (33), Ayah 59:

 

Allâh, der einzige Gott, sagt sinngemäß:

 

"Oh Prophet, Sage deinen Frauen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen(1), dass sie ihre Übergewänder(2) über sich ziehen sollen. Das ist eher dazu geeignet, dass sie erkannt und nicht belästigt werden(3)."

 

(1) Allâh, der Schöpfer der Menschen, gebietet dem Propheten, den Frauen - insbesondere seinen Frauen und Töchtern aufgrund ihres hohen Ranges - zu befehlen, ihre Gewänder über sich zu ziehen, um sich mit diesem Kennzeichen von den Frauen der Djâhiliyya (vorislamischen Zeit) klar zu unterscheiden.

 

(2) Ein langes Gewand, das den ganzen Körper bedeckt; ein Mantel, der Hals und Brust bedeckt.

 

(3) Zielsetzung war nicht, die Freiheit der Frauen einzuschränken, sondern sie vor Schaden und Belästigung zu bewahren.

 

Auch ^A'ischah (möge Allâh ihr gnädig sein) hat sinngemäß gesagt, dass die Frauen ihren Körper bedecken sollen, außer Gesicht und Hände.

 

Sure An-Nûr (24), Ayah 31:

 

Allâh, der einzige Gott, sagt sinngemäß:

 

„Und sage den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke senken und ihre Keuschheit wahren sollen(1) und ihren Schmuck nicht zur Schau stehen sollen, außer dem, was davon sichtbar wird(2) und, dass sie ihre Tücher über ihre Brüste(3) schlagen sollen und ihren Schmuck niemandem zeigen sollen außer ihrem Gatten....".

 

(1) Die Notwendigkeit der Bescheidenheit und Zurückhaltung ist für Männer und Frauen dieselbe. Wegen der Differenzierung der Geschlechter in der Natur, im Temperament und im Gesellschaftsleben ist für Frauen ein größerer Privatbereich erforderlich, besonders auf dem Gebiet der Kleidung.

 

(2) Der Prophet Muhammad (sallallâhu ^alayhi wasallam) hat sinngemäß zu Asmaa gesagt: „Oh, Asmaa!" Wenn die Frau die Geschlechtsreife erlangt hat, dann sollte nichts von ihr zu sehen sein außer diesem" und Er zeigte auf Sein Gesicht und Seine Hände.

 

(3) Schlitz im Oberteil des Gewandes, der etwas vom Oberkörper freigibt und bedeckt werden muss, sowie der Chimar, dies ist das, womit die Frau ihren Kopf bedeckt.

 

 

 

 

Ebenso sind die folgenden Aussagen betreffend des Kopftuchs anzubringen:

 

Das Kopftuch ist eine Pflicht, die GOTT den Frauen befohlen hat zu erfüllen und dies ist sowohl im Qur`an wie in den Hadith bewiesen. GOTT hat uns dies nicht vorgeschrieben damit wir Schlechtes ertragen müssen, noch ist es eine Last für die Frau, oder dient dazu sie einzuengen. Die Frau trägt das Kopftuch als Beweis für die Anbetung GOTTES und dies tut sie auch, wenn sie alleine ist, um ihr Gebet zu verrichten.

 

 

Hinter dem Tragen des Schleiers verbirgt sich auch eine Weisheit (arab.: Hikmah), da dies auch einen sozialen Aspekt hat, denn dies verringert deutlich die sexuelle Belästigung von Männern gegenüber Frauen. Die muslimische Frau zeigt den Männern durch ihre Bekleidung, dass sie jedwelche Annäherung, welche nicht erlaubt ist, ablehnt.

 

Die Kritik gegenüber dem Kopftuch der Musliminnen erstaunt uns immer wieder sehr, denn betreffend den Nonnen scheint deren Bekleidung kein Streitpunkt darzustellen. Auch das Bild das die Christen von Maria, der Mutter von Jesus vermitteln, welche ihr Haupt immer bedeckte, scheint für niemanden ein Problem darzustellen. Es scheint, dass lediglich das „Unbekannte" Ängste und Unverständnis hervorrufen. Wenn die Nichtmuslime umdenken und verstehen würden, dass das Kopftuch für uns Frauen eine Form der Anbetung ist und wir es deshalb mit Freude und Stolz tragen, und nicht um jemanden zu provozieren, würden sie weniger auf diesem kleinen Stück Stoff herumreiten und darüber debattieren.

 

Möge Allâh, der einzige Anbetungswürdige, uns in unserem Glauben bestärken.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 19. Juli 2009 um 10:15 Uhr

 

http://www.islamlehrer.de/main/index.php?option=com_content&view=article&id=81:kopftuchtragen-wichtige-aufklaerung&catid=31:allgemein&Itemid=77

 

:vesselam:

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 3 Wochen später...

Dank Bruder afghaner bin ich wieder "nach langer Zeit" auf diesen Thread gestoßen. Bruder, ja die islamische Bedeckung inkl. Kopftuch ist Pflicht, wenn du Belege und Begründungen wissen willst, dann mach dir die Mühe und lies dir hier die Beiträge durch. Aber eine Sache, was ich interessant fand: Mister Pi hatte einst diese Frage gestellt:

 

Es muß über die individuelle Entscheidung hinaus aber doch einen Grund geben,warum sich

 

1. 100% aller bekennenden Muslime an das Schweinefleisch-Gebot halten,

 

2. Aber nur vielleicht 50% oder weniger an das Kopftuch-Gebot.(Schätzung eines "Außenstehenden" )

 

Denke nicht,daß das Zufall ist (bei Millionen Muslimen!),sondern irgend einen tieferen Grund hat.

 

Und diese Frage ist ja eigentlich berechtigt, wenn man sich einige Muslime vor Augen führt. Webmaster sagte zwar, dass nicht-SF essen zu einem Teil der Kultur geworden ist und das Kopfuch langsam vom kulturell-traditionellem Verständniss schwindet, ok.

Aber es gibt auch diese plausible Erklärung:

Was ich esse oder nicht esse interessiert niemanden.

Es ist kein äußeres Merkmal, ich muss dafür keine "Rechenschaft" ablegen. Vegetarier zu sein ist neuerdings sogar äußerst in, bitte- Schweinefleisch hat ja seit geraumer Zeit wirklich sein noch nie existierendes Prestige verloren- außer dass es immer noch das billigste Fleisch wie eh und jeh ist.

 

Wenn man aber ein Kopftuch trägt, ist es durch und durch mitunter ein äußeres Merkmal, jeder sieht, dass ich Muslima bin- einem Verkehrsschild gleich. Jetzt frage man sich, warum so viele kein SF essen aber das Kopftuchgebot nicht praktizieren wollen/können- Kopftuch-Tragen ist nämlich Tausendmal schwieriger, mit Komplikationen und sozialen Konfrontationen verbunden als ein kleiner, privater Verzicht auf eine "Essensorte".

Und viele Mädchen und Frauen kennen erstens die Bedeutung, den Sinn und den Stellenwert der islam. Bedeckung nicht, sodass sie es nicht für nötig erachten, dieses zu befolgen. Oder sie möchten keine Anlaufstelle, kein "Verkehrsschild" für einige Raritäten auch ein "Warnschild" darstellen- da iwelche Komplexe, wenig Überzeugung, wenig Selbstbewusstsein.

 

 

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

  • 13 Jahre später...

Bismillāhi-r-Raḥmāni-r-raḥīm

بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيم

Beschluss des Beratungsrates der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich für Glaubenslehre und religiöse Angelegenheiten zum Thema "Stellung der Verhüllung im Islam"

Gemäß den Grundlagen des Islam, auf die sich die Lehre der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich beruft, hält der Beratungsrat einstimmig folgendes als Bestandteil ihrer Lehre fest:

1.

Für Muslime beider Geschlechter bestehen religiöse Kleidungsgebote. Für weibliche Muslime ab der Pubertät ist in der Öffentlichkeit die Bedeckung des Körpers, mit Ausnahme von Gesicht, Händen und nach manchen Rechtsgelehrten Füßen, ein religiöses Gebot (farḍ) und damit Teil der Glaubenspraxis. [1]

Es liegt in der erzieherischen Verantwortlichkeit der Erziehungsberechtigten, ihre Kinder schon vor deren religiöser Verantwortlichkeit (taklīf), die mit der Pubertät beginnt, bereits an die islamische Glaubenspraxis heranzuführen. Ein freier Wunsch des Kindes, vor der Pubertät religiöser Praxis nachzugehen, ist positiv zu begleiten und darf nicht unterdrückt werden.

2.

Die Bedeckung des Gesichts und der Hände war eine religiöse Verpflichtung ausschließlich für die Frauen des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm. Ihre Imitation für die Allgemeinheit der muslimischen Frauen wird von der Mehrheit der Rechtsschulen grundsätzlich als nicht verbindliche Handlung erachtet. In Bezug auf die Gesichtsbedeckung legt der Rat der muslimischen Frau aber nahe, die hiesige Tradition (ʿUrf) zu berücksichtigen und vom Tragen einer Gesichtsbedeckung abzulassen. Der Rat befürwortet und unterstreicht jedoch die persönliche Freiheit der einzelnen Frau, in ihrer Religionspraxis auch hiervon abweichende Auffassungen zu wählen. Dazu zählt auch die Freiheit der Minderheitenmeinung (Hanbaliten und ein Teil der Schafiiten) zu folgen, die auch die Gesichtsbedeckung als religiös geboten (farḍ) erachtet.

3.

Darüber hinaus hält der Beratungsrat fest, dass Frauen und Männer, die sich nicht an die religiösen Kleidungsgebote halten, keinesfalls von anderen abgewertet werden dürfen.

Der Standpunkt des Beratungsrates stützt sich primär auf die Grundlagen des Korans, der Sunna und des Gelehrtenkonsenses (Iǧmāʾ), welche hier zur Verdeutlichung auszugsweise angeführt werden sollen. Zwei Koranverse (24:31 und 33:59) adressieren die Allgemeinheit der muslimischen Frauen (ab der Pubertät) auch hinsichtlich der gebotenen Aurabedeckung. „O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder (Ǧalābīb) [sing. Ǧilbāb] reichlich über sich ziehen. [...]“ (33:59, nach Ibn Rassoul übersetzt). Zur Begriffsdeutung muss eingangs der arabische Sprachgebrauch der damaligen Zeit herangezogen werden, über welchen neben Überlieferungen auch in anerkannten klassischen arabischen Wörterbüchern und Lexika Aufschluss zu finden ist. Im Lisān al-ʿarab befindet sich hierzu: „das Ǧilbāb ist ein Kleidungsstück, größer als das Ḫimār (Kopftuch), kleiner als das Ridā, mit dem die Frau ihren Kopf und ihre Brust bedeckt.“

Am Anfang des zweiten Verses heißt es ungefähr übersetzt: „Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher (Ḫumur) [sing. Ḫimār] auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, [...]“ (24:31, nach Bubenheim übersetzt). Ḫimār kann hier durchaus mit Kopftuch übersetzt werden. Im klassischen arabischen Wörterbuch al-Qāmūs al-muḥīṭ heißt es beispielsweise zur Bedeutung von Ḫimār: „Alles, was das Haupt bedeckt.“ In diesem Sinne wurde es für die Kopfbedeckung von Mann und Frau verwendet, wie auch im Bericht über die Prophetenpraxis: „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, überstrich seine Fußbekleidung (Ḫuffain) und Kopfbedeckung (Ḫimār) [bei der rituellen Reinigung].“ (Muslim, Nr. 275; u.a.)

Derartig wurde dieser Koranvers bei seiner Herabsendung offensichtlich auch von sämtlichen Musliminnen der ersten Generation verstanden. „Aischa, möge Allah mit ihr zufrieden sein, sagte: ‚Als dieser Vers herabkam: „Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen“ haben wir von unseren (großen) Hüfttüchern (od. Untertüchern – sing. Izār) etwas vom Rand abgetrennt und damit unsere Köpfe bedeckt.’“ (al-Buḫārī, Nr. 4759; u.a.) Kopftücher wurden zwar teilweise auch schon zuvor lose nach hinten hängend getragen [2]. Mit diesem Vers wurde den Frauen aber die Kopfbedeckung geboten, sowie deren Enden über ihr Dekolletee zu schlagen um auch dieses zu bedecken.

Gemäß einer weiteren Überlieferung suchte eine junge, hübsche Frau Auskunft beim Propheten, Segen und Friede auf ihm während der großen Pilgerfahrt. Der mit ihm anwesende, ebenfalls junge Gefährte, al-Faḍl ibn ʿAbbās starrte sie dabei unaufhörlich an. Deshalb drehte der Prophet, Segen und Friede auf ihm, den Kopf des jungen Gefährten sanft in eine andere Richtung und beantwortet dann ihre Frage. (Vgl. al-Buḫārī, Nr. 6228 und Kommentar von Ibn Ḥaǧar; Muslim, Nr. 1334; u.a.) Das Gesicht der schönen jungen Frau war offensichtlich unbedeckt. Anstelle die Frau aber zur Gesichtsbedeckung aufzufordern, unterstrich der Prophet, Segen und Friede auf ihm, die Einhaltung des Gebots (Koran 24:30), Frauen nicht mit aufdringlichem, unziemlichem Blick anzustarren.

Bereits die Generation der Prophetengefährten und die Gelehrtengenerationen danach, sowohl Männer als auch Frauen, waren sich über die Kopfbedeckung der Frau als islamisches Gebot (farḍ) einig. Dieser Gelehrtenkonsens (Iǧmāʿ) ist neben Koran und Sunna im islamischen Rechtsverständnis eine weitere wichtige Quelle und unterstreicht die Sicherheit dieses Gebots.

Im Namen des Beratungsrates der IGGÖ,

Mufti Mustafa Mullaoglu

[1] Es handelt sich beim Kopftuch und generell bei der Kleidung der muslimischen Frau nicht um ein politisches oder religiöses „Symbol“, so wie auch eine lange Badehose beim männlichen Muslim kein religiöses Symbol ist, sondern lediglich den Zweck hat, die religiös gebotene (farḍ) Bedeckung der Aura des Mannes (mehrheitlich von Nabel bis Knie) zu erfüllen!

[2] Vgl. Tafsīr al-Qurṭubī zum Vers.

 

 

IGGÖ - Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich

Beratungsrat

16.02.2017

Link zu diesem Kommentar
Auf anderen Seiten teilen

Dein Kommentar

Du kannst jetzt schreiben und Dich später registrieren. Wenn Du ein Konto hast, melde Dich jetzt an, um unter Deinem Benutzernamen zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Nur 75 Emojis sind erlaubt.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


×
×
  • Neu erstellen...