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Qries Qries Qries Qries Qries Qries

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Der in der Türkei populäre islamische Prediger Fethullah Gülen ist zu den Organisatoren der von Israel angegriffenen Gaza- Hilfsflotte auf Abstand gegangen. Dem "Wall Street Journal" (Freitag) sagte Gülen, Hilfslieferungen ohne Zustimmung Israels seien "eine Herausforderung der Autorität, die keine Früchte tragen wird". Er habe Bilder der Konfrontation im Fernsehen gesehen. "Was ich sah, war nicht schön", sagte Gülen. "Es war hässlich."

 

Quelle:http://www.salzburg24.at

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Der unter irischer Flagge fahrende Frachter „Rachel Corrie“ werde am Samstag versuchen, die Seeblockade zu durchbrechen und Hilfsgüter direkt nach Gaza bringen, kündigte eine Sprecherin an. Die Proteste in der islamischen Welt gegen die Militäraktion vom Montag gingen weiter. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sprach von einer Wahnsinnstat. Die Türkei kündigte an, sie werde ihre Beziehungen zu Israel begrenzen.

 

Der Frachter „Rachel Corrie“ mit der nordirischen Nobelpreisträgerin Mairead Maguire (66) sowie rund 20 weiteren Aktivisten an Bord befand sich am Freitag rund 250 Kilometer vor der Küste Israels in internationalen Gewässern. Die pro-palästinensischen Aktivisten von Bord wollten nach eigenen Angaben unter keinen Umständen das Angebot Israels annehmen und die Hilfsgüter im Hafen von Aschdod löschen.

 

 

Eine israelische Armeesprecherin wies am Freitag Berichte zurück, wonach die Marine das Hilfsschiff bereits abgefangen habe. „Das stimmt im Augenblick nicht“, sagte sie. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zuvor angekündigt, dass Israel eine Verletzung der verhängten Seeblockade vor dem Gazastreifen nicht tolerieren werde. Bei der Erstürmung der Gaza-Solidaritätsflotte hatten israelische Soldaten am Montag neun Menschen getötet, die meisten davon Türken.

 

Die türkische Regierung will aus Protest gegen den Angriff ihre Kontakte mit Israel nun begrenzen. „Wir meinen es ernst. Es wird keine neuen Kooperationen geben. Die Kontakte werden reduziert“, sagte Vizeregierungschef Bülent Arinc am Freitag in Ankara. In Ägypten, dem Jemen und im Irak gab es am Freitag vereinzelte Proteste gegen Israel.

 

Der in der Türkei populäre islamische Prediger Fethullah Gülen übte dagegen Kritik an den Organisatoren des Hilfskonvois. Dem „Wall Street Journal“ (Freitag) sagte Gülen, Hilfslieferungen ohne Zustimmung Israels seien „eine Herausforderung der Autorität, die keine Früchte tragen wird“. Zu den Fernsehbildern, die nach israelischen Angaben zeigen, wie Aktivisten mit Eisenstangen auf die Soldaten einschlagen, sagte er: „Was ich sah, war nicht schön. Es war hässlich.“

 

Der iranische Präsident Ahmadinedschad erklärte zu dem Angriff Israels, dies sei eine Folge von „Schwäche und Wahnsinn“. Israel habe dabei „auch die letzte Spur von Vernunft verloren“, sagte Ahmadinedschad.

 

Der irische Frachter, der jetzt Kurs auf Gaza nehmen will, hat rund 1200 Tonnen Ladung an Bord, darunter auch 560 Tonnen Zement. Israel lässt bislang keinen Zement in den Gazastreifen passieren. Als Grund gibt die Regierung in Jerusalem an, dass die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas damit Bunker und Verteidigungsanlagen aufbauen könnte. Zementmangel ist nach Angaben von Hilfsorganisationen eines der größten Hindernisse beim Wiederaufbau des im Gaza-Krieg 2008/2009 zerstörten Gazastreifens.

 

http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-neues-schiff-nimmt-kurs-auf-gaza_aid_515642.html

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Ich bin ja mal gespannt, was die FG-Verteidiger in diesem Forum dazu sagen würden. werden sie ihre Meinung über Gaza-Flotte ändern oder über FG?

 

Er redet so, als ob Gaza schon den Israilis gehöre oder die hifsflotte den Hamas gehöre..oh man..oh man..

 

:ungluck:

 

Allein die Tatsache, dass er behauptet, dass seine Aufenthalt in Amerika aus Gesundheitlichen Gründen sei, ist eine Provokation. Als ob er unter eine Krankheit leide, die nur in Amerika zu heilen ist. Aber in weitesten Sinne stimmt schon.... :sub:

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Nicht ja..ja.. .

Ich glaube auch, dass sie direkt als aktive Mitglieder hier nicht vorhanden sind wie der Webmaster sagte, er muss es ja wissen ;-)

Auch wenn es so wäre, dass sie hier sind- jeder ist hier willkommen, der sich an die Forumregeln hält und es ist jabekanntlich a-sunnakonform, seine Mitgeschwister aus heiterem Himmel alle in einen Pott rührend zu verunglimpfen.

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Nicht ja..ja..

Doch ich erinnere mich, dass sie das Forum verlassen haben, weil sie kritikunfähig sind, wie der Webmaster gesagt hat...

 

Auch wenn es so wäre, dass sie hier sind- jeder ist hier willkommen, der sich an die Forumregeln hält und es ist jabekanntlich a-sunnakonform, seine Mitgeschwister aus heiterem Himmel alle in einen Pott rührend zu verunglimpfen.

 

Wie bitte???

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Schwester Nur Efsan, aber was sagst du jetzt zum Thema? das würde mich sehr interessieren.;)

 

 

Sag mir bitte nicht, dass die Ausage von FG richtig sei oder dass er damit nur die Muslime (vorallem die Türken und die Türkei ) vor Israel schützen will, praktisch eine Taktik.

 

Das ist leider eher eine Taktik für persönliche Interessen auf Kosten der eigenen Geschwister. :(

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Jerusalem (jwe) - Nachdem schon Elvis Costello vergangenen Monat zwei Israel-Konzerte mit der Begründung absagte, kein politisches Statement mit seinem Auftritt abgeben zu wollen, haben nun auch die Pixies ihren Auftritt beim Pic.Nic-Festival gecancelt.

 

Zwar äußerte sich die Band nicht konkret zu dem Hintergrund, vor dem die Absage steht, in einer Erklärung ließ die Formation um Black Francis allerdings verlauten, dass Ereignisse dafür verantwortlich seien, die außerhalb des Einflussbereichs der Band lägen. Damit dürfte mutmaßlich das Entern einiger mit Hilfsgütern für den Gaza-Streifen beladener Schiffe Ende Mai gemeint sein. Beim Aufbringen der Transporter wurden neun Menschen getötet, weltweite Empörung über das gewaltsame Vorgehen der israelischen Marine folgte.

 

Der Veranstaltung fern bleiben werden neben den Pixies außerdem Placebo und das Gorillaz Sound System. Eine Sprecherin des verantwortlichen Konzertpromoters Shuki Weiss meinte nach BBC-Angaben dazu, die israelische Regierung müsse alles dafür tun, jene, die dafür sorgten, dass ausländische Künstler ihre Konzerte in Israel absagten, zu bekämpfen und suchte damit die Schuld bei den Hilfsaktivisten.

 

Ob sich durch noch mehr Konflikte neue Künstler für Konzerte in Israel gewinnen lassen, dürfte allerdings als fraglich erscheinen. jwe / eventim / talk

 

 

eventim.de

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:bism:

 

:selam:

[glow=red,2,400]

Im Voraus :Ich bin weder PLO noch Hamas Anhänger noch gehöre ich der Muslimbruderschaft noch Hizbut Tahrir noch der Wahhabiyya an .[/glow]

Ich möchte mich nicht zu FGs Aussage äußern , da ich schon genung dazu gesagt habe .

 

Ich hatte eine ältere palästinesische Großmutter sowier deren ältere Tochter gestern auf unserer Bazar Veranstaltung poltern hören , dass die Israelis den Palästinser ihr Land & Besitz genommen ( Enteignung ) haben & dann speziell über dieses blutgetränktes Unrecht , welches das israelisches Militär an Verbrechen an Friedensaktivisten begangen hat,

wohlgemerkt jüdische , christliche & muslimische Friedensaktivisten .

 

Mir geht es einzig & allein um das himmelschreiende Unrecht !

 

Noch etwas , ich hatte vorgestern ein sehr interessantes Gespräch mit einem jüdisch-orthodoxem Ehepaar(wohlgemerkt ich bin sehr schnell an meinem muslimischen Äußeren zu erkennen : Bart & Tasbhi ) , welche nur eins zu mir sagte : "Schande über Dich Israel !".

 

In meinem Umkreis kenne ich sehr viele Palästinser ,Christen wie Muslime,

die exakt das Gleiche sagen .

 

 

ws

 

 

 

 

 

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:bism:

 

:selam:

 

Null Problemo .

Ende Offtopic ,

 

ich denke , man muss als Muslim solange Druck auf die Regierung machen , bis dieser Fall untersucht wird & nicht wieder

"unter den Teppich gekehrt wird ".

 

Sein es Unterschriftenaktionen , Spendenaktionen & öffentliche isl. Bittgebete

auf deutsch .

 

Wir als Muslime dürfen in keinster Weise nachlassen & die Wut der Muslime müssen wir ernstnehmen ,aber auch müssen wir Dinge klar beim Namen nennen & nicht nur ein Bedauern ausdrücken , auch bin ich enttäuscht über so manches Statement unserer Imame .

 

ws

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Im Voraus :Ich bin weder PLO noch Hamas Anhänger noch gehöre ich der Muslimbruderschaft noch Hizbut Tahrir noch der Wahhabiyya an .

 

Ob du gegen PLO und Hamas bist oder nicht spielt überhaupt keine Rolle, man muss die Wahl der Palestinenser respektieren, sie müssen selber wissen, sie leben in den Elend und haben ihr Land verloren und nicht du!

 

Und Terrorismus erzeugt Terrorismus und die Israelis sind schuld. Punkt Ende.

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Solange Israel militärische Gewalt mit Stärke verwechselt, wird der Konflikt andauern. Die Hamas ist damit nicht zu besiegen. Noch nie ist eine Idee durch Gewalt besiegt worden. Ein Kommentar des israelischen Schriftstellers Amos Oz.

 

04. Juni 2010 Mehr als zweitausend Jahre lang kannten Juden die Sprache der Gewalt nur in Form von Schlägen, die sie selbst trafen. Seit einigen Jahrzehnten sind wir nun selbst imstande, Gewalt auszuüben. An dieser Stärke haben wir uns oft genug berauscht. Wenn wir einem Problem begegnen, bilden wir uns ein, es militärisch lösen zu können. Wie heißt es so schön: Wer nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.

 

Vor der Errichtung des Staates Israel waren viele Juden in Palästina sich nicht darüber im Klaren, wo die Grenzen von Gewalt liegen, glaubten jedes Ziel mit Gewalt erreichen zu können. Zum Glück wussten führende Politiker der Gründergeneration wie David Ben Gurion und Levi Eschkol sehr wohl, dass Gewalt Grenzen hat, und sie achteten darauf, diese Grenzen nicht zu überschreiten. Doch seit dem Sechstagekrieg von 1967 ist Israel auf militärische Stärke fixiert. Das Mantra lautet: Wenn wir es mit Gewalt nicht erreichen, müssen wir eben noch mehr Gewalt anwenden.

 

Die Abriegelung des Gazastreifens ist ein typisches Produkt dieser Sichtweise. Ihr liegt die irrige Annahme zugrunde, dass die Hamas durch militärische Gewalt zu besiegen und überhaupt das Palästinenserproblem durch Gewalt zu lösen sei.

 

Der Konflikt ist nur durch Verhandlungen zu lösen

 

Doch die Hamas ist nicht bloß eine terroristische Organisation. Sie ist eine Idee, eine verzweifelte, fanatische Idee, geboren aus der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit vieler Palästinenser. Noch nie ist eine Idee durch Gewalt besiegt worden - nicht durch Blockade, nicht durch Luftangriffe, nicht durch Panzerkolonnen und nicht durch Marineeinsätze. Um eine Idee zu besiegen, muss man etwas Besseres präsentieren, eine Idee, die attraktiver und akzeptabel ist. Israel wird die Hamas nur dann los, wenn es sich mit den Palästinensern rasch über die Errichtung eines unabhängigen Staates (Westjordanland und Gazastreifen in den Grenzen von 1967) mit der Hauptstadt Ost-Jerusalem verständigt.

 

Israel muss mit Mahmud Abbas und seiner Regierung ein Friedensabkommen schließen und so den israelisch-palästinensischen Konflikt auf einen Konflikt zwischen Israel und dem Gazastreifen reduzieren. Dieser Konflikt ist letztlich nur durch Verhandlungen mit der Hamas zu lösen, sinnvoller noch mit der Hamas unter Einbeziehung von Abbas' Fatah.

 

Und wenn Israel noch hundert Schiffe mit Ziel Gaza aufbringt, noch hundertmal den Gazastreifen militärisch besetzt und noch so oft Streitkräfte, Polizei und Sonderkommandos einsetzt - das Problem wird nicht gelöst. Das Problem besteht darin, dass wir nicht allein in diesem Land sind und die Palästinenser nicht allein in diesem Land sind. Wir sind nicht allein in Jerusalem, und die Palästinenser sind nicht allein in Jerusalem. Solange wir, Israelis und Palästinenser, die logischen Konsequenzen dieser simplen Tatsache nicht anerkennen, werden wir alle in permanentem Belagerungszustand leben - Gaza unter israelischer Belagerung, Israel unter internationaler und arabischer Belagerung.

 

Ich will die Bedeutung von Stärke gar nicht in Abrede stellen. Für Israel ist militärische Stärke äußerst wichtig. Ohne sie könnten wir nicht einen Tag überleben. Wehe dem Land, das Stärke für unwichtig hält. Doch wir dürfen nicht einen Moment lang vergessen, dass Stärke nur dann sinnvoll ist, wenn sie präventiv eingesetzt wird - um die Vernichtung und Eroberung Israels zu verhindern, um unsere Existenz und unsere Freiheit zu schützen. Jeder Versuch, militärische Stärke nicht präventiv, also zur Selbstverteidigung, einzusetzen, sondern als Mittel, um Probleme zu beseitigen und Ideen aus der Welt zu schaffen, wird zu noch mehr Katastrophen führen wie derjenigen, die jüngst vor der Küste des Gazastreifens stattgefunden hat, auf hoher See, in internationalen Gewässern.

 

http://www.faz.net

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Schwester Nur Efsan, aber was sagst du jetzt zum Thema? das würde mich sehr interessieren.

 

Warum würde dich das interessieren Schwester?

Weil ich angeblich das Bedürfnis verspüre hier jeden anzulügen bezüglich meiner "Zugehörigkeit"?

 

nö, um Gotteswillen!

 

Einfach so, weil mich, auch wegen unseren frühren Auseinandersetzungen, deine Meinung mich interessiert. und weil ich dich trotzdem mag und als Schwester sehr schätze. :)

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:grrr:

Eine Sprecherin des verantwortlichen Konzertpromoters Shuki Weiss meinte nach BBC-Angaben dazu, die israelische Regierung müsse alles dafür tun, jene, die dafür sorgten, dass ausländische Künstler ihre Konzerte in Israel absagten, zu bekämpfen und suchte damit die Schuld bei den Hilfsaktivisten.

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Wüsste ich deine zementierte Meinung und Einstellung gegenüber Gülen und seiner Gemeinde nicht, dann hätte ich auf dein nettes Kompliment hin auf deine Frage geantwortet, wie es sich gehört, wenn aufrichtige Interessensfragen gestellt werden.

Aber nein, ich erspare mir das ganze Trara :-) weil ich zu wenige stichfeste Argumente habe, und auch wenn ich sie hätte, du sie eh nicht als solche annehmen würdest.

Und dies schreibe ich wirklich ohne Beigeschmack Schwester, ohne dir gegenüber nicht freundlich gesinnt zu sein.

Ist lediglich nur eine Feststellung.

 

vs

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weil ich zu wenige stichfeste Argumente habe

 

Man kann auch keine Argumente für eine so Pro-israelische Haltung haben, wo die ganze Welt gegen diese unverschämte israelische Masseker ist, ausser man ist ein sehr treuer Freud, man lässt seine Freunde in schweren Zeiten doch nicht im Stich.

 

Ein anderer Argument wäre, dass die IHH und Erdogan (die ja natürlich radikale Muslime sind, wie alle Hochstapler im Ausland über die Mehrheit der Muslime behaupten) ihm das Rampenlicht gestohlen hätten. Wie die Pro-israelische Zeitung Welt-Online berichtet:

 

http://www.welt.de/politik/ausland/article7951660/Tuerkei-naehert-sich-dem-radikalisierten-Islam-an.html

 

Aber keine Sorge, FG wird bestimmt bald welche basteln. ;)

 

Und dies schreibe ich wirklich ohne Beigeschmack Schwester, ohne dir gegenüber nicht freundlich gesinnt zu sein.

Ist lediglich nur eine Feststellung.

 

Ich auch. :)

 

und auch wenn ich sie hätte, du sie eh nicht als solche annehmen würdest.

 

Wer weiß?

 

Trotz kritik an FG, was seine politische Haltung angeht, sehe ich an ihm trotzdem einer der Hüter des Sunnitischen Islam in der Türkei. :)

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Es passiert nicht oft, dass jemand erst mit 89 Jahren in Rente geht - und damit auch noch für Wirbel sorgt. Helen Thomas löste großen Wirbel aus. Wegen umstrittener Äußerungen zu Israel hat die US-Reporterlegende nun ihren Hut gezogen. Ab sofort befindet sich die Journalistin, die bei Presserunden im Weißen Haus stets in der ersten Reihe saß, in Ruhestand. Das teilte ihr bisheriger Arbeitgeber Hearst News Services mit.

 

Helen Thomas hatte im Rahmen einer “Jewish Heritage”-Veranstaltung im Weißen Haus in einem spontanen Video-Interview am 27. Mai mit dem Internetportal RabbiLive.com gesagt, es sei Zeit für die Israelis, sich “zum Teufel nochmal” aus Palästina zurückzuziehen. Das Land gehöre den Palästinensern und nicht den Deutschen oder den Polen. Auf die Frage von Rabbi David F. Nesenhoff, was die Juden tun sollten, empfahl Thomas, sie sollten nach Hause gehen - nach Deutschland, Polen, Amerika oder wo auch immer hin. Nach Angaben des Interviewers soll das Video, so steht es auf Nesenhoffs Homepage, eine Million Mal innerhalb eines Tages aufgerufen worden sein.

 

Neben jüdischen Organisationen hatte das Weiße Haus diese Äußerungen als “beleidigend” bezeichnet. Auch Journalistenkollegen echauffierten sich über diese Bemerkung. Daraufhin entschuldigte sich die Starjournalistin am vergangenen Freitag, ihre Aussage in dem Video-Interview spiegle nicht ihre “von Herzen kommende Überzeugung, dass es nur dann Frieden im Nahen Osten geben wird, wenn alle Seiten die Notwendigkeit gegenseitigen Respekts und gegenseitiger Toleranz anerkennen.”

 

“Man lernt ständig dazu”

Thomas kommentierte von 1961 an, dem Geburtsjahr des jetzigen US-Präsidenten Barack Obama, für United Press International das Geschehen im Weißen Haus; vor zehn Jahren wurde sie Kolumnistin für Hearst Newspapers. Sie war das dienstälteste Mitglied des White House Press Corps und hat bereits über den Präsidenten John F. Kennedy berichtet. Mit zunehmendem Alter wurde ihr Stil immer aggressiver. Helen Thomas machte aus ihren eigenen politischen Standpunkten keinen Hehl. Besonders bekannt wurde sie mit ihren direkten, konfrontativen Fragen an den Präsidenten George W. Bush wegen des Irak-Krieges. Dieser wiederum reagierte auf Thomas bisweilen ungehalten.

 

“Man lernt ständig dazu”, sagte Helen in dem jetzigen Interview mit RabbiLive. com. Später erklärte sie den fragenden jungen Reportern noch: “Go for journalism, you’ll never regret it.” Doch genau mit dem Interview, in dem sie formulierte, man werde den Journalistenberuf nie bereuen, beendete sie ihre eigene journalistische Karriere.

 

Auf der Internetseite rabbilive.com , einem bislang eher unbekannten Portal des Rabbis David F. Nesenhoff, ist das Video ganz oben platziert. Daneben findet sich ein offener Brief des Portal-Gründers an Barack Obama: “Dear Mr. President”, schreibt Nesenoff, “ich würde Sie sehr gerne einladen, mich auf einer Reise nach Israel zu begleiten.”

 

Darunter finden sich Updates zum Fall Thomas. Während die legendäre Journalistin abtritt, wird Nesenhoff mit ihrem Interview berühmt.

 

Quelle: sueddeutsche.de

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:bism:

 

:selam:

 

Sorry wegen Offtopic :

Trotz kritik an FG, was seine politische Haltung angeht, sehe ich an ihm trotzdem einer der Hüter des Sunnitischen Islam in der Türkei.

 

Ob er Hüter ist , weiss ich nicht , er ist Muslim & zhat einige europafreundliche Tendenzen , was auch immer darunter verstehen mag.

 

Ich habe mich etwas schlauer gemacht , um zu verstehen , warum so viele FG die Treue halten , so habe ich folgendes recherchiert :

 

Die entscheidende Rolle FGs liegt in der Links / Rechts Auseinandersetzung in den 80 ziger Jahren in der Türkei ,

wobei FG viele von den kommunistischen Anhänger von der Risale- i Nur & vielen Predigten FGs gewinnen konnte .

 

ws

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wobei FG viele von den kommunistischen Anhänger von der Risale- i Nur & vielen Predigten FGs gewinnen konnte .

 

:selam:

 

Ich verstehe den Satz zwar nicht ganz, ich glaube aber auch, dass FG viele Risale i Nur- Schüler missioniert hat. Ich finde zwar diese Tatsache sehr pragmatisch von ihm (für mich ist er sowieso ein Pragmatischer Muslim) aber letztendlich wird immer nur die Spiritualtät (Vertrauen an Allah swt.) und die gute Absicht gewinnen.

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