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es ist wissenschaftlich bewiesen, dass alles alkoholische, auch in äußerst geringer menger (wenige ml schon) zu sucht führt - diese eindeutigen ergebnisse der wissenschaft wirst du nicht leugnen können.

 

mit selbstbeherrschung hat das rein gar nichts zu tun, wie es bereits webmaster exemplarisch anführte.

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Nur schwache Menschen können den Alkohol nicht standhalten so einfach ist das.

 

Ja, schwache Menschen können dem Alkohol nicht standhalten. Auch sind es genau dieselben schwachen Menschen die Alkohol als Genuss abtun, um eben von dieser Schwäche abzulenken - sich selbst ablenken, von der eigenen Schwäche. Und die Zahl der "starken Menschen" ist geringer, weil es nur jene sind, die erst gerade angefangen haben das Trinken zur Persönlichkeit hinzuzufügen. Also pubertäre und "halbstarke".

Und früher oder später wird jeder "starker Mensch", im laufe seiner Alhoholkonsumation immer schwächer, langsam aber gewiss. Daher auch der Ausruck "Alkohol ist eine schleichende Sucht". Das ist auch der Thread "Es beginnt mit dem ersten Schluck...". Ab diesem Zeitpunkt hat man diesem Verderben die Türe geöffnet.

Weder Jesus (as) noch sonst irgendein vernünftiger Mensch würde dem gesunden Menschen Alkohol empfehlen. Denn es ist der Alkohol der all diese Menschen ins Verderben gestürzt hat. Ab einem Gewissen Punkt ist man nicht mehr Herr der Lage und übergibt sein Handeln dem Satan in die Hände, der nur übles damit anrichtet. Das ist auch der logische Grund weshalb der Allmächtige Gott den Menschen den Alkohol prinzipiell verboten hat, sich nicht dem Teufel ergeben soll. Im Dieseits UND im Jenseits ist es ein Verderben.

 

So, und jetzt hat wiedermal der Teufel einen Feiertag für sich gebucht, denn ein "schwacher Mensch" hat ein persönliches Martyrium wieder mit dem ersten Schluck in den Gang gesetzt, diesmal im Irrglauben im Namen Jesu - kann das Jesus (as), der für alle Menschen gelitten hat, ein so jämmerliches Ende gewünscht haben, so eine Empfehlung ausgesprochen haben?

 

--> Bischöfin tritt nach Alko-Fahrt zurück

 

"Amt und Autorität beschädigt"

Die deutsche evangelische Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, gibt ihre kirchlichen Spitzenämter mit sofortiger Wirkung auf. Käßmann zog damit am Mittwoch die Konsequenzen aus dem Bekanntwerden einer alkoholisierten Autofahrt vom Wochenende.

 

Sie trete als EKD-Ratsvorsitzende und als hannoversche Landesbischöfin zurück, teilte die 51-Jährige am Mittwoch in Hannover vor der Presse mit. Sie könne und wolle "nicht darüber hinwegsehen, dass das Amt und meine Autorität als Landesbischöfin sowie als Ratsvorsitzende beschädigt sind". Sie bleibe aber Pastorin der Landeskirche von Hannover.

 

"Es tut mir leid, dass ich viele enttäusche, die mich gebeten haben, im Amt zu bleiben", sagte Käßmann.

 

Mit 1,54 Promille erwischt

Käßmann war am Samstagabend mit 1,54 Promille am Steuer ihres Dienstwagens in Hannover von der Polizei gestoppt worden. Sie hatte zuvor in der Nähe ihrer Wohnung eine rote Ampel missachtet.

 

Der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zufolge kann etwa eine Flasche Wein zu 1,54 Promille Alkohol führen.

 

EKD sprach Käßmann Vertrauen aus

Der EKD hatte seiner Vorsitzenden nach einer nächtlichen Krisenberatung zwar das Vertrauen aus. Die EKD überließ Käßmann aber selbst die Entscheidung über ihre Zukunft.

 

Ermittlungsverfahren läuft

Auf Käßmann wartet ein Strafverfahren, da Alkoholvergehen am Steuer ab 1,1 Promille keine Ordnungswidrigkeit mehr sind. Die Staatsanwaltschaft rechne mit einem zügigen Abschluss des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens, so der Staatsanwalt Jürgen Lendeckel.

 

Da nicht davon auszugehen sei, dass die EKD-Ratsvorsitzende bei ihrer Fahrt andere konkret gefährdet habe, sei alleine der ermittelte Wert von 1,54 Promille relevant für die Höhe des Strafbefehls. Käßmann hatte die Fahrt zutiefst bedauert und erklärt, sich den rechtlichen Konsequenzen stellen zu wollen.

Beifahrer unbekannt

Die Bischöfin hatte auch einen Beifahrer im Auto. Dessen Personalien seien aber nicht aufgenommen worden, sagte der Sprecher des Innenministeriums in Hannover, Klaus Engemann. Ein Beifahrer spiele nur dann als Zeuge eine Rolle, "wenn der Fahrer völlig kontrollunfähig" sei. Das sei offensichtlich nicht der Fall gewesen.

Käßmann über Drogen und Alkohol

Im Jahr 2007 hatte Käßmann - damals bereits Landesbischöfin, aber noch nicht EKD-Ratsvorsitzende - ein Interview über das Autofahren gegeben. Darin erzählte sie unter anderem über ihre ersten Autos und dass sie wegen zu flotten Fahrens beim ersten Mal durch die Führerscheinprüfung gefallen war.

 

Sie äußerte sich damals auch über Drogen und Alkohol am Steuer:

"Es gibt zum Teil schon ein mangelndes Verantwortungsbewusstsein, insbesondere wenn Alkohol oder Drogen

mit im Spiel sind. Ich habe

gerade gelesen, dass immer mehr Autofahrer drogenauffällig sind. Das kann ich nicht nachvollziehen."

 

Hoffnungsträgerin der Kirche

Die Kirche hatte mit Käßmann im vergangenen Herbst ihr profiliertestes Sprachrohr an die Spitze der Dachorganisation der 25 Millionen Protestanten in Deutschland gewählt.

 

Käßmann wurde eine Fortsetzung kirchlicher Reformen zugetraut, vor allem aber hat ihr Wort in Gesellschaft und Politik Gewicht - was nicht zuletzt die heftigen Reaktionen auf ihre Kritik am Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr bewiesen.

 

Wertschätzung aus der Politik

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm den Rücktritt "mit Respekt und Bedauern" auf. Sie habe "die Zusammenarbeit mit Bischöfin Käßmann sehr geschätzt". Auch aus allen anderen politischen Lagern kamen Wertschätzungen: Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel bedauerte Käßmanns Rücktritt, er habe sie als "verlässliche Anwältin für Solidarität" kennen- und schätzen gelernt.

 

Grünen-Chefin Claudia Roth sagte, Käßmanns Entscheidung verdiene Respekt: "Sie beweist ihre große persönliche Integrität." Ähnlich äußerte sich Niedersachsens Regierungschef Christian Wulff (CDU).

 

Robert Zollitsch, Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, meinte, er kenne Käßmann "seit langem als einen Menschen, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen". Gerade deshalb könne er diesen Schritt verstehen.

Quelle:orf.at

 

Links:

"Ein Bischof ist KEIN Heiliger":

http://www.misawa.de/cgi-bin/sbb/sbb.cgi?&a=show&forum=162&show=637

---------------------------------------------------------------

Gerade wenn ich den letzten Absatz lese- es ist mir unverständlich wie man von Verantwortung reden kann. Hier ist doch was prinzipielles falsch:

Entweder A.) Jesus hat gelogen (weil das nicht sein kann#oder die Menschen sind sich selbst im Widerspruch)

oder B.)Alkohol ist trotzdem nicht Schlimm, sie hat in vollem Bewusstsein gehandelt (also innerhalb ihrer Alkoholisierung). Dann kann man aber nicht von Verantwortung und schon gar nicht von Verlässlichkeit reden.

Sie ist ganz einfach ein weiteres Opfer von Satan, der ihr den Alkohol angeboten hat.

 

Denn:

:bism:

Sie befragen dich über Berauschendes und Glücksspiel.

Sprich: "In beiden liegt großes Übel und Nutzen für die Menschen.

Doch ihr Übel ist größer als ihr Nutzen."[2:219]

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Ich finde nicht der Alkohol ist schuld daran wenn Menschen sich daneben benehmen, sondern die Verantwortungslosigkeit, Maßlosigkeit.

Ich habe ja schon oft erwähnt dass ich auch ab und an mal etwas trinke, bisher bin ich noch nicht besoffen in ein Auto eingestiegen, weil ich, wenn ich vorhabe etwas zu trinken grundsätzlich die Autoschlüssel hängen lasse und mit Taxi oder ähnlichem fahre.

Wer weg geht und weiß dass er eventuell oder auch sicher etwas trinken wird, der handelt doch nicht erst verantwortungslos nachdem er getrunken hat, sondern schon in dem Moment in dem er, noch nüchtern, ins Auto steigt.

 

Alkohol an sich ist nichts gefährliches, nur der verantwortungslose Umgang damit ist gefährlich - und der Umgang damit und wie man sich verhält liegt in der Verantwortung des einzelnen Menschen.

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es ist wissenschaftlich bewiesen, dass alles alkoholische, auch in äußerst geringer menger (wenige ml schon) zu sucht führt - diese eindeutigen ergebnisse der wissenschaft wirst du nicht leugnen können.

 

mit selbstbeherrschung hat das rein gar nichts zu tun, wie es bereits webmaster exemplarisch anführte.

 

Also dazu möchte ich auch etwas sagen: Ich trinke ab und an Alkohol, einfach weil mir manche Sachen schmecken, nicht weil Alkohol darin enthalten ist. Das kommt vielleicht alle 3, 4 oder auch 6 Monate mal vor, und von Sucht merke ich sehr wenig, denn ich kann auch ohne Alkohol leben. Die Flasche Zitronenlikör stand hier fast 3 Jahre bevor ich sie nun Silvester geöffnet habe, ein Süchtiger hätte diese längst geleert.

Der Rest davon steht immer noch im Schrank und interessiert mich nicht zur Zeit.

 

Es gibt so viele Süchte, es gibt Fress-Sucht z.B., willst du nun sagen alle Lebensmittel sind vom Teufel, und wir sollen lieber nichts mehr essen?

Kaufsucht - alle Läden schließen?

Putzsucht - Wasser abdrehen und die Herstellung von Reinigungsmitteln verbieten?

 

Ich denke es kommt immer auf die einzelne Persönlichkeit an, ob jemand süchtig nach etwas wird oder nicht.

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Ich trinke ab und an Alkohol, einfach weil mir manche Sachen schmecken, nicht weil Alkohol darin enthalten ist. Das kommt vielleicht alle 3, 4 oder auch 6 Monate mal vor, und von Sucht merke ich sehr wenig, denn ich kann auch ohne Alkohol leben.

na dann, wohl bekomm´s ;) - man sagt: "erst heiter, dann hilflos" [...]

 

Die Flasche Zitronenlikör stand hier fast 3 Jahre bevor ich sie nun Silvester geöffnet habe, ein Süchtiger hätte diese längst geleert.

Der Rest davon steht immer noch im Schrank und interessiert mich nicht zur Zeit.

hierbei geht es nicht darum einen weltweite petition zu starten, in dem der alkoholkonsum verboten wird - muslime dürfen keinen alkohol trinken.

du darfst aber :) - nur pass (auf dich) auf, dass du ja nicht in die statistik kommst ;)

 

Es gibt so viele Süchte, es gibt Fress-Sucht z.B., willst du nun sagen alle Lebensmittel sind vom Teufel, und wir sollen lieber nichts mehr essen?

Kaufsucht - alle Läden schließen?

Putzsucht - Wasser abdrehen und die Herstellung von Reinigungsmitteln verbieten?

diese süchte, die du hier anführst sind sog. stoffungebundenen suchtmittel. alles was das gesunde maß überschreitet, schadet dem menschen -

die o.g. dinge sind wenig mit alkohol zu vergleichen, da es sich beim "einkaufen" von lebensmittel und kleidung sowie bei "putzmitteln" um dinge handelt, die unabdingbar für das menschliche dasein sind.

alkohol allerdings ist ein genussmittel, daher kann der mensch durch und durch darauf verzichten (wenn du das argument anführen möchtest, dass alkohol dem herzinfarkt vorbeugt, ja, dem ist zuzustimmen, allerdings tut roter traubensaft dies ebenso - ohne suchtpotenzial ;))

 

insofern ist dein komparativum gescheitert, sorry :)

 

reden wir aber von kaufsucht z.b., können wir nicht negieren, dass soclhe süchte gewollt sind - schließlich leben wir in einer konsumgesellschaft.

 

persönlich kann ich es überhaupt nicht ertragen, wie über einen top-down-prozess (medien - vips - werbung etc.) uns vorgeschrieben wird, wie wir zu sein haben, was zu essen, was zu kleiden "hip" ist ---

man sollte sich über den "nutzen" vs. "funktion" der werbung gedanken machen (schon mal bücher (!) gesehen, in denen es vorgeschlagen wird, wie man am besten aussieht?)

 

Ich denke es kommt immer auf die einzelne Persönlichkeit an, ob jemand süchtig nach etwas wird oder nicht.

ja, natürlich - allerdings ist der mensch noch lange nicht in der lage gegen die biologisch-chemischen prozesse "anzukämpfen", die in seinem körper vonstatten gehen - nun, menschlicher makel, defizitäre situation - man dürfte es monieren :-/

 

alkohol stimuliert, das wissen wir. und emotionen sind eigentlich nichts anderes als chemische reaktionen, das wissen wir ebenso. insofern; dieses tolle gefühl kommt durch die lähmung der hemmenden synapsen zustande. dies kann man nicht steuern, und auf dauer kann es dann zur sucht führen. bekanntlich.

 

darüber lässt sich eine dissertation schreiben :) - prost! :-D

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  • 2 Wochen später...

#40

Dreijährige bei Kälte im Auto gelassen

Bei minus vier Grad hat ein Mann Samstagnacht seine dreijährige Tochter im Auto sitzen lassen und ist in ein Lokal gegangen. Laut Polizei war der Mann schwer alkoholisiert.

 

Passanten alarmierten Polizei

Gegen 22.30 Uhr wurde das schlafende Kind von Passanten in der Stallburggasse in der Innenstadt entdeckt. Die Polizei bestätigte gegenüber dem ORF Wien einen Bericht der einer Zeitung.

 

Die Passanten glaubten zuerst, dass der Fahrer gleich zurückkommen müsse. Das war allerdings nicht der Fall.´Daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Diese forschte über das Kennzeichen den Mann aus, der sich tatsächlich in einem nahegelegenen Lokal befand.

 

Vater angezeigt

Der Mann gab laut Polizei zu, dass er das Kind länger als eine Stunde allein im Auto gelassen hatte. Das dreijährige Mädchen musste nicht ins Spital, fror laut Polizei aber bereits heftig.

 

Der Vater hatte 1,7 Promille im Blut, wie es von der Polizei hieß. Er wurde wegen Verletzung der Aufsichtspflicht angezeigt.

 

Die Eltern des Kindes sind geschieden, der Vater hatte die Dreijährige über das Wochenende zur Aufsicht.

orf.at

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Staatlich und medial geförderter Weg zur Sucht:

"immer gut drauf"???

 

"Wer braut das beste Bier?

In Pöllau braut sich etwas zu zusammen: Von 23. bis 25. April stellen Klein- und Hausbrauereien bei der Bier-Meisterschaft ihre Künste mit Hopfen und Malz unter Beweis. Die Jury steht heuer für jedermann offen."

 

"immer gut drauf"???

http://steiermark.orf.at/magazin/immergutdrauf/kulinarium/stories/427762/

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:bism:

Satan will durch das Berauschende und das Losspiel nur Feindschaft und Haß zwischen euch auslösen, um euch vom Gedenken an Allah und vom Gebet abzuhalten.[5:91]

 

 

Kettensägen-Attacke: Streit um Schnaps

Geklärt hat die Polizei die Hintergründe der Kettensägen-Attacke beim Praterstern von Sonntagabend. Sechs Männer hatten um eine Flasche Schnaps gestritten. Der Täter ist flüchtig. Drei Männer sind verletzt.

 

Betrunkener Täter konnte Säge nicht anwerfen

Sechs Männer im Alter von 36 bis 53 Jahren, laut Polizei alles Zuwanderer aus Polen und Rumänien, hatten sich demnach zu einem Trinkgelage auf dem Vorplatz des Bahnhofs Praterstern versammelt. Gegen 18.00 Uhr gerieten sie in Streit um eine Flasche Schnaps. Es entwickelte sich eine Rauferei.

 

"Ein unbekannter Täter nahm im Zuge der Rauferei eine dort abgestellte Motorsäge und verletzte damit drei Beteiligte", so Polizeisprecher Mario Hejl. Der Täter war offenbar so betrunken, dass er die Säge nicht anwerfen konnte. Dennoch verletzte er damit drei Männer.

 

Einem wurde die Nasenspitze abgetrennt. Ärzte konnte sie aber wieder annähen. Zwei Männer erlitten leichte Schnittwunden an den Armen. ein Passant fotografierte die Auseinandersetzung.

 

Haupttäter ist flüchtig

Der Mann, der die Kettensäge geschwungen hatte, ist verschwunden. Nach ihm wird gefahndet. Die Vernehmungen der übrigen Beteiligten gestalteten sich laut Polizei sehr schwierig. Alle Beschuldigten seien nicht sehr kooperativ und zum Tatzeitpunkt schwer alkoholisiert gewesen. So sei derzeit nicht festzustellen, woher die Motorsäge stammt.

 

Passanten beschrieben den Mann, der mit der Kettensäge auf seine Kontrahenten losgegangen war, als 40 bis 50 Jahre alt und kräftig. Er war mit einer graublauen Jacke, hellgrauem Pullover, grünbrauner Hose und hellbraunen Schuhen sowie einer dunklen Rollhaube bekleidet.

Auch Polizist wurde attackiert

Unbeteiligte Passanten seien durch die Kettensägenattacke nicht gefährdet gewesen. Als die Polizei aber die Rauferei auflösen wollte, ging einer der Beteiligten auf die Beamten los. Der Mann hatte nochmals einen seiner Gegner angreifen wollen. Als ihn die Polizisten daran hinderten, attackierte er einen Beamten.

 

Der Mann wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen. Alle anderen Beteiligten wurden wegen Raufhandels angezeigt, der flüchtige Mann mit der Kettensäge auch wegen absichtlich schwerer Körperverletzung.

Quelle:http://wien.orf.at/stories/427683/

 

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  • 2 Monate später...

Betrunkener lag auf Gleisen - von Zug erfasst

Ein 17-jähriger betrunkener Bursch hat sich Sonntagfrüh in Grein (Bezirk Perg) auf Bahngleisen "schlafen gelegt". Er wurde am Bereich des Unterschenkels von einem Zug eingeklemmt.

 

Gegen 5.30 Uhr kam es zwischen Grein und St. Nikola zu dem Zwischenfall. Der 44-jährige Triebwagenführer bemerkte während der Fahrt plötzlich nach einer Rechtskurve den 17-Jährigen, der quer über die Gleise lag.

 

Trotz Notbremsung von Zug erfasst

Der Mann leitete sofort eine Notbremsung ein. Nachdem er die Garnitur zum Stillstand gebracht hat, sah er, dass der Bursch im Bereich des Unterschenkels unter dem Zug eingeklemmt war.

Der Schwerverletzte wurde noch unter dem Triebwagen erstversorgt. Erst, nachdem die Feuerwehr das Schienenfahrzeug angehoben hatte, konnte der 17-Jährige geborgen werden.

 

Bursch stark alkoholisiert

Er war laut Polizei stark alkoholisiert und wurde mit schweren Beinverletzungen ins Linzer Unfallkrankenhaus eingeliefert.

 

orf.at

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  • 1 Monat später...

Betrunkener treibt Ölpreis in die Höhe.

 

 

London. Ein betrunkener Rohstoffhändler hat letztes Jahr Unmengen Öl aufgekauft und den Ölpreis dadurch auf den höchsten Stand seit acht Monaten getrieben. Die britische Finanzmarktaufsicht FSA bestrafte ihn jetzt mit einer Geldbuße von 72 000 Pfund (89 000 Euro) und einem fünfjährigen Berufsverbot. Einige Fachanwälte finden das noch viel zu wenig, berichtete am Mittwoch die "Financial Times".

 

Der Händler sei Alkoholiker gewesen und habe kurz vor der wüsten Spekulation besonders hemmungslos gezecht, teilte die FSA in London mit. Anschließend kaufte er mehr als sieben Millionen Barrel Öl - womit er den Preis um mehr als zwei Dollar in die Höhe schießen ließ. Da zunächst nicht bekannt war, was der wirkliche Grund für den Anstieg war, löste der Preissprung internationale Befürchtungen aus. Experten meinten, der hohe Ölpreis könne die gerade erst wieder einsetzende wirtschaftliche Erholung gefährden.

 

http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=2801755

 

Einige Kommentare dazu:

 

 

1. Unsere Zukunft...

 

...in guten Händen!

 

(BRUHAHAHAHA....)

 

2. Im Golf von Mexiko laufen täglich diese Mengen Öl ins Meer, vergiften unsere Essenvorräte oder lassen sie genetisch verändern.

Wen schert dabei schon, dass ein besoffener Spekulant einen Kaufamok durchrast?

 

Handeln nüchterne Spekulanten denn anders?

 

 

 

3. nicht so schlimm

 

Was ist daran so schlimm, wenn ein Angetrunkener den Ölpreis ein bißchen erhöht? Schlimmer finde ich, wenn viele (wahrscheinlich meist nüchterne) Spekulanten die Getreidepreise in die Höhe treiben und damit in Kauf nehmen, dass dadurch viele hungern bzw. verhungern müssen.

 

 

 

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  • 3 Monate später...

Über die Ferne gesteuert schädigt er sogar unbeteiligte.

Und dann kommt ja noch hinzu, dass dann im Jenseits der Shaytan dem "Täter" zurufen wird und "habe Iich das gemacht?? DU hast es gemacht, DEINE Hände hast DU SELBST zum trinken missbraucht und jenes angerichtet, bist selbst schuld wennst dich so labil stellst und auf meine Einflüsterungen (ohnehin wohlwollend) reagierst", und wird so erfolgreich jegliche Verantwortung von sich weisen. Punkto Verantwortung wird man auf den edlen Koran verwiesen, der hätte im dieseitigen Leben gelesen werden sollen. Spät...viel zu spät, wie man merken wird, denn dann befindet man sich bereits vor den Toren des absoluten Horros. Edel ist dieses heilige Buch, das Wort ALLAH´s, vom allmächtigen Gott, das den Menschen vom qualvollen dasein im Höllenfeuer zu schützen fähig ist.

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Unfallserie und Irrfahrt eines Betrunkenen

Verkehrsunfälle, mutmaßliche Körperverletzung, mehrfache Fahrerflucht, Sachschäden, starke Trunkenheit: Diese Delikte soll Freitag ein Salzburger Pensionist begangen haben, der nur mit Mühe gestoppt werden konnte

 

Verletzte im Stich gelassen

Der 63-jährige Betrunkene soll am Freitag im Salzburger Bahnhofsviertel im Verkehrsgeschehen regelrecht "gewütet" haben. So rammte er zuerst an der Elisabethstraße bei einer Kreuzung eine Radfahrerin. Diese wurde leicht verletzt. Der Pensionist soll die Frau dann im Stich gelassen und Fahrerflucht begangen haben; das erste Mal auf dieser Odyssee.

 

Ihr Fahrrad hatte sich an dem Pkw des Mannes verkeilt, was diesen nicht daran hinderte, seine Fahrt bzw. Flucht über mehrere Straßenzüge fortzusetzen - ehe er in der Ott-Straße einen vor ihm fahrenden Pkw beschädigte; mit dem verkeilten Fahrrad an der Front des Autos.

 

Wieder folgte Fahrerflucht, so die Polizei. Demnach soll der Salzburger dann noch eine Verkehrsleiteinrichtung gerammt und beschädigt haben. Wieder Fahrerflucht.

 

Busfahrer wollte warnen, Obus gerammt

In der Nähe verfolgte der Fahrer eines Obusses das Geschehen. Er versuchte laut Polizeibericht, den Pensionisten durch Handzeichen auf das verkeilte Fahrrad an seiner Karosserie aufmerksam zu machen. Vergeblich. In der Folge habe der ältere Mann seine Flucht fortsetzen wollen - bei Rot über die Kreuzung. Dabei rammte er noch den Oberleitungsbus.

 

Kurze Zeit später traf eine von Zeugen alarmierte Polizeistreife ein. Die Beamten hinderten den 63-jährigen Salzburger an der Weiterfahrt, indem sie ihm den Fahrzeugschlüssel aus dem Schloss zogen. Der Verdächtige wurde außerdem aus dem Fahrzeug gezogen.

 

Ohne Führerschein, mit zwei Promille

Der sofort durchgeführte Alkomattest ergab laut Polizei zwei Promille. Außerdem fanden die Ermittler heraus, dass der Betrunkene gar keinen gültigen Führerschein besitzt. Er habe nichts von den Unfällen bemerkt, soll der Salzburger gegenüber der Polizei angegeben haben.

 

Die verletzte Radfahrerin wurde im Salzburger Landeskrankenhaus ambulant versorgt.

 

Österreichischer Rundfunk, orf.at

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Massenschlägerei in Hard – Zehn Verletzte

Mit Holzprügel und Metallstangen sind etwa 16 Jugendliche gegen Securitymitarbeiter, Polizisten und Privatpersonen Samstagnacht in Hard losgegangen. Zehn Menschen wurden verletzt. Drei der jugendlichen Gewalttäter sind in Haft.

 

Drei Partygäste von Randalierern verletzt

Mehrere stark alkoholisierte Jugendliche wurden gegen 22.00 Uhr nicht zum Jugendclubbing im Seezentrum eingelassen. Daraufhin eskalierte die Situation. Etwa 16 Jugendliche im Alter zwischen 17 und 22 Jahren bewaffneten sich auf einer nahegelegenen Baustelle mit Holzprügeln und Metallstangen und gingen auf Partygäste und Securitymitarbeiter los. Dabei schlugen sie die Glasscheibe der Eingangstüre zum Seezentrum ein. Auch ein Seitenfenster ging zu Bruch. Drei Privatpersonen und ein Securitymitarbeiter wurden leicht verletzt.

 

Gewalttäter stark betrunken - 2,1 Promille

Die Polizei rückte daraufhin mit sieben Doppelpatrouillen zu dem Jugendclubbing aus, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Doch auch die Polizisten wurden von den sehr aggressiven Männern attackiert – drei Beamte wurden leicht verletzt.

 

Schließlich konnte die Polizei die drei aggressivsten Jugendlichen festnehmen. Bei den drei Rädelsführern handelte es sich um einheimische Harder, die schon mehrfach einschlägig aufgefallen sind: Mit ihnen, so ein ermittelnder Polizeibeamter, gebe es bei Veranstaltungen immer wieder Probleme,vor allem weil auch Alkohol im Spiel sei. Bei drei festgenommenen Burschen verlief ein Alkotest positiv, einer von ihnen hatte einen Wert von 2,1 Promille.

 

Doch damit wurde die Nacht in Hard nicht ruhiger. Drei Stunden später kam es beim Harder Pfadfinderheim zu einer neuerlichen Auseinandersetzung. Die Gewalttäter kamen vom Seezentrum zu dem Privatfest im Pfadfinderheim und wollten dort Einlass. Nachdem dieser ihnen verweigert wurde, verschafften sie sich gewaltsam Zutritt und beschädigten die Einrichtung.

 

Die Veranstalter benachrichtigen daraufhin die Polizei. Doch auch dieses Mal ging der Polizeieinsatz nicht ohne Blessuren auf beiden Seiten ab, die Polizei musste Pfefferspray einsetzen, um der Lage Herr zu werden.

 

Österreichischer Rundfunk, orf.at

Bearbeitet von yilmaz
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In Rankweil ist Samstagnacht ein stark angetrunkener Mann mit seinem Wagen gegen den einer 32-jährigen Frau gekracht. Die Frau und ihre Beifahrerin mussten von der Feuerwehr befreit werden. Alle drei Unfallbeteiligten wurden verletzt.

 

Der 26-Jährige war um etwa 1:15 Uhr stark alkoholisiert in Richtung Rankweil unterwegs. Auf der Runastraße kam dem Mann ein Auto mit der 32-jährigen Lenkerin aus Feldkirch entgegen. Aus bislang ungeklärter Ursache krachten die beiden Autos auf Höhe einer Tankstelle frontal gegeneinander.

 

Wagen gegen Brückengeländer geschleudert-

Der 26-Jährige wurde mit seinem Wagen gegen das Brückengeländer des Mühlbaches geschleudert. Der Wagen der Frau mit ihrer Beifahrerin drehte sich um die eigene Achse und kam entgegen der Fahrbahn zu stehen. Die Feldkircherin und ihre 21-jährige Beifahrerin mussten von der Feuerwehr aus ihrem Auto befreit werden. Der Alkotest beim Unfalllenker verlief mit 2,12 Promille positiv. Alle drei wurden mit unbestimmten Verletzungen ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.

 

orf.at

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Drogen-Ranking

 

Alkohol gefährdet Gesellschaft mehr als Heroin

 

Von Cinthia Briseño

http://www.spiegel.de/images/image-146773-panoV9free-fzxo.jpg http://www.spiegel.de/static/sys/v9/icons/ic_lupe.png

dapd

Alkoholkonsum: Exzessives Trinken schädigt fast das gesamte Organsystem

 

 

 

Britische Forscher haben eine neue Drogen-Rangliste vorgestellt - Alkohol liegt auf Platz eins, was die Zerstörungskraft für Mensch und Gesellschaft angeht, noch vor Heroin und Crack. Die Wissenschaftler fordern ein radikales Umdenken im Umgang mit Drogen.

Geht es um Alkohol und Tabak, greift David Nutt gern zur verbalen Keule. "Das Drogenbewertungssystem ist durchweg krank und willkürlich", ist einer der Sätze, die von dem Pharmakologen der University of Bristol überliefert sind. Schon 2007 machte er mit einer Untersuchung über das Schadenspotential von psychoaktiven Substanzen auf sich aufmerksam: Nicht illegale Drogen wie Cannabis, LSD und Ecstasy, sondern Alkohol und Tabak seien die wirklichen Gefahren für Mensch und Gesellschaft.

 

http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/adstream_lx.ads/www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/artikel/463761985/Middle2/qc/ON25XEIGENXIPADCA/ON25XEIGENXIPADCA_17.html/34643038656438303463636564343530?_RM_EMPTY_ANZEIGE

 

 

 

 

In einer neuen Studie legt Nutt jetzt nach: Demnach ist Alkohol sogar weitaus gefährlicher als Heroin oder Crack. Die Experten um Nutt untersuchten verschiedene Drogen auf ihre Zerstörungskraft für den Körper und die Gesellschaft. Zwar stellten sich Heroin, Crack und Methamphetamine als die für den Einzelnen tödlichsten Rauschgifte heraus. Doch sobald die Wissenschaftler die sozialen Auswirkungen miteinbezogen, führte Alkohol die Rangliste der gefährlichsten Drogen an. So habe Alkohol ein besonders großes Potential, Familien zu zerstören oder andere Menschen im Umfeld des Abhängigen zu beeinflussen. Zudem verursache er weitaus höhere Folgekosten für das Gesundheits- und Sozialwesen. Heroin und Crack folgen in der neuen Rangliste auf den Plätzen zwei und drei. Marihuana, Ecstasy und LSD schätzen die Forscher dagegen als deutlich weniger zerstörerisch ein. Das Zerstörungspotential von Ecstasy ist demnach nur ein Achtel mal so hoch wie das von Alkohol. Nutt und seine Kollegen machen dafür vor allem eine Ursache aus: Alkohol ist weit verbreitet und wirkt sich daher nicht nur auf die Konsumenten selbst, sondern auch auf ihr Umfeld aus. Die Studie ist jetzt im Fachblatt "The Lancet" erschienen und wurde vom britischen Zentrum für Kriminalitäts- und Justizstudien CCJS in Auftrag gegeben.

Andere Forscher pflichten Nutt bei. "Denken Sie nur daran, was (durch Alkohol) bei jedem Fußballspiel passiert", schreibt Wim van den Brink, Professor für Psychiatrie und Sucht an der Freien Universität Amsterdam, in einen Kommentar zur "Lancet"-Studie. Exzessives Trinken schädige fast das gesamte Organsystem. Außerdem stünde Alkoholmissbrauch nicht nur in Zusammenhang mit höheren Todesraten, sondern spiele auch bei Gesetzesverstößen häufiger eine Rolle als die meisten anderen Drogen - einschließlich Heroin.

"Alkohol ist zu tief in unserer Kultur verwurzelt"

Gleichwohl sehen die Experten keine Lösung darin, Alkohol einfach zu verbieten. Leslie King, einer der Autoren der Studie und Berater der europäischen Drogenbehörde EBDD, warnt sogar davor: Ein Verbot, wie es einst in den USA galt, sei kein Ausweg: "Alkohol ist zu sehr in unserer Kultur verwurzelt, er kann nicht einfach entfernt werden." King rät dazu, gezielt die Vieltrinker ins Visier zu nehmen - und nicht die Mehrheit der Leute, die es bei einem oder zwei Bier bewenden lassen. Vielmehr sollten Regierungen die Preise für Alkohol anheben und mehr Aufklärung betreiben.

Die Fachleute sprechen auch eine brisante Frage an: die rechtliche Einordnung der verschiedenen Drogen und deren Klassifizierung nach "legal" und "illegal". Großbritannien verschärfte zum Beispiel 2009 die Strafen für den Besitz von Marihuana.

Nutt, seinerzeit Drogenbeauftragter der Regierung von Premierminister Gordon Brown, hatte die staatliche Drogenpolitik aufs Schärfste kritisiert: Sie widerspreche den Erkenntnissen der Forschung. Als Nutt in Vorlesungen weiterhin predigte, dass LSD, Ecstasy und Cannabis ungefährlicher seien als Alkohol und Tabak, wurde er von der Regierung kurzerhand seines Amtes enthoben.

 

http://adserv.quality-channel.de/RealMedia/ads/adstream_lx.ads/www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/artikel/1132571817/Middle3/qc/ON35X5333XCA2/ON35X5333XCA2_01.html/34643038656438303463636564343530?_RM_EMPTY_ANZEIGE

 

 

 

 

Jetzt hat sich der Pharmakologe als Hauptautor der aktuellen Drogenstudie wieder in die Debatte eingeschaltet - und unterstreicht seinen früheren Vorwurf, dass die Wissenschaft oft aus politischem Kalkül missachtet wird. Nutts Kollege van den Brink äußert sich ähnlich: "Was Regierungen für illegal erklären, wird nicht immer von den Erkenntnissen der Wissenschaft gestützt", schreibt der Niederländer in seinem Kommentar. Einnahmen aus Steuern - etwa auf Tabak und Alkohol - könnten die Überlegungen der Regierung beeinflussen, wie die verschiedenen Substanzen gesetzlich behandelt würden. Eines stehe aber fest, sagt Nutt: "Legale Drogen verursachen mindestens so viel Schaden wie illegale." Alkohol: Weltweit 2,5 Millionen Todesopfer jährlich

Aktuelle Statistiken sprechen die gleiche Sprache. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa schätzt, dass jährlich 2,5 Millionen Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum - wie etwa durch Herz- und Lebererkrankungen oder Autounfälle - sterben. In Deutschland sieht es ähnlich aus. Laut einem Bericht der Bundesregierung zum Thema Suchtforschung sind Alkohol und Tabak die beiden zerstörerischsten Suchtmittel, gefolgt von Medikamenten. Erst dann folgen die illegalen Drogen.

Die Antwort auf die Frage nach der gefährlichsten Droge wird in dem Bericht der Bundesregierung ebenfalls differenziert beantwortet - je nachdem, wie man Gefährlichkeit definiert: "Gemessen an der Zahl der Betroffenen belegen Alkohol und Nikotin mit weitem Abstand zu allen anderen Drogen die Spitzenpositionen", heißt es. Heroin wiederum gehöre zu den Drogen, die am stärksten und am schnellsten süchtig machten, mitunter schon nach wenigen Einzeldosen. Betrachte man dagegen den Anteil der Menschen, die nach einem Probierkonsum später abhängig würden, seien neben Heroin auch Schmerzmittel wie etwa Kodein zu nennen. Das Fazit des Berichts: "Jede Droge birgt ihre eigene Gefahr."

 

 

Mit Material von dapd

 

 

Spiegel Online, 1.11.2010

 

Von Cinthia Briseño

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Studie: Alkohol gefährlicher als Heroin

 

Alkohol ist bei weitem die gefährlichste Droge in Großbritannien. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Independent Scientific Committee on Drugs. Erst an zweiter Stelle kommen demnach Heroin und Crack. Die im Medizinjournal „Lancet“ publizierte Studie könnte eine neue Debatte über die Klassifikation von Drogen in Großbritannien auslösen.

 

Einer der Studienautoren, David Nutt, war vor rund einem Jahr als Drogenbeauftragter der Regierung gefeuert worden, nachdem er dieser vorgeworfen hatte, sie würden wissenschaftliche Erkenntnisse nicht ernst nehmen und stattdessen populistisch handeln. Nutt hatte vorgeschlagen, Cannabis und Ecstasy als weniger gefährlich zu klassifizieren.

Auch soziales Umfeld eingerechnet

 

In der neuen Studie unterscheiden die Forscher die Gefährlichkeit der Drogen für den Konsumenten und für sein Umfeld. Gesundheitliche Auswirkungen sind dabei nur ein Faktor, auch soziale und ökonomische Folgen werden miteinbezogen. Für das Individuum sind demnach Heroin, Crack und Crystal Meth die gefährlichsten, für das soziale Umfeld hingegen richtet Alkohol den größten Schaden an.

 

Auf der Skala von null bis 100 wurde für Alkohol damit insgesamt der Wert 72 errechnet, Heroin und Crack kommen auf 55 und 54. Nach diesen Berechnungen ist Tabak (27) auch weit gefährlicher als Cannabis (20), Ecstasy (9) und LSD (7).

 

Österreichischer Rundfunk, orf.at

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18-Jähriger überschlägt sich mit Pkw

Ein 18-Jähriger ist Sonntagfrüh mit seinem Fahrzeug auf der Inntalautobahn bei Mils über den rechten Fahrbahnrand hinausgeraten und hat sich überschlagen. Der alkoholsierte Fahrer und seine beiden Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt.

 

Nach Angaben der Polizei soll der junge Mann gegen 0.30 Uhr plötzlich begonnen haben, das Lenkrad hin- und herzureißen. Dabei geriet der Pkw über den rechten Fahrbahnrand hinaus auf eine Böschung und überschlug sich. Der 18-Jährige und zwei weitere Fahrzeuginsassen (18 und 21 Jahre) konnten sich selbst aus dem völlig demolierten Fahrzeug befreien.

 

österreichischer Rundfunk, orf.at

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Brand in Wohnhaus: Mutter legt Geständnis ab

Der Brand in einem Haus in Judenburg, der zwei Kinder das Leben kostete, wurde von der Mutter ausgelöst. Aus "Ärger über den Gatten" habe sie ein angezündetes Handtuch auf die Couch geworfen und zugesehen, wie sich die Flammen ausbreiteten.

 

Keine erhebliche Alkoholisierung

Die 42 Jahre alte Frau gab im Laufe der Einvernahmen zu, selbst für die Entstehung des Brandes verantwortlich gewesen zu sein. Sie dürfte sich aber laut Polizei nicht bewusst gewesen sein, was sie damit anrichtet.

 

Entgegen den ersten Vermutungen der Ermittler, dürfte die Frau, als sie den Brand auslöste, aber nicht erheblich alkoholisiert gewesen sein, so die Staatanwaltschaft am Mittwoch.

 

*Es beginnt immer mit dem ersten Schluck

Die Frau hatte nach eigenen Aussagen (Anm.: nur)fünf kleine Bier und ein paar Cognac getrunken, sich aber am Abend nicht betrunken gefühlt. (*Das war später, NACH dem ersten Schluck)

 

Kurzschlusshandlung aus "Ärger über Gatten"

Laut Polizei spielte sich folgendes Szenario ab: Ihr Ehemann wies ihre Annäherungsversuche zurück und verließ stattdessen das Haus. Das dürfte bei der 42-Jährigen zu einer Kurzschlusshandlung geführt haben. Laut eigenen Angaben entzündete sie ein Handtuch und warf es auf eine Couch. Dabei sah sie zu, wie sich die Flammen und der Rauch ausbreiteten.

 

Anzeige wegen Brandstiftung mit Todesfolge

Die Frau wird in den nächsten Tagen in U-Haft genommen. Gegen sie wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung mit Todesfolge eingeleitet.

 

Sie habe zwar noch versucht, den Brand zu löschen, es sei aber zu spät gewesen.

http://steiermark.orf.at/stories/482187/

 

Das muss ein sehr toleranter Staatsanwalt sein, der den grad der alkoholisierung einer selbsteinschätzung per "keine ERHEBLICHE Alkoholiserung" vergelten läßt.

Ist das womöglich die Toleranzgrenze, wenn ganze Gesellschaften mit einem Hang zum Alkohol leben, und dann im Namen der Jusiz auf diese Weise agieren? Ich meine wenn das jetzt der Anwalt wäre, der in seinem Job alles zu relativieren versucht, aber gleich der Staatsanwalt der die Seite der "geschädigten", also der toten Kinder zu verteten hat?? Also wenn das so einfach durchgeht, dann ist mein Vertrauen in die Justiz massiv erschüttert!

Bearbeitet von yilmaz
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Kann ebenso eine Schutzbehauptung gewesen sein, das sie getrunken hat.

 

Das ist auch sowas, was für den Muslimen nicht akzeptabel sein kann, denn verbotene Sachen, wie Drogen können nicht als Schutzbehauptung (oder Alibi) um ein Verbrechen oder moralisches Fehlverhalten zu entschuldigen oder zu relativieren herangezogen werden.

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Das ist auch sowas, was für den Muslimen nicht akzeptabel sein kann, denn verbotene Sachen, wie Drogen können nicht als Schutzbehauptung (oder Alibi) um ein Verbrechen oder moralisches Fehlverhalten zu entschuldigen oder zu relativieren herangezogen werden.

 

Solltest du mal einem Richter erklären, das es keine verminderte Schuld gibt. Ich glaube, die deutsche Rechtsprechung, sieht das anders.

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